Red Bull Monster

Rotbullenmonster

Es galt, doppelt so viel Monster-Energie wie Red Bull zum gleichen Preis zu verkaufen. Roter Stier, Monsterenergie: Britische Staatsbürger verbieten von Kindern In einem durchschnittlichen Energy-Drink ist bereits mehr Kaffee enthalten, als für ein Baby empfehlenswert ist. Der Verkauf von koffeinreichen Softdrinks wie Red Bull und Monster Energy an Jugendliche soll von der britischen Bundesregierung verboten werden. Das Getränk, das mit seiner stimulierenden Kraft wirbt, beeinträchtigt die gesundheitliche Situation und begünstigt aufgrund seines hohen Zuckergehaltes das Mitgift.

Derzeit läuft ein Konsultationsverfahren, um festzustellen, ob das Embargo für 16 oder 18 Jahre gilt. "Es geht nicht darum, ob das Bannkonzept kommt, sondern wie es umgesetzt wird", sagt sie von Downing Street, dem Hauptsitz von Ministerpräsidentin Theresa May. Damit greifen die Engländer viel entschlossener gegen koffein- und zuckerhaltige Getränke an als Deutschland.

In Anbetracht der laufenden Untersuchungen über die Wirkung von Getränken wäre ein Alkoholverbot nicht angemessen. Das Vereinigte Königreich ist nicht das einzige Land, das dies verbietet: Lettland und Litauen haben bereits den Vertrieb an Kinder unter 18 Jahren in den baltischen Staaten untersagt. Nach Angaben der Bundesregierung würden zwei Dritteln aller jungen Menschen im Jahr zwischen zehn und 17 Jahren regelmässig Drinks zu sich nehmen, und 25 Prozentpunkte von sechs bis neun Jahren tun dies bereits.

Das Verbot, das zunächst nur in England galt, soll für Getraenke gelten, die mehr als 150 mg Koffein pro l Fassungsvermögen haben. Bei 160 mg ist in einer 500-Millilitardose Monster Energy bereits mehr als diese Grenze erreicht, und die Konzentrationen sind bei Red Bull, dem Pionier auf dem Gebiet der Energy Drinks, vergleichbar. Die 150 mg ist die Koffeinmenge, die 14-Jährige nach den Vorgaben der britischen Gesundheitsbehörde nicht übersteigen sollten.

Obwohl auf der Packung gewarnt wird, konsumieren viele junge Menschen mehrere Getränkedosen hintereinander. Gesundheitsfachleute verbinden das Vergnügen mit Beschwerden wie starke Bauchschmerzen, Überaktivität und Konzentrationsstörungen, Zahnkaries und Fettleibigkeit. Auch die Drinks werden verdächtigt, Abhängigkeiten zu erzeugen. Der Inhalt von Red Bull und Monster Engery korrespondiert mit elf Gramm pro 100 Millilitern mit dem von Coca-Cola.

Hohe Zuckerwerte führen nicht nur zu Fettleibigkeit, sondern können auch zu Erkrankungen wie z. B. Zuckerkrankheit führen.

Bonbons sollten nicht mehr unmittelbar vor der Registrierkasse und im Verhältnis 1:2 Angebote für süße Speisen weggelassen werden. Aber auch in vielen anderen Geschäften werden Junggetränke verkauft - und das oft zu besonders günstigen Preisen. Bundesgesundheitsminister Steve Brine verwies darauf, dass ein Dosierungspaket von vier 250-Milliliter-Dosen zum Teil für ein Kilogramm (1,11 Euro) bezogen werden könne.

Als " Vitalisierung für Leib und Seele " werben die Produzenten für die Drinks, die sportiv und aktiver vermarktet werden. Der rote Stier "verleiht Flügel", wirbt er. Eine Beschränkung des Absatzes ist ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung von Fettleibigkeit bei Kleinkindern. Für ein "massives Problem" für die Kleinen sind Lebensmittel, auch wenn sie von den Produzenten selbst nicht für sie gedacht waren.

Besorgt die Politik über den Zuckerinhalt, sollte sie Zucker enthaltende Lebensmittel untersagen; wenn Koffein das Hauptproblem ist, sollte sie besser das Kaffeeverbot erlassen.

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