Solaranlage Dach Warmwasser

Sonnensystem Dach Warmwasserbereitung

Sammler einer solaren Warmwasseranlage auf einem Hausdach, die auf fast jedem Hausdach installiert werden kann. Es gibt alles aus einer Hand, keine verschiedenen Module auf dem Dach, Herz, was will man mehr? Die geringere Dachfläche und die schlechtere Ausrichtung Ihres Daches stellen umso mehr Vakuumröhrenkollektoren für Ihre Solaranlage in Frage. Installieren Sie auf fast jedem Dach eine Solarthermieanlage für Warmwasser.

Solarthermische Dacheindeckung - optimierte Steigung für Warmwasser & Heizen

Für die optimale Wärmeausbeute mit Solarwärme ist nicht nur die Richtung des Kompasses, sondern auch die Neigung des Daches von Bedeutung. Der Auftreffwinkel der Sonneneinstrahlung auf den Sammler variiert je nach Saison. Ob Sie eine Anlage zur Warmwasseraufbereitung oder zur Unterstützung der Heizung einsetzen, ist auch davon abhängig, welche Solarthermie-Dachneigung Sie wählen.

Im Optimalfall trifft die Sonneneinstrahlung im rechten Winkel auf die solarthermischen Solarkollektoren. Je nach Saison verändert sich der Steigungswinkel jedoch, da die Sonneneinstrahlung am Horizont größer oder kleiner ist. Bei der Ermittlung der idealen Neigung ist es von Bedeutung zu wissen, welches Dachsystem auf dem Dach montiert werden soll. Weil eine Solarthermieanlage zur Trinkwassererwärmung hauptsächlich im Hochsommer eingesetzt wird, ist ein niedrigerer Steigungswinkel von etwa 30 bis 50 Grad aufgrund des starken Sonnenstandes von Vorteil.

In den Übergangsmonaten Frühling und Frühling und Herbst, in denen die Sonneneinstrahlung am Horizont geringer ist, wird häufig eine solarthermische Begleitheizung eingesetzt. Für diese Art der Solarwärme ist daher eine Steigung von 45 bis 70° C optimal - ein zu großer Sommerertrag kann aufgrund des fehlenden Wärmebedarfs sowieso nur in geringem Umfang ausgeschöpft werden und es kann zu Stagnationen kommen.

Dadurch sind auch Dachflächen mit einer abweichenden optimierten Neigung weiterhin für die solare Heizung nutzbar. Bei Steildächern ist die Neigung des Daches fest vorbestimmt und kann nicht beeinflusst werden. Schrägwinkel von weniger als 15° sind ( "ohne Elevation") für eine Solaranlage ungeeignet. Bei Flachdächern können die Stromabnehmer jedoch durch Montage besser platziert werden.

Fachfirmen für Thermosolaranlagen erstellt eine exakte Berechnung für Ihre Bedachungsfläche. Nähere Angaben zu diesem Themenbereich finden Sie im Report über die Dachorientierung von Solarthermieanlagen.

Solarthermieanlagen für die Trinkwassererwärmung

Im Süden findet man oft einfachere Sonnensysteme, in denen das Leitungswasser unmittelbar in die Sammler eingespeist wird, bevor es die Armaturen erreicht. Sie können ohne Pumpen - und damit ohne Elektrizität - arbeiten und das von der Sonneneinstrahlung erhitzte Leitungswasser wird in der Regel auf dem Dach gespeichert. Im Kollektor läuft kein Frischwasser; die Sammlerflüssigkeit tritt am Boden in einen großen Kessel ein und kommt mit dem Wärmeaustauscher der Solaranlage und der Heizungsanlage in Berührung.

Damit genügend Warmwasser auf Lager ist, hat ein solcher Kessel eine größere Kapazität als eine Anlage ohne Kollektor. Bei Sonneneinstrahlung wird das Trinkwasser erwärmt. Die Elektropumpe zirkuliert eine flüssige, besser gesagt ein flüssiges Wärmeträgermedium, zwischen den Sammlern und dem Kessel. Die Effizienz des Sammlers ist nicht nur von seiner günstigen Orientierung zur Sonneneinstrahlung abhängig, sondern auch von der Außentemperatur.

Zur Vermeidung, dass das aus dem Wasserhahn kommende Kaltwasser heiß wird, ermöglicht ein Thermoventil den automatischen Ablauf von Kaltwasser in die Warmwasserleitung (hier nicht dargestellt). Die Trinkwassererwärmung befindet sich oben auf dem Kessel, da sie eine geringere Intensität hat als das Kaltwasser. Nicht nur die Sonneneinstrahlung genügt, um das Badewasser auf die richtige Raumtemperatur zu bringen.

