Solarenergie Dach

Sonnenenergie-Dach

Das Dach ist neben einer genauen Kostenkalkulation das wichtigste Kriterium, das für oder gegen eine Solaranlage spricht. Solarsysteme für das Dach: Für wen sich Solarstrom noch rechnet Der Bund hat die Solarsubventionen seit Bestehen der Beihilfe mehr denn je gesenkt. Ein durchschnittlicher Haushalt kostete die Solarpromotion rund 70 EUR im Jahr. Die Rekorderweiterung von 7500 MW im Jahr 2011 hat die Aufwendungen erneut erhöht. Was wird es in Zukunft noch für Solarenergie geben?

Zukünftig müssen neue Solarsysteme auf dem Dach von Häusern mit 20-prozentig weniger Subventionen zurechtkommen.

Bei großen Solarkraftwerken wird die Förderquote sogar um bis zu 40 Prozentpunkte gesenkt. Die Solar-Fabriken haben jetzt nur noch 13,5 Cents pro kWh Solarstrom. Der Einspeisetarif für Systeme bis 1000 kW beläuft sich zukünftig auf 16,5 Cents, für Aufdachanlagen auf 19,5 Cents. zum Vergleich: Zu Beginn des Jahres 2011 waren es rund zehn Zehntel mehr.

Außerdem sollen nach der neuen Verordnung nur 90 % des Strombedarfs zu den Garantiepreisen und bei kleinen Anlagen nur 80 % bezogen werden. Die einmalig vereinbarte Senkung der Garantiekaufpreise, je nach Größe der Anlage zwischen 20 und 40 Prozent, soll bereits zum ersten Mal am Standort in Kraft treten. Nun liegt die Hoffnung der maroden Solarindustrie und der Gegner auf dem Bund, der die Kürzungen noch aufhalten kann.

Insbesondere die CDU-regierten ostdeutschen Länder und ihre Solarunternehmen stehen den Entscheidungen skeptisch gegenüber. In den Monaten zwischen Mai und September wird die Beihilfe für alle Neuinstallationen um ein weiteres Drittel pro Kalendermonat ermäßigt. Dies sind je nach Anlagengröße etwa 0,15 Cents pro Kilometer. Für das Gesamtjahr sollte sie 29% nicht überschreiten.

Der Netzbetreiber kann seinen eigenen Strombedarf nutzen oder zu dem dann gültigen Preis am Markt abkaufen. Ein gut gewartetes Kraftwerk kann weit über 30 Jahre lang Elektrizität erzeugen, auch wenn seine Produktion mit der Zeit leicht abnimmt. Ist es trotzdem sinnvoll, eine Solarstromanlage zu errichten? Mit nur 19,5 Cents für kleine Dachsysteme müssen Hauseigentümer exakt berechnen, ob sich eine solche Lösung auch in Zukunft auszahlen wird.

Bei einem Strompreis für Endverbraucher von 26 Cents pro kWh könnte es sich durchaus rechnen, den erzeugten Solarstrom nicht vom Dach des Hauses ins Netz zu speisen, sondern für den Eigenbedarf zu verwenden. Der Verband der deutschen Solarindustrie hat in einer Informationsbroschüre zusammengestellt, was für den Eigenbedarf zu berücksichtigen ist. Der Return on Investment ist vor allem davon abhängig, wie sich die Investitionskosten für Dachsysteme in den nächsten Jahren entwickelt haben.

Im Jahr 2011 wurde der Aufschwung durch den Preisrückgang deutlich angeheizt: Weil der chinesische Billigmodule den Gesamtmarkt überfluteten, sanken die Preise massiv. Worin besteht der Unterscheid zwischen Photovoltaik und Solarthermie? Jeder, der mit Solarenergie Elektrizität gewinnen will, benötigt eine Photovoltaikanlage. Bei der Solarthermie kann nur für den Eigenbedarf - für die Warmwasserbereitung und für die Wärmeversorgung - geheizt werden.

In der Fotovoltaik werden die stromerzeugenden Solarmodule zu einem Modul zusammengeschaltet. In der Regel besteht die Zelle aus Silicium, das einen höheren elektrischen Ertrag hat, aber vergleichsweise kostspielig ist. Ungeachtet dessen sollte immer auf die Systemqualität Rücksicht genommen werden. Was kosten Solaranlagen? So können etwa 800 bis 1000 kWh pro Jahr erzeugt werden, etwa ein Fünftel bis ein Viertel des Stromverbrauchs einer Viererfamilie.

â??Wer sich vollstÃ?ndig beliefern will, muss mit einem Aufwand von ca. EUR 90000 bis 11000 fÃ?r die Fotovoltaikanlage kalkulieren. Bei einem Vierpersonenhaushalt beträgt der Gesamtpreis für eine Solaranlage ohne Heizfunktion zwischen 4.000 und 5.000 EUR - inklusive MwSt. und Installation. Die Betriebs- und Wartungskosten der Anlagen betragen rund ein Jahr.

Ein Solarsystem mit einer Leistung von 1000 W erfordert eine Fläche von etwa sechs bis zehn Quadratmeter. Die Einspeisung des erzeugten Stroms in das öffentliche Netz erfolgt jedoch eigenständig, weshalb auch kleine Systeme rentabel sein können. Je mehr Sonnenstrahlung eine Solarstromanlage empfängt, umso schneller amortisiert sie sich.

Für eine Photovoltaikanlage eignet sich eine Dachoberfläche mit einer Dachneigung von 20 bis 60 Graden (30 Grade gilt als optimal). Durch spezielle Gestelle können auch Flachdächer mit optimaler Ausrichtung bestückt werden. Es ist darauf zu achten, dass keine schattenspendenden Baume oder Gebäude auf die Solarzelle fallen.

Jeder, der Sonnenstrom ins Stromnetz speist, wird als Händler betrachtet und muss seine Erträge besteuern und eine Mehrwertsteuererklärung einreichen. Soll die Photovoltaikanlage gesichert werden? Zum Schutz vor Beschädigungen sollte eine Versicherung abgeschlossen werden. Über eine Wohngebäude-Versicherung können sowohl eine Photovoltaik- als auch eine Solarthermieanlage gegen Sturm-, Brand- oder Blitzschaden versicherungsschutz.

Manche Versicherungen haben auch eigene Photovoltaik-Versicherungen, die z.B. auch gegen den Systemausfall absichern. Wieviel Elektrizität wird bereits durch Solarenergie erzeugt? In Deutschland wurden Solarsysteme mit einer Gesamtleistung von rund 20.000 MW errichtet. Der Anteil der Solarenergie am Gesamtenergiemix ist relativ gering: Im Jahr 2011 stammten rund 3,8 Prozentpunkte des Stromes aus Solarenergie.

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