Solaranlage Strom Kosten

Kosten für Solarstrom

Zu Strom oder Wärme springen? Fotovoltaik: Eigenbedarf an Sonnenstrom zahlt sich aus Bei Hausbesitzern zahlt sich der eigene Verbrauch von Sonnenstrom aus. Der Grund dafür ist, dass die von der Photovoltaik gewonnene Stromerzeugung viel billiger ist als der vom Energieversorger bezogene Strom. Doch wer eine Photovoltaik-Anlage errichtet, um einen Teil des Stromes selbst zu verbrauchen, muss auch einige Steueraspekte berücksichtigen. Sonnenstrom vom Hausdach ist viel billiger als Strom, der vom Lieferanten bezogen wird.

Jeder, der in eine Photovoltaik-Anlage einsteigt, erhält damit einen großen Teil seines Eigenbedarfs an Sonnenstrom. In den letzten Jahren sind die Kosten für Solarstromanlagen und die Kosten für die Solarstromerzeugung stark gefallen. Bereits vor einigen Jahren war der Zeitpunkt gekommen, an dem der vom Verbraucher selbst erzeugte Sonnenstrom nicht teuerer ist als der Strom, den er vom Stromversorger bezieht:

Mittlerweile ist die selbst erzeugte kWh Solarenergie für Neubauten erheblich günstiger als der vom Lieferanten bezogene Strom. Eine hundertprozentige Autarkie mit Sonnenstrom ist jedoch kaum möglich, denn die Sonneneinstrahlung ist nicht immer dann gegeben, wenn der Strom gebraucht wird und andererseits erzeugt eine Photovoltaik-Anlage in sonnigen Zeiten oft viel mehr als heute aus.

Ein Weg, den eigenen Verbrauch zu steigern, ist die Speicherung von Energie. Aber sie kosten immer noch viel Zeit, so dass sich eine solche Anschaffung oft noch nicht lohnt. Oftmals können ohne Energiespeicherung nur 20 bis 30 Prozentpunkte des eigenen Sonnenstroms genutzt werden, der restliche Teil wird in das Stromnetz eingespeist. Für den Fall, dass die Energie nicht gespeichert wird, ist dies der Fall. Die Höhe der Kosten für selbst produzierten Sonnenstrom ist abhängig von einer Vielzahl von Faktoren:

Inwiefern sind die Beschaffungskosten der Solaranlage pro kW Nennleistung umgerechnet? Sind die Anlagen bestens nach SÃ?? orientiert, gibt es Schatten? Inwieweit sind die Finanzaufwendungen (Zinsen) hoch, oder: Wie viel Eigenkapitalrendite verliert der Anlagenbetreiber einer Fotovoltaikanlage? Generell kann ein Hausherr einer klassischen neuen Dachanlage mit einer Anschlussleistung von bis zu zehn Megawatt mit Kosten von weniger als zehn Cents pro erzeugter Megawattstunde gerechnet werden.

Generell geht die Wirtschaftlichkeitsrechnung davon aus, dass eine Solarstromanlage eine Lebensdauer von 20 Jahren hat, zumal es auch für den ins Stromnetz einspeisenden Sonnenstrom eine Vergütung für 20 Jahre gibt. Somit ist der grösste Kostenblock die 5-prozentige Abwertung der AiB. Wenn eine Installation 10.000 EUR kostet, sind das 500 EUR pro Jahr.

Darüber hinaus entstehen weitere Kosten, in der Regel im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, für die Instandhaltung, die Panelreinigung und die Versicherungen. Die nicht verbrauchte Energie kann in das Netz einspeisen. Für diesen Strom ist der Stromnetzbetreiber rechtlich zur Zahlung einer Vergütung für die Einspeisung des Stroms angehalten. Für Neuanlagen beträgt sie derzeit gut zwölf Cents pro kWh.

