Solarthermieanlage

Sonnenwärmeanlage

Thermische Solaranlagen: Übersicht über Funktion & Kosten mit Informationen zur Förderung der Thermischen Solaranlagen & Wirtschaft. Vor- und Nachteile einer Solarthermieanlage. Was sind die Vorteile der Installation einer Solaranlage?

Solarthermie-System - Preise, Promotion & Ökonomie

Für die Trinkwassererwärmung und die Begleitheizung stehen solarthermische Anlagen zur Verfügung. Zusätzlich sind kombinierte Systeme möglich, die sowohl das Betriebswasser aufheizen als auch die Erwärmung untermauern. Solarthermie-Systeme sind eine umweltschonende Methode zur Erwärmung von Warmwasser und Warmwasserbereitung, weshalb ihre Popularität ständig wächst. Der Sonnenkollektor, der in der Regelfall auf dem Hausdach montiert wird, erzeugt mittels eines Tilgers Strom.

Das Absorbergehäuse ist so wärmegedämmt, dass so wenig wie möglich Strom verliert und die einfallenden Solarstrahlen in Wärmestrahlung umgewandelt werden. Die so genannte Wärmeübertragungsflüssigkeit strömt durch den Absorptionsapparat, erhitzt sich und wird im Solarsammler (Wärmespeicher) zwischengespeichert. Die Wärmeübertragungsflüssigkeit wird im Solarsammler gespeichert. Eine Solarthermieanlage funktioniert am effektivsten mit einem Einfallswinkel zwischen 30 und 55 und einer Orientierung nach Suden.

Solarthermische Anlagen haben wie PV-Anlagen eine Nutzungsdauer von mind. 20 Jahren. Die Solarwärmeanlagen haben den großen Vorzug, dass sie einfach und unkompliziert an die vorhandene Heizungsanlage angebunden werden können. Im Sommer kann der gesamte Brauchwasserbedarf durch die Nutzung der Solarwärme abgedeckt werden. Eine Solarthermieanlage kann ganzjährig bis zu 50% des Brauchwassers abdecken und ist damit eine erhebliche Einsparung.

In einem Wärmedämmsystem können die Stromkosten um durchschnittlich 30% reduziert werden. Weil eine Solarthermieanlage auch in regelmäßigen Abständen an die vorhandene Heizungsanlage angekoppelt werden kann, ist eine nachträgliche Installation leicht möglich.

Solaranlage - Alle Informationen hier

Die Funktionsweise einer Solarthermieanlage? Bei einer Solarthermieanlage wird die Sonneneinstrahlung zur Warmwasserbereitung verwendet. Dazu ist eine vollständige Solarthermieanlage erforderlich, die im Kern aus den Sammlern, einer Wärmepumpe und dem Puffertank zusammengesetzt ist. Im Kollektor wird das Leitungswasser erhitzt und über einen Rohrleitungskreislauf in den Puffertank gefördert. Im Puffertank wird die Abwärme gespeichert, die von dort über Wärmetauscher abgeleitet wird und für die Warmwasserbereitung und Raumwärme verwendet werden kann.

Für die Warmwasserbereitung oder auch für die Heizhalterung kann eine Solarthermieanlage eingesetzt werden, bei der die letztgenannte Ausführung vergrößert werden muss. Das solarthermische System besteht aus drei Anlagenkomponenten, die nur im Zusammenwirken zueinander funktionieren: Der Kollektor, die Pumpen und der Speicher. Die Struktur der Einzelkomponenten des Systems, die unterschiedlichen Ausprägungen und die effiziente Nutzung der Wärmeenergie werden im Nachfolgenden noch einmal detailliert erklärt.

Ein solarthermisches System kann mit verschiedenen Sonnenkollektoren in Betrieb genommen werden. Einfacher Flachkollektor besteht aus schwarzfarbenem Stahlblech (Absorber) und Cu-Rohren. Die Bleche absorbieren die Strahlenenergie der Sonnenstrahlen und übertragen die Energie auf ein Wärmeübertragungsmedium in den von der Hitze durchzogenen Kupferrohren. Das andere und leistungsfähigere Design der Stromabnehmer sind die sogenannten Vakuumröhrenkollektoren. Die Funktionsweise von Vakuumröhrenkollektoren ist vergleichbar mit der von Flachanlagenkollektoren, aber der Kollektor ist in einem Vakuumglaszylinder untergebracht.

Der Sauger wird von der Umwelt getrennt und verringert so denergieverlust. Der Wärmeträger in der Solaranlage wird in der Regel durch eine elektrische Zirkulationspumpe durch die Anlage hindurchpumpens. Weniger häufig werden Anlagen mit Naturkonvektion (Naturumlauf - "passive Systeme") eingesetzt, bei denen die Flüssigkeit aufgrund temperaturbedingter Dichtedifferenzen automatisch im Kreislauf des Systems umläuft.

Die verwendete Wärmeträgerflüssigkeit ist eine Mischung aus Wasserstoff und Propylenglykol als Frostschutz. Darüber hinaus ist in das Gesamtsystem ein Überdruckabblaseventil eingebaut, um das Gesamtsystem bei einem Pumpenausfall vor Zerstörungen zu bewahren. Wenn dies der Fall ist, muss das Gerät wieder aufgefüllt werden. Im gut isolierten Solarspeicher wird das erwärmte Trinkwasser auf einem hohen Niveau gehalten und kann bei entsprechendem Einsatz zur Heizung oder zum Trinkwasser genutzt werden.

Solarthermieanlagen enthalten in der Regelfall einen weiteren herkömmlichen Wärmegenerator. Die Zusatzwärmeerzeugung wird ausgelöst, wenn das Speicherwasser eine vorgegebene Mindesttemperatur, z.B. 55°C, unterschreitet. So steht auch bei vorübergehend niedriger Sonneneinstrahlung oder in kühleren Zeiten immer genügend Warmwasser zur Verfügun. Eine gut dimensionierte Solarthermieanlage kann in Deutschland 50 bis 60 Prozentpunkte des Warmwasserbedarfs eines geschäftigen Haushalts decken.

Im industriellen Bereich werden solarthermische Systeme mit parabolischen Spiegeln eingesetzt, die das Tageslicht auf ein von einem Medium strömendes Rohr (Absorber) ausrichten. Solarenergie ist eine kostengünstige Technik, die auch in Deutschland einen wesentlichen Anteil zur Einsparung von Wärmekosten beizutragen hat. Einen Überblick über die Vor- und Nachteile der Solarwärme gibt Ihnen die folgende Diagramm.

Finde Fachfirmen für Solarwärme! Mehr Informationen über Solarthermie:

Mehr zum Thema