Solarthermische Energie

Sonnenwärmeenergie

In Deutschland sind nach der ruhmreichen Insolvenz der Solar Millennium AG die solarthermischen Kraftwerke ruhig geworden. Die CSP wird immer interessanter. Basierend auf dem Referenzszenario der International Energy Agency (IEA), dem mit Abstand vorsichtigsten Marktprognosen, waren deutlich geringere Zuwachsraten zu erwarten. Streng "business-as-usual", mit nicht günstigeren Rechtsrahmen als die aktuelle Politik, ohne die Vereinbarung und Durchführung verbindlicher Umwelt-Reformen und mit weiterhin niedrigem Investitionsziel würden die erneuerbaren Energieträger kaum wesentlich zur Befriedigung des weltweiten Energiebedarfs beizutragen.

"â??Wir alle wissen um die Zahlenâ??, bestÃ?tigt Tom Koopmann, Senior Vice President of Solar Energy bei Harvestan und Experte fÃ?r die Region MENA. Dabei kann es sich um nahezu alles handeln, von einer Feasibility-Studie, die ein potentiell günstiges Umfeld identifiziert, bis hin zu einem Bauvorhaben in der Errichtungsphase. In der Frühphase der Projektabwicklung verfolgt die Gesellschaft eine Vielzahl von Projekten gleichzeitig, die teilweise zur Errichtung und zum Betreiben eines Solarthermiekraftwerks beizutragen sind.

Im Rahmen des Prozessentwicklungsprozesses können viele Einflussfaktoren die finale Entscheidungsfindung für die Umsetzung eines Projekts beeinflussen. So wurden beispielsweise in Spanien die gesetzlichen Regelungen für erneuerbare Energieträger neu gestaltet, weil zu viele CSP-Projekte eingereicht wurden - eine Sachlage, die möglicherweise zu übermäßigen Subventionsaufwendungen geführt haben könnte. Last but not least ist die Solarstrahlung, die Solarressource, von großer Wichtigkeit, da sie den Effizienz des Systems mitbestimmt.

"Man dachte, das könnten nur wenige Leute auf Anhieb erreichen, wenn es um die Nebenkosten der konventionellen Energiegewinnung geht. "â??Die Sonneneinstrahlung ist nahezu Ã?berall exzellent, und das Terrain ist weitgehend eben â?" eine Grundvoraussetzung fÃ?r die Installation groÃ?er Spiegelanlagen. Durch diese Entwicklung wird der Energieverbrauch in der ganzen Woiwodschaft steigen, so dass er auf lange Sicht etwa dem von Europa entspricht.

In Nahost und Nordafrika ist das Bewusstsein für die nachhaltige Verwendung von erneuerbaren Energieträgern gestiegen. Aufgrund der herrschenden Klimabedingungen hat die Sonnenenergie den Charme der Natur. Verschiedene Staaten haben daher immer wieder großes Engagement für CSP-Projekte gezeigt oder befinden sich bereits in einem fortgeschrittenen Umsetzungsstadium. Vor allem die Vereinten arabischen Eemirate, insbesondere Abu Dhabi, haben Maßnahmen zur Förderung der erneuerbaren Energieträger eingeleitet.

Zusätzlich zur Erschließung zusätzlicher erneuerbarer Energien soll die Stromversorgung der Hansestadt durch ein 100-MW-CSP-Kraftwerk sichergestellt werden, das sich derzeit in der letzten Phase der Ausschreibung aufhält. Um den ständig steigenden Energiebedarf der Vereinten Arabischen Emirate zu decken, der sich zwischen 1993 und 2003 auf jährlich rund 13.000 Kilowattstunden pro Jahr verdoppelte, sind weitere Vorhaben geplant.

Es wurden Arbeitskreise eingerichtet, um zu ermitteln, wie Solarstrom am besten in vorhandene Infrastruktur- und Netzentwicklungspläne eingebunden werden kann. Daher werden in den nächsten zwölf Monate Projekte in Dubai, Bahrain, Oman, Saudi-Arabien und anderen Staaten der Metropolregion erwartet. Für Algerien wurde ein landesweites Zielvorhaben festgelegt, bis 2025 zehn Prozentpunkte des Energienachfrage mit regenerativen Energieträgern zu gedeckt.

Als erstes OECD-Land hat die Algerier vor fast fünf Jahren eine Einspeiseregulierung für erneuerbare Energien verabschiedet, die einen Strombezug von bis zu doppelt so viel wie der reguläre Tarif für Integrated Solar Combined Cycle (ISCC) Systeme mit einem solaren Anteil von 20 bereitstellt. Eine solarthermische Fabrik befindet sich im Bau; zwei weitere solarthermische Anlagen mit einer Kapazität von je 400 Megawatt und einem solaren Anteil von 70 Megawatt sollen zwischen 2010 und 2015 entstehen.

