Pv Anlage Eigenverbrauch

PV-System Eigenverbrauch

Solarkompensation 2018: Eigenverbrauchsanreiz Mit der Solar-Vergütung wurden und werden auch weiterhin Impulse für den Aufbau einer eigenen Photovoltaik-Anlage gegeben. Allerdings werden unter den derzeitigen Bedingungen vermehrt Photovoltaik-Anlagen für andere Einsatzzwecke erbaut. Eigenverbrauch ist zu einem neuen Vertriebsargument für Photovoltaik-Anlagen geworden. Damit liegt die Vergütung für Solarstrom nun bei etwa 8 bis 12 Cents pro Kilometer.

Der Aufwand für die eigene Stromerzeugung mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage (in der Grössenordnung eines Ein- und Mehrfamilienhauses) liegt derzeit bei 11 bis 13 Cents pro kWh, gerechnet in Kilowattstunden. Dies bedeutet, dass Sie mit der derzeitigen Solarenergievergütung Elektrizität zum selben oder nur geringfügig günstigeren Tarif produzieren, als Sie sie später weiterverkaufen (einspeisen) können.

Angesichts der solaren Vergütung für 2018 ist die vollständige Einspeisung des produzierten Solarstroms wie vor einigen Jahren kein automatischer Prozess mehr, um mit einer Photovoltaikanlage einen Ertrag zu erzielen. Zunehmend wird der Eigenverbrauch zum (notwendigen) Argument, da sich der aktuelle Umsatz nicht mehr für immer lohnt. Weil Stromerzeugungskosten von 11 bis 13 Cents mit einer eigenen PV-Anlage wesentlich billiger produziert werden können, als wenn sie nach wie vor mit rund +26 Cents vom Stromnetzbetreiber zukaufen sind.

Mit dem derzeitigen Förderrahmen für Photovoltaikanlagen sendet die Regierung jedoch konträre Zeichen, um den Eigenverbrauch neuer Systeme durchzusetzen. Elektrizitätsspeicher dienen der Zwischenspeicherung des produzierten Solarstroms und machen das neue Betriebsmodell "Eigenverbrauch" erst möglich. Andererseits erhebt der Gesetzgeber auf eine ganze Serie von neuen Kraftwerken, die er selbst verbraucht (siehe Solarenergievergütung 2016 nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz) und macht sie damit wieder deutlich unschön.

Ist es überhaupt sinnvoll, ein neues System für den Eigenbedarf zu erstehen? Neue Anlagen bis 10 Kilowatt installierter Energie (das ist in der Regel die Größe von Ein- und Zweifamilienhäusern mit 80 bis 100 Quadratmetern Bebauung) können den produzierten Sonnenstrom weiter ungehindert selbst aufbrauchen. Der Eigenverbrauch ist damit als Vertriebsargument im Segment der Kleinanlagen eingetroffen.

Weil bei einer derzeitigen Einspeisevergütung von weniger als 13 Cents pro eingespeiste kWh (siehe Tabelle) der Kostenvorteil von selbst genutztem Elektrizität gegenüber der Netzstromversorgung bereits so hoch ist, dass man rund 13 Cents pro kWh (bei 26 Cents Netzstrompreis) einsparen kann. Unabhängig davon, für welchen Einsatzzweck Sie eine Photovoltaik-Anlage errichten wollen, ob sie noch vollständig ins Netz eingespeist werden soll oder mit dem höchstmöglichen Eigenverbrauch, lässt sich die Rentabilität durch einen Experten mit der Solarkompensation für 2018 berechnen.

Um so viel Solarenergie wie möglich nutzen zu können, braucht man Zusatzgeräte wie Smart-Home-Lösungen oder einen Energiespeicher, die die Anschaffungskosten nochmals erhöhen.

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