Prokon Zinszahlung

Zinszahlung Prokon

Zins- und Tilgungszahlungen sind den Anleihebedingungen zu entnehmen. Anmerkung für die Besitzer der Prokon-Anleihe In diesem Jahr haben einige Inhaber der Prokon-Anleihe im Rahmen der Zins- und Rückzahlungszahlungen den Zinsbetrag nach seiner Einlösung am 25. Juni 2018 storniert und wieder gebucht. Diese Massnahme wurde nach Prokon's Wissen von mehreren depotführenden Banken im Rahmen einer Abrundung des Zinsbetrages getroffen. Sie werden mit 3,5 Prozent p.

a. auf ihren Nominalbetrag aufgerechnet.

Durch die jährliche Rückzahlung der Teilschuldverschreibung wird der Nominalbetrag pro Teilschuldverschreibung jedes Jahr verringert. In der Regel sind die auf die gekürzten Nominalbeträge gerechneten Verzinsungsbeträge nicht auf ganze Euro-Cent lautend und müssen daher gerundet werden. Für die ersten beiden Verzinsungen in den Jahren 2016 und 2017 wurden die Verzinsungsbeträge in den Bedingungen der Anleihen nachvollzogen. Für die Ermittlung dieser Verzinsungsbeträge wurden handelsübliche Rundungsregeln angewendet, die dazu geführt haben, dass der gezahlte Verzinsungsbetrag in jedem Fall aufrundet wurde.

Damit wurde in den Jahren 2016 und 2017 ein Zinssatz von etwas mehr als 3,5% p.a. an die Anleihegläubiger gezahlt. Aus Gründen der Kontinuität wurde diese Kalkulationsmethode beibehalten, was in diesem Jahr jedoch dazu geführt hat, dass der Zinssatz pro Obligation von 0,3248 EUR auf 0,32 EUR abgerundet wurde. Prokon hat dies zum Anlass genommen, die Kalkulationsmethode zu überdenken und stellte fest, dass die Umsetzung der kommerziellen Rundungsregeln über die gesamte Dauer der Anleihen für die Gläubiger der Anleihe insgesamt Nachteile hat.

Prokon hat sich daher entschlossen, die Zinsberechnung auf den offenen Gesamtkapitalbetrag jetzt so durchzuführen, dass Rundungsdifferenzen für die Schuldscheininhaber auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Für die Zinszahlung in diesem Jahr wird dieses Vorgehen bereits angewendet. Die gutgeschriebenen Zinszahlungen werden daher innerhalb der kommenden Tage aufgehoben und sofort durch eine Berichtigungsgutschrift abgelöst.

Das betrifft alle Anleihegläubiger, egal ob sie von den Buchungsanpassungen im Monat Juli beeinflusst wurden oder nicht. Der Zinsbetrag, der an die Gesellschafter gezahlt wird, bleibt unverändert oder steigt leicht an.

Genussrechtskapital der Prokon - Zweifelhafte Veränderung der Verzinsung - Mitteilung

Nur wenn die Investoren der Genussrechte des umstrittenen Windkraftspezialisten Prokon dies ausdrücklich wollen, werden sie an die Investoren verzinst. Er hatte im décembre 2013 bekannt gegeben, dass er die Zinszahlungen wie gewohnt vornehmen wird. Er fordert Investoren, die ihre Wertpapiere storniert haben und ihre Einlagen zurückfordern wollen, auf, das Geldbetrag in Teilbeträgen zurückzuzahlen.

Die Prokon AG weist darauf hin, dass die Möglichkeit besteht, nicht alle Zahlungen rechtzeitig zu erbringen, wenn weitere Investoren ihre Beteiligungsrechte aufheben. Es sah alles so aus, wie es war, als das "Prokon-Team" im Dez. 2013 an Investoren schrieb, die zuvor auf ihre Anlagen in Genussscheinen verzinst worden waren. Die Prokon Rainerative Energie, eine Tochtergesellschaft der auf erneuerbare Energieträger fokussierten Itzehoe-Gruppe, offeriert Genussrechte mit einem Basiszinssatz von sechs Prozentpunkten pro Jahr und der Möglichkeit einer Gewinnbeteiligung.

Rund 75.000 Investoren haben mehr als eine Mrd. EUR in das Projekt eingebracht. "Wenn wir nichts anderes von Ihnen erfahren, überweisen wir die Zinserträge auf Ihr uns bekanntes Bankkonto ", fügt das Prokon-Team hinzu. Die Investoren können entscheiden, ob sie die Verzinsung vorgenommen haben oder den Geldbetrag in neue Genussrechte investieren wollen. Im selben Jahr erhielten diese Investoren jedoch einen weiteren Brief, dieses Mal von Prokon-Chef Carsten Rodbertus selbst.

"Mit " Ihrer Genehmigung " fordert Rodbertus "abweichend von Ihren früheren Plänen", die Zinserträge zu thesaurieren und wieder in neue Genussrechte zu thesaurieren. Das für die Ausschüttung erforderliche Eigenkapital würde Prokon lieber in die Realisierung mehrerer Windparks einbringen. Diejenigen, die "dringenden Kapitalbedarf" haben, sollten innerhalb von acht Kalenderwochen erklären, dass sie wollen, dass die Zinszahlungen erfolgen.

Weil die Genussrechtsbedingungen tatsächlich nur ein Wahlrecht der Investoren vorsehen, nicht aber der Prokon. Investoren, die nicht agieren und so weitere Genussrechte im Nennwert von beispielsweise 100 EUR erhalten, sollten beachten, dass ihr Rückzahlungsanspruch für diese Rechte derzeit unter 100 EUR liegen kann. Gemäß der letzten Zwischenbilanz ist das Grundkapital der Prokon Rainerative Energies bis zum Stichtag 30. September 2013 aufgebraucht.

Damit verringert sich der Rückzahlungsanspruch der Investoren dementsprechend. Die Prokon Rainerative Energies darf unter bestimmten Voraussetzungen einen erhöhten Rückzahlungsbetrag leisten und hat außerdem angekündigt, dass sie keinen Grund zu der Annahme hat, dass weniger als 100-prozentige Rückzahlungen erfolgen werden. Weil Prokon auch für die nächsten zwei Jahre mit Schäden gerechnet wird, ist es möglich, dass der Schaden schmilzt.

Dazu weist Rodbertus darauf hin: Wenn sich Investoren weiter erschrecken und verunsichern und sich aus eigener Furcht ihre Genussrechte zum 31.01.2014 beenden ließen, bestehe natürlich die Risiko, dass nicht alle Ausschüttungen rechtzeitig getätigt würden, weil kein Unternehmertum über Free-Capital in dieser Größenordnung verfüge. "Diejenigen, die ihre Beteiligungsrechte aufgehoben haben, bitten Rodbertus, die Aufhebung zurückzuziehen oder einer Rückzahlung in drei bis sechs Tranchen zuzustimmen.

Darüber hinaus hat Prokon noch keinen testierten Konzernabschluss für das Jahr 2012 veröffentlicht. Dies hätte bis Ende 2013 der Fall sein sollen. Selbst die für Investoren in Genussscheinen entscheidende Tochtergesellschaft Prokon Rainerative Energies hat nur einen Entwurf ihres Jahresabschlusses vorlegt.

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