Schneverdingen

Scheverdingen

Die niederdeutsche Stadt Schneverdingen (Niederdeutsch/plattdüütsch Snevern) ist eine Stadt im Kreis Heidekreis in Niedersachsen und gehört zur Metropolregion Hamburg. Die Stadt Schneverdingen (Snevern) im Heidekreis ist einer der bekanntesten Ferienorte in der Lüneburger Heide. mw-headline" id="Geografie">Geografie[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die niederdeutsche Gemeinde Schneverdingen (Niederdeutsch/plattdüütsch Snevern) ist eine niedersächsische Kreisstadt im Heidekreis und zählt zur Hauptstadtregion Hamburg. Der Standort Schneverdingen ist ein idealer Startpunkt für den Tourismus im Naturpark Leneburger Heide. Von hier aus kann man auch die Natur genießen.

In der Mitte der Löeburger Hektik befindet sich Schneverdingen zwischen Sultau im Sueden, Rotenburg (Wümme) im Waesten und Büchholz im Nord. Der Naturpark Leneburger Heide erstreckt sich östlich von Schneverdingen.

Zur Gemeinde zählen neben Schneverdingen selbst folgende Orte: Ehrhorn, Größenwede, Häber, Insel, Langeloh, Belünzen, Schülern, Wesseloh, Wintermoor und Zahrensen. Darüber hinaus sind die Wohngebiete Gallenhorn, Meierhof ( "Hansahlen, Höpen") Teil der Gemeinde. 1231 wurde Schneverdingen zum ersten Mal in einer Urkunde erwähn. Das Gebiet um Schneverdingen ist vor allem von der Eiszeit und der Viehzucht beeinflusst, vor allem vom Heidekraut-Snuke.

In Schneverdingen waren in der Glanzzeit mehr als 300 Schuster tätig. Bereits seit Beginn des zwanzigsten Jahrhundert ist Schneverdingen mit Hamburg im Nord und Hannover im Süd mit der Hubschrauberbahn verbunden. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhundert pflegte der Yachtdesigner Max Oertz in Schneverdingen einen Platz für Erprobungen. Auch heute noch bezeugen die Strassen "Am Alte Flugplatz" und "Max-Oertz-Str.", dass der Platz durch Wohngebiete abgelöst wurde.

Heute heißt das Haus "Old School". Mit der Eröffnung der privaten Höheren Lehranstalt in Schneverdingen zu Beginn des Jahres 1912 sollten die Jungs auf die einjährige Freiwilligenprüfung vorbereitet werden. In das Landjahrheim im Kreis Hänsahlen übersiedelte die Hochschule am späten Vormittag des Jahrtausends. Nach Kriegsende 1945 wurden die ersten neuen Typen von Düsenflugzeugen auf dem Flughafen aufgestellt, wie z.B. der erste Düsenbomber Arado 234, der nach der Invasion durch britische Soldaten die Militäranlagen und Unterkunftsmöglichkeiten nutzte, diese aber 1946 den dt. Behoerden fuer die Aufnahme von Fluechtlingen und Fluechtlingen zur Verfuegung stellte.

Die Stadt Schneverdingen befindet sich im Verbreitungsgebiet der plattdeutschen Landessprache. In den Jahren 2006 bis 2009 wurden in den meisten Städten der Stadt Schneverdingen die Ortstafeln schrittweise durch zweisprachige Ortstafeln aufgesetzt. In Schneverdingen gibt es auch drei Freikirchengemeinden: Es gibt im Stadtteil Ventinzen ein meditatives Haus des Tibetanischen Zentrum Hamburg, in dem einige Ordensschwestern und Ordensmönche der tibetanischen Gelugpa-Tradition wohnen, das auch öffentlich zugängliche Veranstaltungen mitführt.

Der Ort Schneverdingen gliedert sich in die Kernstadt Schneverdingen und zehn Dörfer. Die Stadtverwaltung besteht aus dem hauptberuflichen Oberbürgermeister und 32 weiteren Ratsmitgliedern. Im Verwaltungsrat, dem nach dem Gemeinderat und vor dem Oberbürgermeister das höchstgelegene Entscheidungsgremium der Hansestadt, entsendet die SPD vier, die CDU drei und das Bundesland 90/Die Gruenen neben dem BÃ?