An dem Vorhaben war auch die Firma Ergostaal mitbeteiligt. "â??Wir beobachten in der gesamten Technologieregion ein Wachstum der Wirtschaft und einen wachsenden Bedarf an Energie. Es gibt Selbstverpflichtung und Initiative zur Schaffung eines rechtlichen Rahmens für die erneuerbaren Energieträger oder mindestens ein steigendes Bewußtsein, ökologische Belange angemessen zu berücksichtigen. Zusammen mit dem für die Förderung von anspruchsvollen Projekten erforderlichen Beteiligungskapital wird die Metropolregion zu einer wichtigen Drehscheibe für alle CSP-Marktteilnehmer.

Die rohstoffreichen und florierenden Staaten der Petrochemie - zum Beispiel Saudi-Arabien, Kuwait, die Vereinten Emirate oder Qatar - generieren enorme Erträge, die für Reinvestitionen verwendet werden können. Sie verfügen über die Mittel zur Diversifizierung mit CSP und haben auch ein großes Potenzial für den Erwerb der Technik, um trotz knapper werdender fossiler Rohstoffe auch in Zukunftschancen Global Player im Energiebereich zu sein.

Es geht aber nicht nur darum, in eine Technik zu stecken, sondern sie auch tatsächlich zu nützen - ein Vorgang, der politische Unterstützung braucht, nicht zuletzt, weil die lokalen Energiepreise sehr gering sind und Preiserhöhungen nur begrenzt akzeptiert würden. Mit einem solarthermischen Solarkollektor kann genügend Prozeßdampf für den Betrieb einer Absorptionskältemaschine erzeugt werden, was eine umweltfreundliche Alternativlösung zu herkömmlichen Kühlanlagen darstellt.

Derzeit vertreibt das Unternehmen eine wirtschaftlich sinnvolle Technik zur Solarklimatisierung. In der Türkei, den VAE und Lateinamerika sind derzeit mehrere Standorte in Planung, das Parkhotel Ibérotel Serigerme in der Türkis nutzt das Verfahren seit 2004: "Die Mena-Märkte sind äußerst interessant. Als jahrzehntelang international erfahrener Totalunternehmer offeriert Ihnen das Unternehmen die Bereiche Projektierung, Projektleitung, Engineering, Beschaffung und Bau aus einer Hand. Von der Planung bis zur Realisierung.

Großflächige Solarthermieanlagen sind eines der Kernsegmente unseres Vereins. Neben den Techniken zur Strom- und Prozessdampferzeugung vertreiben wir Anlagenlösungen für die solare Kälteerzeugung. Dafür wird das Unternehmen seine langjÃ?hrige PrÃ?senz sowie seine hervorragende Position und seinen Ruf in Nordafrika, Australien und Lateinamerika, auch MÃ?rkten mit groÃ?em strategischem Potenzial, einbringen. Die Energie-Revolution ist für uns keine Zukunftsvision - wir sehen sie als zukunftsweisendes Unternehmensmodell und seit langem real.

"MAN hat den größten Teil der Kosten der Solaranlage in Höhe von rund 170.000 EUR übernommen, schreibt das Unter-nehmen in einer Presseerklärung. "Mit der Schenkung hat MAN Farrostaal die Chance, sich dort sozial zu verpflichten, wo dies direkte Auswirkungen hat", erläutert Dr. Matthias Mitscherlich, CEO von MAN Farrostaal, die Kaufentscheidung für die Schenkung des Werks.

"Die Schenkung gibt MAN Farrostaal auch die Möglichkeit, ihr Geschäftsfeld Solarenergie im Mittleren und Mittleren und Mittleren Nahen Osten auszustellen. "Der Impuls für das Vorhaben kommt von der Aktion "Zukunft für Palästina" von Außenminister Frank-Walter Steinmeier und dem Palästinenserpremier Salam Fayyad. Für Solartechnologieprojekte ist der Mittlere und Mittlere Ostens besonders interessant, so Stephan Kohler, Geschäftsführender Gesellschafter der Deutsche Energieagentur (dena): "Viele Staaten haben hier optimale Bedingungen:

Wirtschaftswachstum und Bevölkerungsentwicklung sowie ein ständig wachsender Energieverbrauch und eine ganzjährige starke Solarstrahlung. Das Werk für Talitha Kumi verdeutlicht, welche Solarenergielösungen in der jeweiligen Gegend machbar sind. Die dena Solardachprogramme sind eine optimale Grundlage, um die wirtschaftlichen, klimapolitischen und sozialen Effekte der Solarenergienutzung zu präsentieren und zu vermitteln.

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