Raffinerie

Veredelungsanlage

Raffinerie (von französischem Raffinerie = Raffinerie oder Finne = Fein): Die Raffinerie A ist ein Unternehmen, das durch Reinigung und Veredelung (Verarbeitung) qualitativ hochwertigere Produkte aus Naturstoffen herstellt. Jede Raffineriesilhouette beinhaltet auch das Brennerrohr. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Umwandlungsverfahren wie Isomerisation oder katalytisches Reformieren werden zur Steigerung der Produktqualität, zum Beispiel der Octanzahl, angewendet. Der Einsatz anderer Erdölprodukte und vor allem die rasante Ausdehnung der Brennkraftmaschinen nach dem Ersten Weltkrieg erforderten nicht nur den Neubau einer Vielzahl zusätzlicher Anlagen, sondern führten auch zu einer schnellen Fortentwicklung der in einer Raffinerie eingesetzten Prozesse.

In der Raffinerie, wie in vielen anderen Branchen, haben sich die Ansprüche an eine Raffinerie, vor allem an das Produkt, im Lauf der Jahre verändert. Der für die meisten Kraftstoffe und auch für das Heizöl zulässige Schwefeleintrag ist zum Beispiel gesunken. West Texas Intermediate (WTI) ist ein hochqualitatives, schwefelarmes in Cushing (Oklahoma) hergestelltes und helles Erdöl.

Eine europäische Vertretung ist der Brent Blend, ein Erdöl aus den 15 Erdölfeldern des Brent-Systems in der Nordsee. Aus Malaysia ist das leichte Erdöl TAPI, aus Indonesien das schwere Erdöl aus Fernost. In Prozent liegt der Ertrag einer hochmodernen Raffinerie bei etwa 3 Prozent der Flüssiggase wie Propan und Butan.

Hochsiedende Brennstoffe wie Düsenkraftstoff (Kerosin) machen 4%, dieselbetriebene und leichte Heizöle bis zu 21% und schwere Heizöle rund 11% aus. Hochviskose und feste Bestandteile wie z. B. Asphalt oder Schweröl betragen 3,5 Prozent, Schmiermittel 1,5 Prozent. Andere Erzeugnisse oder Schäden machen ca. 2 % aus. Je nach Grad der Weiterverarbeitung beträgt der Eigenbedarf der Raffinerie zwischen 5 und 10 Prozent des verwendeten Erdöls.

Der Anteil der Fertigprodukte hängt zum einen von den verwendeten Erdölsorten und zum anderen von den in der Raffinerie verfügbaren Aufbereitungsanlagen ab. Schwerrohöle beinhalten einen größeren Anteil an Schwerprodukten wie Schweröl und Asphalt. Ein Teil dieser Schwerkomponenten kann in der heutigen Raffinerie in leichtere Komponenten verwandelt werden, zum Beispiel durch Rissbildung, so dass eine solche Raffinerie mehr Schweröl aufbereiten kann.

Die Aufbereitung des aus den Reservoirs gewonnenen Rohöls erfolgt vor Ort, bevor es zur Raffinerie transportiert wird, hauptsächlich durch Grobabscheidung von störenden Komponenten wie Sedimente und Nass. Diese ersten Verarbeitungsschritte folgen, bevor das Öl per Seefracht oder Rohrleitung an die Raffinerie weitergeleitet wird. Auch das als störendes Abfallprodukt erzeugte Rauchgas wird genutzt.

Zur Vermeidung von Rost in den Werken wird das Erdöl durch die Herstellung einer Öl-/Wasseremulsion unter Zugabe von Kondenswasser auf einen Salzgehalt von

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