Strom Rwe

Aktuelle Rwe

Dann könnte sich RWE auf die Stromerzeugung konzentrieren. RWE Share, E. ON und Co.: Energieversorger endlich wieder unter Strom - 31.07.

18

Hauptsächlich Saft und Powerless präsentierten europäische Versorgungsaktien in der aktuellen Hausse - im Gesamtmarktvergleich. Die Performance des Stoxx Europe 600 Utilities Performance Indizes stagnierte von Jahresmitte 2014 bis Jahresmitte 2018 weitgehend. Aber seit einigen Momenten sind die Batterien wieder gefüllt und es ist zum ersten Mal seit Längerem gelungen, den Stoxx Europe 600 zu übertreffen.

Grundsätzlich, Utilities werden als eher defensive Bezeichnungen angesehen. Die Energieversorger schneiden auch in der Schlussphase eines Wirtschaftszyklus traditionsgemäß gut ab. â??Auch die letzten wieder angestiegenen Strompreise spielten die Untenehmen in die Hände hinein. Der Sektor CGI für geschätzt beträgt 14,2. Mit einer durchschnittlichen Ausschüttungsrendite von 5,2 Prozentpunkten haben auch die Energieversorger einiges zu tun. Wenn sich die getroffenen Vermutungen als richtig herausstellen und das dargestellte Szenario unverändert ist, sind die europäische Utilities als Portfoliobeimischung gut geeignet.

Strom: Eon und RWE vereinbaren geplanten Swap-Geschäft mit Milliardengewinn

Im vergangenen Jahr erzielte Eon einen Überschuss von 1,4 Mrd. EUR, knapp 60 prozentig mehr als im Vormonat. Das ist, wie Finanzvorstand Marc Spieker mitteilte. Andererseits erzielte RWE 2017 einen Überschuss von 1,9 Mrd. EUR, nach einem Verlust von mehreren Mrd. EUR im Jahr 2016, wie Finanzvorstand Markus Krebber unterstrich. Dafür wird RWE 1,5 Mrd. EUR an Eon überweisen.

Ein weiterer Teil der Transaktion ist, dass RWE fast 17% der Aktien von Eon erhalten wird. "Nach Eon wird die Zahl der Mitarbeiter nach der Übernahme von Innogy von 43.000 auf 70.000 steigen - aber das Unternehmen wird dann wieder 5000 Stellen streichen. RWE-CFO Crebber erwartet jedoch, dass die Geschäfte bis Ende des kommenden Geschäftsjahres vollzogen werden.

Damit würde Eon zu einem Strombetreiber und Stromlieferanten, der laut CFO Marc Spieker 80 Prozentpunkte seines Umsatzes im hochgradig staatlichen und hochprofitablen Netzsektor erzielen will. Bisher erwirtschaftete der Unternehmensbereich 65 Prozentpunkte seines Betriebsertrags in diesem Produkt. In mehreren Stufen wird RWE durch die Transaktion zum Stromerzeuger und erzielt 90 Prozentpunkte seines Betriebsergebnisses aus Wasserkraft.

Heute, so Markus Krebber, Finanzvorstand der RWE, sind es 60 vH.

Mehr zum Thema