Spotmarkt Strom

Kassamarkt Strom

Die EPEX Spot, die European Power Exchange in Paris, handelt kurzfristig Strom für Zentraleuropa. Kassamarkt (EPEX SPOT) - Was wird hier getauscht? Die European Power Exchange (EPEX Spot) in Paris, der mitteleuropäische Spotmarkt für Strom, handelt kurzfristige verfügbare Stromabnahme. Wie auf jedem Handelsplatz treffen sich auch hier die Einkäufer und Anbieter, wodurch der überwiegende Teil des Stromhandels nicht mehr auf dem Boden erfolgt, sondern rechnergesteuert oder per Telefon. Mit der EPEX-Spots für Deutschland, Frankreich, Österreich und die Schweiz hat die EPEX einen zentralen Platz im Stromgeschäft in Europa.

Der Spotmarkt Deutschland basierte bis 2009 auf der Leipziger EEX. Der EPEX Spotmarkt in Paris handelt im Gegensatz zum EEX-Derivatemarkt in Leipzig mit kurzfristigen verfügbaren Mengen und nicht langfristigen Stromlieferverträgen ("Forward Contracts" oder "Futures"). Der Verkauf der kurzfristigen Strommenge erfolgt entweder einen Tag im Vorhinein, d.h. einen Tag vor der tatsächlichen Auslieferung des Stromes vom Erzeuger oder Gewerbetreibenden an den Käufer, im Day-Ahead-Handel oder auch am Tag der tatsächlichen Stromlieferung selbst im Intraday-Handel.

An der EPEX-Spot ist die Trading -Einheit Megawatt-Stunden (MWh). Die meisten Stromabsätze werden in Deutschland nicht über die Wertpapierbörse, sondern im Freiverkehr (OTC-Handel), d.h. im Freiverkehr, also in Form von überwiegend längerfristigen Direktkontrakten zwischen Erzeugern und Kunden abgesetzt, die übrigen Volumina werden an den Elektrizitätsbörsen gehandel. Das waren 2015 566 Terawattstunden am Spotmarkt und 1.570 Terawattstunden am Termingeschäfte.

Die EEX-Gruppe verzeichnet 2017 an ihren Börsenplätzen (EEX, Epex Spot, Sepex, PXE und Nodal Exchange) einen Umsatzrückgang von 18 Prozent. Der Vorstandsvorsitzende der EEX AG, Peter Reitz, führt die Regulierungsunsicherheit des vergangenen Jahres im Strommarkt als Ursache für den Einbruch an. Weil im Unterschied zum Direkt-OTC-Handel zwischen zwei Kontrahenten der Handel zwischen unterschiedlichen hoch liquiden Partnern mit Markterfahrung stattfindet, stellt die Strombörse auch eine Form der Clearingstelle dar, die Zahlungsausfälle verhindert.

Ihre Vorteile der Energierevolution beim Strombezug

Sind Sie auf der Suche nach Wegen, die Kosten Ihres Betriebes zu mindern? Der Stromeinkauf am Spotmarkt ist dann eine für Sie attraktive Variante. Informieren Sie sich, wie Sie Ihre Strompreise reduzieren und sich so einen Wettbewerbsvorsprung erkämpfen. Was für Käufer in der Grossindustrie schon lange zum täglichen Leben zählt, ist auch für viele kleine und mittlere Betriebe eine attraktive Möglichkeit.

Was ist der Preis für Strom? Bei der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig, der grössten europäischen Börse, entscheiden Stromangebot und Stromnachfrage über den Preis in Deutschland. Energieversorger, Stromversorger und Firmen beziehen oder vertreiben hier feste Strommengen für Zeitabschnitte. Anders als beim Börsenhandel dürfen private Personen nicht am unmittelbaren Stromgeschäft teilhaben.

Der Strom wird je nach Lieferzeit entweder am Spot- oder Futuresmarkt verkauft. Stromabnehmer und Grossabnehmer sind hier auf Jahre hinaus geplant und beziehen bereits zukünftige Stromquoten zu Festpreisen. So können sich die Abnehmer gegen kurzzeitige Preissteigerungen sichern und die Grundversorgung ihres Unternehmens sicherstellt. Die Nachteile des Langzeiteinkaufs: Die Kurse am Futuresmarkt enthalten Risikoprämien, da viele preisbeeinflussende Faktoren noch nicht bekannt sind und Prämissen aufzustellen sind.

