Strom Abgestellt

Ausschalten

bevorsteht oder der Energieversorger den Strom bereits abgeschaltet hat? Wie kann man bei ausgeschaltetem Gerät vorgehen? Wenn der Strom oder das Gas abgeschaltet wird, ist in der Regel eine offene Rechnung schuld. Wie Sie den Strom abschalten können, lesen Sie hier! Was Verbraucher beim Ausschalten beachten müssen.

Stromausfall, was jetzt?

Jährlich werden weit über 300.000 deutsche Privathaushalte abgeschaltet. Die Zahl der Universaldienstunterbrechungen im Jahr 2014 betrifft rund 350.000 private Haushalte. 2. Es drohte eine Störung von mehr als 6,3 Millionen Einfamilienhäusern. Nach dem StromGVV hat der Universalversorger das Recht, die Lieferung bei Nicht-Erfüllung von Zahlungspflichten in Höhe von mind. 100 EUR und nach Mahnung auszusetzen.

Nach Angaben der BNetzA waren die Haushalte in der Basisversorgung im Durchschnitt mit einer Verspätung von 121 EUR bedroht. Dagegen kann sich der Betreffende je nach Sachlage mit einer vorläufigen Anordnung verteidigen, denn Strom ist in Deutschland kein Luxus, sondern ist wie ein Überdachung Teil des Existenzminimums. Ab wann darf der Strom abgeschaltet werden?

Die " Grundversorgungsverordnung für Haushaltkunden und die Ersatzstromversorgung aus dem Schwachstromnetz " (StromGVV). Im §19, der StromGVV, sind die Grundsätze der Stromunterbrechung festgelegt. Der Universaldienstanbieter ist befugt, den Universaldienst ohne Abmahnung durch den Betreiber zu beenden, wenn der Auftraggeber dieser Regelung nicht unerheblich widerspricht und die Störung notwendig ist, um die Nutzung von Elektroarbeiten durch Umgehen, Beeinflussen oder vor dem Einbau der Messgeräte zu unterdrücken.

Der Universaldienstanbieter ist bei sonstigen Verstößen, namentlich auch bei Nicht-Erfüllung einer Zahlungspflicht trotz Abmahnung, befugt, den Universaldienst vierwöchentlich nach erfolgter Drohung zu beenden und den verantwortlichen Netzanbieter anzuweisen, den Basisdienst gemäß 24 Abs. 3 der Niederspannungs-Anschlussverordnung zu unterbremsen. Ausgenommen hiervon sind Fälle, in denen die Auswirkungen der Störung in keinem angemessenen Verhältnis zum Schweregrad der Rechtsverletzung stehen oder wenn der Besteller nachweist, dass er seinen Pflichten mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nachkommen wird.

Gleichzeitig kann der Universaldienstanbieter mit einer Abmahnung drohen, sofern dies der Tragweite des Verstoßes nicht unverhältnismäßig ist. Der Universaldienstanbieter darf wegen Zahlungsverzugs nur dann eine Störung unter den in den Absätzen 1 bis 3 festgelegten Bedingungen vornehmen lassen, wenn der Auftraggeber mit einer Zahlungsverpflichtung von mind. 100 EUR nach Abzug einer etwaigen Anzahlung in Rückstand ist.

Für die Ermittlung der Betragshöhe nach Maßgabe des Satzes 4 werden diejenigen Ansprüche, die nicht betitelt sind und die der Besteller form- und fristgemäß sowie abschließend gerechtfertigt hat, nicht berücksichtigt. Nicht berücksichtigt werden außerdem solche Zahlungsrückstände, die aufgrund einer Einigung zwischen Lieferant und Abnehmer noch nicht entstanden sind oder die aus einer strittigen und noch nicht rechtlich beschlossenen Erhöhung des Preises des Universalanbieters erwachsen.

In diesem Fall ist der Auftraggeber drei Arbeitstage vor Eintritt der Störung der Grundversorgung zu unterrichten. Hat der Universaldienstanbieter den Universaldienst wiederhergestellt, sobald die Ursachen für seine Störung weggefallen sind und der Auftraggeber die Aufwendungen für die Störung und Wiederaufnahme der Versorgung erstattet hat. Für baulich ähnliche Sachverhalte können die Aufwendungen als Pauschalbetrag ermittelt werden; die Pauschalberechnung muss leicht verständlich sein.

Der Pauschalbetrag darf die nach dem normalen Ablauf zu erwartenden Aufwendungen nicht überschreiten. Die Berechnungsgrundlagen sind auf Wunsch des Auftraggebers nachweisbar. Dem Besteller ist der Nachweis niedrigerer Aufwendungen gestattet. Erst wenn die oben genannten Voraussetzungen gegeben sind, darf der Energieversorger die Stromversorgung abschalten. Wenden Sie sich bei Problemen mit der Bezahlung Ihrer Elektrizitätsrechnung umgehend an Ihren Stromlieferanten.

Wenn Sie sich in einer Notlage befinden und eine Teilzahlung oder einen Zahlungsaufschub anbieten, können viele Versorgungsunternehmen mit Ihnen sprechen. Konsumenten, die von einer Arbeitsvermittlung oder einem Sozialversicherungsamt profitieren, können ihre Abzüge auch unmittelbar vom Sozialdienstleister auf den Energielieferanten übertragen bekommen. Überprüfen Sie Ihre Vorauszahlungen und passen Sie diese gegebenenfalls an den aktuellen Ist-Verbrauch an.

Heute funktioniert ohne Strom kaum noch etwas. Für die Umsetzung eines Blocks haben die Netzwerkbetreiber ihren Abnehmern im Durchschnitt 47 EUR in Rechnung gestellt, die tatsächlich berechnete Kostenspanne liegt zwischen 12 und 146 EUR. Für die Rückspeisung eines Zählpunkts an Privatkunden im Bereich von 10 bis 132 EUR wurden im Durchschnitt 50 EUR berechnet.

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