Solarthermie

Sonnenwärme

Solarthermie ist eine fortschrittliche, zuverlässige Technologie zur Nutzung der Sonnenenergie zur Wärmeerzeugung. Wieviel ist Solarthermie und was kosten die Anlagen? Hier werden die wichtigsten Fragen zur Solarthermie beantwortet: Durch die Nutzung der Solarthermie profitieren Sie von einem geringeren Energieverbrauch. Wie funktioniert die Solarthermie, Vorteile der Solarthermie, Nachteile der Solarthermie, Informationen zur Solarthermie und Solarthermie?

Grundlagen der Solarthermie

Solarthermie ist eine fortschrittliche, verlässliche Methode, um mit Hilfe der Sonne Energie zu gewinnen. Wenn von Photovoltaik die Rede ist, wird viel zu wenig über Solarthermie geredet. Die Solarthermie bietet vor allem in Mitteleuropa eine ausgezeichnete Gelegenheit zur Solarenergienutzung. Ein großer Pluspunkt bei der Solarthermie ist der Einsatz einer sehr effizienten und seit Jahrzehnten bewährten Energietechnik.

Im Zusammenhang mit einem solaren Speicher und dem Kessel ist sichergestellt, dass stets genügend Heizwärme zur VerfÃ?gung steht. In der Solarthermie wird die Sonnenstrahlung in Hitze umgerechnet. Einfach ausgedrückt, die Hitze erwärmt ein Wärmeträgermedium und diese Hitze wird dann verwendet. So genannte Solar- oder Camping-Duschen verwenden auf einfache Art und Weise auch Solarthermie:

Dieses wird in einen Kunststoff-Behälter gefüllt, in die pralle Luft gestellt und nach kürzester Zeit steht Ihnen heißes Duschwasser zur freien Benützung zur Verfuegung - ohne weitere Waermequelle. Doch natürlich sorgt in den heutigen solarthermischen Anlagen modernste Technologie für einen wesentlich höheren Wirkungsgrad und einen sehr guten Ertrag.

Solarenergie wird in Sonnenkollektoren "geerntet", d.h. eine Wärmeübertragungsflüssigkeit wird durch Aufnahme der Strahlenenergie erwärmt. In Wärmetauschern wird diese Hitze abgelassen. Hier gibt es zwei unterschiedliche Anwendungen: Solarthermische Warmwasserbereitung und Nachheizung. Die Solarthermie ist eine weit verbreitete Form der Warmwasserbereitung. Die Solarwärme wird zur Deckung des Warmwasserbedarfs eines Haushalts in den Monaten Sommer (Mai bis September) ausgenutzt.

Der Solarkollektor, der in unterschiedlichen Ausführungen (z.B. als Flach- oder Vakuumröhrenkollektor) erhältlich ist, wird hauptsächlich auf dem Flachdach vormontiert. Der Wärmetransport zum Speichertank erfolgt über Pipelines. Dabei wird die Hitze über einen Wärmetauscher auf das im Pufferspeicher befindliche Trinkwasser (Trink- oder Pufferwasser) übertragen. Dies wird durch einen Solarregler geregelt.

Für die Warmwassererzeugung der Anlage werden daher folgende Bauteile benötigt: Ein noch besserer Nutzen der Solarwärme wird erreicht, wenn sie nicht nur zur Warmwasseraufbereitung, sondern auch zur Raumwärme verwendet wird. Signifikante Solarförderung ist vor allem auf die Übergangsphase begrenzt, d.h. Frühling und Spätherbst.

Die Solarwärme kann bei entsprechenden großen saisonalen Speichern (Volumen mehrere 10 Kubikmeter), wie sie in einem Sonnenhaus verwendet werden, auch im Sommer genutzt werden. Die Solarthermie wird hier nur zur Förderung genutzt. Die Hauptunterschiede liegen im Gedächtnis. Bei der Speicherauslegung für die Warmwasserbereitung und die Raumwärme wird zwischen drei Konzepten unterschieden: Viele Fachleute unterstreichen immer wieder, dass der Bevölkerung die Vorteile der Solarthermie viel zu wenig bewusst sind.

Durch den Einsatz einer Solaranlage zu relativ niedrigen Preisen können beträchtliche Anteile an fossilem Brennstoff gespart werden. Die vier großen Anwendungsbereiche der Solarthermie zeigen deutliche Zuwächse: Der Einsatz von Solarthermie: Die Erfahrung hat gezeigt, dass eine Solaranlage mit einer Fläche von rund 1,5 Quadratmetern (Flachkollektoren) pro Kopf und einem Pufferspeicher mit einer Kapazität von rund 300 Liter etwa drei Viertel des durchschnittlichen Jahresbedarfs an Warmwasser ausmachen kann.

Die Solarthermie kann hier beträchtliche Kosteneinsparungen erwirtschaften. Mit solarthermischer Kälte kann Solarwärme in den Sommermonaten genutzt werden, wenn ein besonders großer Kühlbedarf in Absorptions- oder Adsorptionskälteanlagen auftritt. Der große Pluspunkt dabei ist das Timing von Angebots- und Nachfragesituation.

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