Kurz gesagt: Wenn ein Hauseigentümer zehn Cents pro kWh Sonnenstrom bezahlt und zwölf Cents dafür erhält, hat er einen Profit von zwei Cents. Wesentlich spannender ist jedoch der Selbstkonsum. Unter der Annahme, dass der Strom vom Lieferanten 30 Cents pro kWh und der erzeugte Strom nur zehn Cents kosten, gibt es einen Mehrbetrag von 20 Cents, wenn der Strom nicht vom Lieferanten bezogen werden muss.

Eine einfache Einnahmen- und Ausgabenrechnung erfasst jedoch nicht in vollem Umfang die wirtschaftliche Effizienz einer Photovoltaik-Anlage und ihren Eigenverbrauch. Schließlich wird jeder, der eine Photovoltaik-Anlage auf seinem Hausdach installiert, vom Steueramt als Entrepreneur betrachtet. Unmittelbar nach der Inbetriebsetzung der Photovoltaik-Anlage muss der Hauseigentümer wählen, ob er ein zum Vorsteuerabzug berechtigter Gewerbetreibender oder ein kleiner Gewerbetreibender sein will.

Erstere besagt, dass das Steueramt ihm die 19-prozentige Umsatzsteuer erstattet, die er für seine Investition gezahlt hat. Für eine Fotovoltaikanlage, die netto 11.900 EUR kosten würde, sind das schließlich 1.900 EUR. Die Nachteile: In den nächsten Jahren muss der Hauseigentümer auf den gelieferte und an den Stromnetzbetreiber bezahlten Strom sowie auf den selbst genutzten Sonnenstrom die Umsatzsteuer zahlen.

Nach einem Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen muss der Eigenbedarf bei der Ermittlung der gesetzlichen Bestimmungen für die mehrwertsteuerliche Behandlung herangezogen werden. Berechnungsgrundlage ist nicht der eigene Produktionspreis des Sonnenstroms, sondern derjenige, den der Lieferant für den bereitgestellten Strom berechnet. Wenn beispielsweise eine kWh Strom vom Lieferanten 25 Cents ohne MwSt. kosten und der Eigenbedarf an Sonnenstrom 1000 kWh pro Jahr beträgt, fallen 19% MwSt. auf 250 EUR (1000 kW x 0,25 EUR), d.h. 47,50 EUR, an.

Diejenigen, die sich für die Möglichkeit als kleine Unternehmer entscheiden, können die MwSt auf die Erwerbskosten der Photovoltaik-Anlage nicht vom Finanzamt erstattet bekommen, müssen aber andererseits keine MwSt auf den ins Netz einspeisenden und von ihnen selbst genutzten Sonnenstrom abführen. Kleingewerbetreibende sind übrigens diejenigen, die weniger als 17.500 EUR Jahresumsatz generieren.

Hr. Mayer errichtet eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 7,5 kW. Für jede einzelne kW der Bemessungsleistung kann am jeweiligen Ort ein Jahresertrag von 950 kW erwartet werden. Eine 100 Kilowattstunde Strom (7,5 x 950 Kilowatt). Der Verbraucher verbringt selbst 200 kWh; er muss diesen Strom nicht für 30 Cents beim Lieferanten einkaufen.

Mit seinen eigenen Stromerzeugungskosten von zehn Cents erspart er 20 Cents, also 240 im Jahr. Dabei ist neben betriebswirtschaftlichen Überlegungen folgendes zu beachten: Wer sich für die vorsteuerabzugsberechtigte Ausführung entschließt, muss für den ganzen Laufzeitbereich seiner Photovoltaik-Anlage regelmässig Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Steueramt senden. Der Gewinn wird wie folgend berechnet: minus: Ein Beispiel: Das Einkommen einer Photovoltaik-Anlage beträgt 960 EUR/Jahr.