Erfüllen sich diese Erwartung nicht und fällt der Börsenkurs zum Beispiel über die Erwartung hinaus, wird die erwerbende Gesellschaft davon im Zweifel nicht profitieren, da der Kaufpreis bereits längerfristig festgelegt ist. Wie ist der Spotmarkt? Auf dem Spotmarkt wird Strom in kurzer Zeit zum Verkauf bereitgestellt. Die Elektrizität wird in Zeitabschnitten von bis zu 24 Std. oder in Einzelstunden zur Verfügung gestellt.

Abhängig von der kurzfristigen Angebots- und Nachfrageentwicklung können die Verkaufspreise stark schwanken. Durch den Spotmarkt können Energieversorger kurzfristig Lieferengpässe schliessen oder Überkapazität anbieten, da es schwierig ist, Strom wirtschaftlich zu speichern. Der Spotmarkt wird von Fachleuten als besonders "ehrlicher" Spotmarkt bezeichnet: Aufgrund seiner kurzfristigen Natur sind sowohl die Angebots- als auch die Nachfragesituation gut vorhersehbar.

Weshalb ist Strom am Spotmarkt oft billiger? Sonneneinstrahlung und Windeinfluss haben einen großen Einfluß auf die Spotmarktpreise. Weil der Aufbau erneuerbarer Energieträger in Deutschland bedeutet, dass ein großer Teil der Stromerzeugung wetterabhängig und daher nur bedingt planbar ist. Auf dem Spotmarkt fallen die Strompreise, da weniger kostspieliger Strom aus herkömmlichen Anlagen für die Bedarfsdeckung erforderlich ist.

Profitiert mein Betrieb auch vom Strombezug am Spotmarkt? Wer seinen Strom am Spotmarkt zu billigen Zeiten kauft, hat die Möglichkeit, seinen Stromverbrauch noch einmal erheblich zu senken. Übrigens auch für kleine und mittlere Betriebe, die die Möglichkeiten des Spotmarktes bisher wenig genutzt haben. Unsere Empfehlung: Lassen Sie sich von einem versierten Energielieferanten den Kauf abnehmen und wissen Sie, wann Strom am Spotmarkt billig einkaufbar ist.

In den vergangenen Jahren war der durchschnittliche jährliche Strombezug am Spotmarkt meist wesentlich billiger als am Termingeschäfte. Wollen Sie wissen, ob und wie viel Sie für Ihr Untenehmen im vergangenen Jahr beim Strombezug am Spotmarkt eingespart hätten? Soll ich meinen kompletten Bedarf am Spotmarkt abdecken? Sie können den kompletten Stromverbrauch Ihres Betriebes am Spotmarkt beziehen.

Infolgedessen würde Ihr Elektrizitätspreis jedoch täglich schwanken. Der Tip: Eine 80/20-Regel hat sich in vielen Betrieben durchgesetzt. Ihr Energielieferant bezieht 80 prozentig den Strom, den Sie am Futures-Markt benötigen - das erzeugt zuverlässige und kalkulierbare Energiepreise für einen großen Teil Ihres Strombedarfs und ist die Basis für die Kalkulation Ihrer Waren.

Ihr Lieferant bezieht 20 vom Hundert des Stromes auf dem Spotmarkt, so dass auch Ihr Betrieb von dem Kostenvorteil auf diesem Absatzmarkt profitieren kann. Haben Sie einen leistungsfähigen Anbieter an Ihrer Seite, kauft er Ihren Strom am Spotmarkt ein, wenn der Spotmarktpreis unter dem Terminmarktpreisniveau ist. Dadurch fällt auch Ihr Strom-Gesamtpreis unter das Terminmarktniveau.

Das zeigt der Energie-Experte A. Skrobuszynski in seinem Internet-Seminar "Wie Sie von der Energierevolution beim Stromkauf profitieren".

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