Doch schon im Monat Januar kann ein Solarkollektor an Sonnentagen Strom einsparen, indem er die Heizleistung der Anlage reduziert. Die Warmwasserbereitung für den häuslichen Gebrauch muss auf mehr als 50°C erhitzt werden, was mit einer Solaranlage an wolkigen und trüben Tagen im Winter schwierig zu realisieren ist. Die Solarkollektoren können im Hochsommer die Temperatur des Wassers jedoch problemlos auf bis zu 80°C anheben und viel Warmwasser bereitstellen.

Bei den meisten Anlagen strömt die Warmwasserbereitung nicht durch die Sammler, sondern wird mittelbar über ein Wärmeträgermedium (Frostschutzmittel) erhitzt, das zwischen den Platten und dem Kessel zirkuliert. Die Warmwasserbereitung erfolgt über einen Wärmetauscher. Wird der Kollektor nur zur Warmwasserbereitung eingesetzt, ist das System in der Regel so konzipiert, dass es zwischen 30 und 70% der jährlichen Wärmebedarfsmenge deckt.

In den Monaten von A. bis O. kann Brauchwasser nahezu immer ohne Wärme oder eine Wärmepumpe erzeugt werden: Das heißt, es ist kein Rauchschlot erforderlich oder es wird sehr wenig Strom verbraucht. Die Effizienz der Anlage ist abhängig von der Einstrahlung der Sonne, der geographischen Höhenlage (je größer die Höhenlage, desto stärker die Sonneneinstrahlung), der Oberfläche und Art der Sammler (unglasiert, glasiert, Vakuumröhren) und deren Ausrichtungen.

Sie wird aber auch durch die Größe des Warmwasserbereiters (Boilers) bestimmt: Bei einem großen Lagervolumen können Sonnentage vollständig genutzt werden, um die verminderte Leistung bei bewölktem Himmel zu kompensieren. der Warmwasserbereiter ist mit einem großen Fassungsvermögen ausgestattet. Eine Solarthermieanlage braucht auch Elektrizität für die Versorgung der Regelelektronik und der Zirkulationspumpe, die das Gefrierschutzmittel in Gang setzt, aber der Strombedarf ist im Vergleich zur erzeugten Leistung (weniger als 1%) minimal.

Bei den meisten Kesseln und WPs ist die Funktionsweise in Verbindung mit Solarkollektoren und Solarkesseln möglich. Sämtliche Produzenten offerieren auch solare Lösungen. Mit dem Dachrechner (Solar Toolbox) kann der erwartete Jahresertrag einer Solaranlage errechnet werden. Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung sind an der richtigen Stelle: an allen geographischen Orten, im Tiefland und in der Luft.

An jedem Ort: auf einem Schrägdach, auf einem flachen Dach, als Ersatzbeschichtung (Ziegeldämpfer), unter oder vor einem Südbalkon, an der Hausfassade, in einer Tiefgarage, an einem Hang, im Grünen.... Die einzige Anforderung ist, dass die Sammler direktes Sonnenlicht einfangen. Das Leistungsvermögen der Sammler ist abhängig von ihrem Steigungswinkel und ihrer Höhe sowie von den jeweiligen Saisons.

Bei einer Gebäudeisolierung zu den gleichen Beschaffungskosten wie eine Solaranlage ist es jedoch oft möglich, größere Energieeinsparungen zu erwirtschaften. Falls der Brauchwasserspeicher für ein solches System bestimmt ist (mindestens 80 l pro m2 Kollektor). Bei Vorlage einer "VLG-geprüften Leistungsgarantie Solarwärme" (Swissolar) durch den Lieferanten. Bei guter Isolierung des Wärmeträgerkreises und des Warmwasserspeichers.

Bei sparsamer Nutzung des Warmwassers: strömungsreduzierende Armaturen und Duschköpfe, gedämmte Wannen mit geringem Rauminhalt für lange Wannen mit wenig Durchfluss. Wasch- und Geschirrspülmaschinen mit Warmwasseranschluss. Bei regelmäßiger Wartung der Anlage und Entkalkung des Kessels. Garantierte Solarwärmeleistung (VLG). Mit der VLG wird sichergestellt, dass Solarthermieanlagen nach dem neuesten technischen Standard errichtet werden und die Angebote komplett sind.

Das VLG ist Teil des von der Firma Swisssolar ins Leben gerufenen Qualitätsmanagementsystems "QM Solarwärme" für Solarthermieanlagen.

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