Gegenläufig wirken sich folgende Kosten aus: 500 EUR Abschreibung, 100 EUR Finanzkosten und 200 EUR übrige Kosten. Es entsteht ein Ergebnis von 160 EUR, das mit dem jeweiligen Einkommenssteuersatz zu versteuern ist. Jeder, der eine Photovoltaikanlage mit eigenem Verbrauch und einer Anschlussleistung von mehr als zehn kW betreiben will, muss für den selbst verbrauchten Strom eine Vergütung von 40 Prozentpunkten der EEG-Umlage entrichten.

Allerdings haben die typischen Einfamilienhaus-Dachanlagen nahezu immer eine geringere Bemessungsleistung und sind von dieser Steuer befreit. Da der Eigenbedarf an Sonnenstrom wirtschaftliche Pluspunkte versprechen würde, sollte er so hoch wie möglich sein. Solarstromspeicherung: Vor allem mit einem Solarspeicher ist eine signifikante Erhöhung des Eigenbedarfs möglich; bei entsprechender Speichergröße kann der Eigenversorgungsgrad im Frühling, Hochsommer und Hochsommer bis hin zu nahezu 100 prozentig erreicht werden.

Am einfachsten ist es, wenn Sie nur bei Sonnenschein Verbraucher mit einem hohen Energieverbrauch aufstellen. Weil dann der kostspielige Strom vom Lieferanten gebraucht würde. Es gibt Anwendungen für die modernen Photovoltaikanlagen, mit denen man abfragen kann, wie viel Strom die Anlagen derzeit produzieren.

So beginnt die Reinigungsmaschine beispielsweise um 11 Uhr - eine Zeit, in der das System bei schönem Klima viel Strom erzeugt. Verbrauchsmanagement: Die intelligenten Geräte-Manager erkennt selbstständig, wann das System viel Strom erzeugt und schaltet dann große Verbraucher wie Waschmaschinen, Wäschetrockner oder Geschirrspülmaschinen selbstständig ein. Erst wenn die Sonneneinstrahlung sehr stark ist, erzeugen Photovoltaikanlagen wirklich viel Strom.

Problematik: Bei Stromspitzen kann zu viel ins Netz eingespeister Sonnenstrom das Netz rasch überlasten. Starke 70-prozentige Kontrolle: Die Gesamtleistung der Photovoltaik-Anlage wird im Inverter auf 70 prozentige der Bemessungsleistung reduziert. Soft 70 prozentige Regelung: Höchstens 70 prozentig wird der erzeugte Sonnenstrom in das Netz gespeist. Der zusätzlich produzierte Strom steht für den Haushaltsverbrauch zur Verfuegung (geringe Zusatzkosten durch zusaetzliche Messgeräte an der Einspeisestelle).

Einspeiseverwaltung: Ein Rundsteuerventil wird vom lokalen Elektrizitätsversorger gekauft oder vermietet. 100-prozentige Einspeisung der Nominalleistung ist dann möglich, aber der Energieversorger hat die Option, die Einspeisung bei Stromspitzen stufenlos zu reduzieren (Nachteil: höhere Kosten, je nach Anbieter bis zu über 1000 EUR für Hard- und Software möglich). Bei Betreibern von kleineren Photovoltaikanlagen mit Batteriespeicherung ist die sanfte 70-prozentige Regelung ideal, um den eigenen Verbrauch zu minimieren.

Der Grund: Der über 70-prozentige Anteil des erzeugten Stromes kann im Haus selbst konsumiert und in die Batterie gespeist werden, bis er vollständig gefüllt ist. Photovoltaik-Anlagen rechnen sich oft schon nach zehn bis 15 Jahren, zumal wenn der Eigenbedarf an Sonnenstrom optimal genutzt wird. Aber auch danach sind Photovoltaik-Anlagen in der Regel noch nicht schwach: Viele Modulhersteller gewähren für 25 Jahre eine Performance-Garantie von 80 Prozentpunkten oder mehr der Originalnennleistung.

In Kombination mit einem Energiespeichermedium kann die Photovoltaik so die Stromgestehungskosten über Dekaden hinweg signifikant reduzieren.

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