Solarertrag

Sonnenertrag

Die Solarerträge sind ein Parameter für den Energieertrag einer Solaranlage oder eines Gebäudes, das mit Sonnenenergie versorgt wird. Sonnenertrag: Die Menge an Solarstrom, die Sie an Ihrem Standort in Deutschland individuell ernten können. Beim Kauf einer Solaranlage stellt sich die Frage nach dem Solarertrag !

Solarertrag: Strom & Wärmeausbeute von Photovoltaik & Solarwärme

Inwieweit sich eine Solarstromanlage rechnet, ist unter anderem davon abhängig, wie effizient die Technologie ist. Wie viel Elektrizität eine Photovoltaikanlage oder wie viel Hitze eine Solarthermieanlage aus der Sonnenstrahlung gewinnen kann, gibt der Solarertrag Aufschluss. Solarthermische Solarkollektoren setzen mehr als die HÃ?lfte der Strahlungsenergie in WÃ?rme um, Photovoltaikmodule erzielen einen Energieertrag zwischen 10 und 20 %.

Basis für den Solarertrag ist die globale Strahlung in Deutschland. Die Höhe des Solarertrags und damit der Stromausbeute einer Photovoltaikanlage oder der Wärmeausbeute einer Solaranlage ist in erster Linie von der Qualität und Installation der Module und Sonnenkollektoren abhängig. Die charakteristische Größe für den Wärmertrag von solarthermischen Kollektoren ist der Ertrag des Kollektors. Der Standard für den Solarertrag ist DIN 4757 Nach der Richtlinie muss der Ertrag eines Sonnenkollektors pro Jahr mind. 525 kWh/m2 sein.

Damit wird gut die HÃ?lfte der anfallenden globalen Strahlung (durchschnittlich 1055 kWh/m2) eines Jahrs durch einen solarthermischen Solarkollektor in WÃ?rmeertrag umgewandelt. Deshalb nennen diverse Solaranlagenhersteller wie Buderus und die Firma Vögele diesen Solarertrag als Mindestwärmeertrag nach DIN 4757 in ihren Merkblättern, ohne jedoch den genauen Energieertrag ihrer Solarkollektoren anzugeben.

Die Wärmeausbeute des Solarkollektors pro Jahr ist in jedem Falle der maßgebliche Bezugswert, nach dem sich die Auslegung und Funktionsweise einer Solaranlage ausrichtet. Es kann bei solarthermischen Systemen vorkommen, dass der Solarkollektor noch Strom bereitstellen kann, der Speicher aber bereits voll aufgeladen ist. Zur Minimierung dieser Nebenzeiten, bei denen die Solaranlage keinen Ertrag bringt, sind die Sonnenkollektoren auf dem Solardach in unterschiedlichem Maße schräg gestellt.

Mit Heizunterstützung etwas abschüssiger, mit reinem Warmwasser flachere Erzeugung, um je nach Stand der Sonne im Frühjahr/Herbst (niedrig) oder Hochsommer (hoch) eine optimale Wärmeausbeute zu erzielen. Photovoltaikmodule haben einen Nutzungsgrad zwischen 10 und nahezu 20%. Ein Photovoltaikmodul setzt also zwischen einem zehnten und einem fünften Teil der eingestrahlten globalen Strahlung in Strom um.

Monokristalline Photovoltaikmodule haben mit 14 bis ca. 19% den größten Ertrag, es folgen polykristalline Module mit 12 bis 14% Leistung und Dünnschichtmodule mit 6 bis 11% Leistung. Der Parameter für den Solarertrag eines Solarmoduls ist seine Nominalleistung, ausgedrückt in W. Herkömmliche Photovoltaikmodule haben heute eine Bemessungsleistung zwischen 200 und 400 W, die unter genormten Prüfbedingungen abgelesen wird.

Qualitätsphotovoltaikmodule überzeugen durch gutes Low-Light-Verhalten und gute Leistungstoleranzen. Dies bedeutet, dass das Solarmodul immer seine vorgegebene Nennleistung/Leistung erzielt und bei bewölktem Himmel die Effizienz und damit auch die Leistung des Solarmoduls nur um wenige Prozent abnimmt.

In Deutschland werden durchschnittlich rund 1055 Kilowattstunden pro qm pro Jahr abgestrahlt, Photovoltaikmodule mit einer Leistung von 1000 W (1 kWp) werden zur Erzielung eines Stromertrags in etwa dem Mittelwert der globalen Strahlung gerecht. Dies bedeutet, dass mit einer Photovoltaik von ca. +950 Kilowattstunden Jahresstromertrag bei optimierter Abstimmung und leistungsfähigen Solarmodulen erzielbar ist.

Zur exakten Ermittlung des Solarertrags in Ihrer Nähe sollten Sie sich im Zuge einer solaren Beratung an eine lokale Fachfirma wendet.

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