Seit 1993 unterhält Schneverdingen eine intensive Zusammenarbeit mit der im westpommerschen Teil der Wojewodschaft ( "Kreis Soldin") gelegenen Hauptstadt Barlinek (ehemals Berlinchen). Die Deutsch-Polnische Vereinigung Schneverdingen e. V. wurde am 16. Mai 1995 ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit mit dem Menschen zu füllen. Der Stadtrat von Schneverdingen hat in seiner Plenarsitzung vom 6. Mai 2001 eine weitere Stadtpartnerschaft mit dem schwedischen Ort Éksjö vereinbart.

Seit 1996 gibt es eine Zusammenarbeit zwischen der Firma Schneverdingen und der Firma Barbecue, so dass die dreiseitige Beziehung Schneverdingen-Barlinek-Eksjö vollständig wurde. Das Partnerschaftsdokument wurde in der Zeit vom 1. bis 6. Mai 2001 in der Gemeinde Elksjö während der Aktion "Eksjö-Tattoo" und in Schneverdingen während des Städtejubiläums am 27. und 28. September 2001 unterfertigt. Der Fernsehsender Jahn Schneverdingen ist mit fast 3500 Teilnehmern der grösste Verband im Landkreis.

Im Handball-Förderverein Schneverdingen wird der jährliche International Heide-Cup, ein Handwurfturnier mit nationalen und nationalen Spitzenvereinen, in der Scheverdinger KGS-Halle organisiert. Lokale Bräuche wie die Ostern-Feuer, die Pfingstbaumpflanze und die Pfingstrosenwagen (hauptsächlich in den Ortschaften um Schneverdingen) werden in Schneverdingen beibehalten. In Schneverdingen wird seit 1922 jedes Jahr eine Heidekätzin auserwählt.

Bei Schneverdingen hat die Firma Biquiva Biotech Systems AG & Co. Gegründet 1895, bietet die 1895 von der Freiwilligen Werkfeuerwehr Schneverdingen mit 480 tätigen Genossen in ihren Ortsfeuerwehren den vorbeugenden Feuerschutz und die Allgemeingültigkeit. Die Grundschule wird von vier Primarschulen gebildet, die von der Gemeinde Schneverdingen betrieben werden. In der dreistufigen Grundschule mit 28 Mitarbeitern werden heute rund 250 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Seit 2004 ist die Oberwaldschule Schneverdingen eine lernorientierte Spezialschule unter der Leitung von Klaus Hülsmann. Im Jahr 1982 wurde die Waldorfschule in eine Spezialschule für Menschen mit Lernschwierigkeiten und im Jahr 2001 in eine Lehrmittelschule umgetauft. In Schneverdingen ist neben der Ostwaldschule die KGS Schneverdingen, die Teil des Schulvorstandes des Heidekreises ist und drei Schulzweige umfasst: Hauptschule, Grundschule sowie Schulgymnasium mit einem zum Abi führenden Obergymnasium.

Die Stadt Schneverdingen ist traditionsgemäß nach Hamburg ausgerichtet. Schneverdingen wird auch als südlichste Spitze des "Hamburger Speckgürtels" genannt. Dass Schneverdingen inzwischen an den HVV (Hamburger Verkehrsverbund) angebunden ist, spiegelt auch diese Verbindung wider. Die Stadt Schneverdingen hat eine Ausfahrt an der BAB 7, die sich an der BAB 3 erhebt.

Schneverdingen hat auch einen eigenen Hauptbahnhof an der Hubschrauberkutsche. Gerd Röper: 750 Jahre Schneverdingen. Schneverdingen, Schneverdingen 1981. Walter Peters: 40 Jahre Schneverdingen. Schneverdingen, Schneverdingen 1987 Dierk Lawrenz, Lothar Eichmann: Die Hubschrauberbahn. Der Weg von Buchenholz über Schneverdingen nach Sultau. 85 Jahre durch die Löeburger Heide. EK-Verlag, Freiburg 1986, ISBN 3-88255-209-3; in überarbeiteter and newly illustrated edition: EK-Verlag, Freiburg 1997, ISBN 3-88255-419-3. Evangelisch-lutherische Peter und Paul-Kirchengemeinde Schneverdingen (Ed.): 250 Jahre Peter und Paul Schneverdingen 1746 bis 1996. festschreiben zum Amtsantritt zum 15. August 1996 on the occasion of the 250th anniversary of the church Peter und Paul zu Schneverdingen.

Die Stadt Schneverdingen 1996 Olaf Grohmann (Autor); Stadtteil Schneverdingen (Hrsg.): 100 Jahre Elektrizität für Schneverdingen. ? ab Static isches Federal Statistical Office (Ed.): Geschichtliches Gemeindenverzeichnis für die Deutschland.

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