Stromanbieter ökostrom

Elektrizitätsversorger ökostrom

Viele Stromkunden haben den Wunsch, Ökostrom zu beziehen und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Allerdings gibt es in Deutschland kein eigenes Stromnetz für Ökostrom. Wenn ein Stromanbieter auf Ökostrom setzt und sich um dessen Ausbau kümmert, gibt es eine bessere Bewertung. Grüner Strom - auch Natur- oder Ökostrom genannt - ist heute bei den Verbrauchern zunehmend im Trend. Der Stromanbieter von Ökostrom bietet Strom aus erneuerbaren Energien an.

Grünstrom - auf nachhaltigen Strombedarf umstellen und einsparen

Einige Stromversorger verkaufen nur Grünstrom, während andere neben fossilem auch Grünstrom bereitstellen. Mehr und mehr Ökostromerzeuger produzieren in eigenen Kraftwerken. Sie müssen keinen Grünstrom aus dem Ausland einkaufen, zum Beispiel aus Wasserkraftanlagen in Norwegen, und den Ausbau des Ökostroms vor Ort vorantreiben. Wenn Sie beim Ökostromvergleich nach grünem und umweltverträglichem Elektrizität suchen, wünschen Sie sich in der Regel einen Lieferanten, der einen speziellen Anteil an der Energierevolution hat.

Kann ein kostengünstiger Ökostromlieferant dies anbieten und für die Verbraucher auch andere Dienstleistungen erbringen, führt dies zu einer Win-Win-Situation für den Stromverbraucher und das Umfeld. Manche Ökostromlieferanten ermutigen ihre Abnehmer auch, Photovoltaik-Anlagen oder Mini-Blockheizkraftwerke in die eigenen vier Wänden zu installieren. Und was ist grüner Strom? Mit 16,2 Prozent ist in dieser Agrarregion nach der Windkraft die zweitwichtigste Quelle für grünen Strom.

Das ambitionierte Bestreben der thüringischen Staatsregierung ist es, den gesamten Strombedarf bis 2040 mit grünem Strom zu decken. Grünstrom kommt vor allem aus Windenergie (26,9%) und Solarenergie (7,1%). Wie in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern bieten die geringen Bevölkerungsdichten viel Platz für Grünstrom. Bis zum Jahr 2020 hat sich die Staatsregierung das Ziel gesteckt, die Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien um 35 % zu erhöhen.

Bayern (36,2%), Hessen (40,9%) und Schleswig-Holstein (43,3%) liegen auch bei der Erzeugung von Ökostrom vorn. Der Ökostrom wird in Bayern hauptsächlich aus Bioerdgas (25,4%), Wasser (12,8%) und Solarenergie (11,8%) erzeugt. Durch die extensive landwirtschaftliche Verwertung nimmt Energiepflanzenbiomasse (z.B. Mais) einen hohen Stellenwert in der bayrischen Stromerzeugung ein.

Der überwiegende Teil des Stroms wird in Hessen aus Windkraft- und Photovoltaik-Anlagen gewonnen. Das Land Berlin belegt mit einem Anteil von 2,8 Prozentpunkten am Ökostrom den Spitzenplatz im Stromerzeuger-Ranking. Berlin ist mit einer Gesamtfläche von 892 Km eines der kleineren Bundesländer mit sehr hoher Einwohnerdichte und entsprechend wenig Freifläche für den Neubau von grünen oder konventionellen Kraftwerken.

Dementsprechend wenig Grau- oder Grünstrom (6,4%) wird auch hier erzeug. Mit 8,4 Prozentpunkten ist auch der Marktanteil der regenerativen Energie in Nordrhein-Westfalen vergleichsweise niedrig. Mehr als die Haelfte des Stromes wird aus Braunkohle und Hartkohle gewonnen. Die NRW-Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 den Grünstromanteil auf 30 Prozent zu steigern.

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