Strom zu Teuer

Elektrizität zu teuer

Die Stromkosten steigen seit Ewigkeiten, keine Besserung in Sicht. Elektrizität ist teurer als je zuvor. Noch nie war Strom so teuer. Das Jahr 2017 ist auf jeden Fall das bisher kostspieligste Jahr. Dies hat das Internet-Vergleichsportal Verivox für Strompreise in Deutschland festgestellt führende Die Strompreise liegen seit 2013 auf einem hohen Niveau", sagt Verivox Energieexperte Mathias Köster-Niechziol.

In diesem Jahr hätten stiegen jedoch wieder viele Dienstleister die Strompreise, so dass der Stromverbrauch im Jahresdurchschnitt ein neuer Höchststand ist.

Verivox rechnet mit 28,18 Cents pro kWh, rund drei Prozentpunkte mehr als 2016 mit 27,43 Cents. Für Eine dreiköpfige Produktfamilie mit einem Standardverbrauch von 4000 kW erhöht die Stromkosten in diesem Jahr im Gegensatz zu 2016 um rund 30 EUR, meinen die Fachleute des Internetportals. In den vergangenen fünf Jahren sind die Preise für Strom für um 13 % oder 130 EUR aufgestiegen.

Über ein Dekade berechnet, waren es gut 38% oder 313EUR. Wie die Hauptursache dafür Verivox macht die erhöhte Steuerlast für die Förderung der Energiedrehung und die damit verbundenen Aufwendungen für Entwicklung und Unternehmung der aktuellen Netze aus. Dabei ist nicht jedem Konsumenten dürfte bewusst, dass nach Verivox über mittlerweile die Hälfte der jährlichen Elektrizitätsrechnung für Konsumentenhaushalte bilden.

Margen und Umsätze, d.h. die von den Stromlieferanten zu beeinflussenden Aufwendungen, sind unter für zu finden. Der Strom ist in den vergangenen Jahren bundesweit gestiegen. Als besonders groß erwies sich die Aufschläge in den Stadtländern Hamburg und Berlin, wo der Fluss innerhalb eines Jahrzehntes je um nahezu die Hälfte wuchs.

Auch in Bayern (43 Prozent) und Hessen (40 Prozent) wurde es überdurchschnittlich teuer. In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg steigt der Anteil im Bundesdurchschnitt oder unterdurchschnittlich. Die geringste Steigerung seit 2007 gab es in Bremen (27 Prozent), Sachsen (32 Prozent) und Sachsen-Anhalt (34 Prozent). Danach die beiden DDR-Länder Bundesländer Brandenburg mit 1203, Mecklenburg-Vorpommern mit 1182.

Laut dem Bundesdurchschnitt von 1127 EUR konzentrieren sich die westdeutschen Bundesländer mit Rheinland-Pfalz (1142 EUR), Baden-Württemberg (1121 EUR), Nordrhein-Westfalen (1112 EUR), Hessen (1110 EUR) und Bayern (1106 EUR). Am Ende kommt der Bremer Staat mit 1065 EUR. â??Wer sich nie um einen günstigeren Preis gekümmert hat, zieht Strom zu den meist verhältnismäßig teueren Standard-Tarifen des lokalen Erstversorgers.

Inzwischen haben weitere 43% mindestens einen Spezialtarif ihres lokalen Erstausrüsters. Würden alle diese Konsumenten zum günstigsten Providerwechsel, konnten sie in der Jahresbetrachtung gut neun Mrd. ? ersparen. Umgerechnet auf ein einziges Standardbudget liegt der Bundesdurchschnitt bei rund 400 ? jährlich.

Auch interessant

Mehr zum Thema