Rwe Gas ag

RweGas ag

GASAG-Abteilung im Forum. Presseinformationen Die Umfirmierung war bereits auf einer ausserordentlichen Generalversammlung der WFG am 23. Januar 2000 beschlossen worden.

Daneben ist das Unternehmen auch in Ungarn, den Niederlanden, Polen, Tschechien und der Slowakei maßgeblich auf dem osteuropäischen Kontinent mit dabei.

Das ist die Öffnung des Erdgasmarktes in Deutschland - Nadja Daniela Klag

Als erster netzgebundener Energiebereich entwickelte sich die Gasindustrie in der Hälfte des neunzehnten und damit rund ein halbes Jahr vor der Stromindustrie und ist ein Beispiel für eine weit reichende Eigenregulierung. Mit der Zeit ist die dt. Erdgaswirtschaft in vielerlei Hinsicht interdependent und branchenübergreifend geworden und hat zu Monopolen geführt.

Das betrifft vor allem die Gastransportstufe. Der Band ist zugleich Referenzwerk und Richtschnur, da er neben den "traditionell deutschen" Eigenheiten vor allem die Tagesereignisse der vergangenen drei Jahre beleuchtet und mit Hilfe von Ländervergleichen ein zukünftiges Szenario ausarbeitet.

Die RWE plant den Austritt aus der Gasag - Wirtschaftlichkeit

Provisorische Anordnung gegen Gasag-Verkauf beantragt bzw. Aufsichtsratssitz beantragt bzw. Milliarden-Segen für Berlin von BERLIN verspätet (dw). Mit der Ruhrgas AG hat der Essenser Pharmakonzern RWE nun auch rechtliche Schritte gegen die Verstaatlichung der Gasag eingeleitet. RWE will dafür sorgen, dass auch unter den neuen Mehrheitsaktionären ein Platz im Erdgasaufsichtsrat gewährleistet ist.

Wenn RWE seinen Platz im Aufsichtsorgan verliert, schliesst es anscheinend einen kompletten Austritt aus der Gasag nicht aus. "RWE will innerhalb der Gasag wirtschaftlich sein", lautete der Kommentar aus der Wirtschaft: "Wenn sie nicht mehr in den Ausschüssen präsent ist, macht das Commitment kaum noch Sinn. "RWE hält einen Anteil von 11,95 Prozentpunkten an der Gasag.

Grund für den Streit ist ein Auftrag vom 4. Mai 1994, in dem Bewag, Veba, Ruhrgas und RWE für rund 260 Millionen Mark je rund 11,95-prozentige Anteile an dem Gasversorger übernahmen. Die Konsortialvereinbarungen sahen vor, dass jede Gruppe einen Platz im Verwaltungsrat einnehmen sollte. Die Frage, ob diese Vorschrift auch nach dem Kauf der Anteile an Bewag/Gaz de France noch gilt, wird nun vor dem Gerichtshof geprüft.

Damit wären RWE und Ruhrgas auf den Goodwill der neuen Großaktionäre Bewag und Gaz de France angewiesen. Der Bewag-Sprecher Reinhard Heitzmann wollte RWE und Ruhrgas am kommenden Wochenende keine Zusagen machen: "Bewag und Gaz de France haben sich noch nicht über die Besetzungsfrage im Aufsichtsrat entschieden", sagte er. "Dies ist ein klarer Punkt", erklärt Eric Stab, Abteilungsleiter Equity Investments bei der Gaz de France Deutschland GmbH.

"Sollte das LG trotzdem die von RWE und Ruhrgas erlassene Zwischenverfügung anerkennen, besteht die Gefahr von Schwierigkeiten: Das dann anstehende Ausgangsverfahren könnte zumindest zwei bis drei Monaten dauern. Aber auch Bewag/Gaz de France würde leiden. Durch die geschickte Führung der Verhandlungen durch Fugmann-Heesing wurde vereinbart, dass der Verkaufspreis mit fünf Prozentpunkten nach dem Stichtag 31. Dezember 2008 zu verzinsen ist.

Sollte RWE seinen Sitz im Aufsichtsrat verlieren, ist es möglich, dass sich das Unternehmen vollständig aus der Gasag zurückzieht. Die Hinweise aus der Wirtschaft hält der Bankanalyst für plausibel: "RWE hatte vor allem strategisches Interesse an seinem Gasag-Engagement", sagte Kathrin Spanek von der Bank Berlin: "Ohne einen Sitz im Aufsichtsrat würde die Investition kaum sinnvoll sein.

"Dadurch konnte das neu geschaffene Eigentum an der Gasag noch einmal geändert werden. Wenn RWE einen Teil seines 11,95-prozentigen Aktienanteils an Ruhrgas verkauft, könnte der Upstream-Lieferant Einfluss nehmen, obwohl ihm die eigenen Anteile ausgingen. Branchenexperten gehen davon aus, dass Ruhrgas seinen Gasag-Anteil auf 20 Prozentpunkte erhöhen könnte, ohne in Kartellprobleme zu geraten.

Das Schlimmste, was passieren könnte, wäre, dass die Bewag mit 20 Prozentpunkten endet, wenn das Kartellamt weitere Bedingungen stellt. Sollte Ruhrgas seinen Sitz im Aufsichtsrat verlieren, ist ein Austritt aus der Gasag unwahrscheinlich: Das Unter-nehmen könnte auch ein solches Bedürfnis an der Verlängerung seiner Versorgungsverträge mit dem Gaslieferanten haben. Sie sollte als langjährige Bewag-Partnerin keine Schwierigkeiten mit dem neuen Eigentümer der Gasag haben.

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