Prokon Genossenschaft Risiken

Kooperative Risiken bei Prokon

Der kooperative Plan, die Anleihe, ist weniger riskant. Neustart als Genossenschaft - Prokon schätzt mehr Möglichkeiten als Risiken (Archiv) Sie war eine der eindrucksvollsten Insolvenzen auf dem gräulichen Finanzmarkt, die Prokon-Pleite. Die Investoren hatten dem GeschÃ?ftsmodell des Windparkanbieters zugestimmt und mehrere hundert Milliarden Euros eingebüÃ?t.

Prokon versteht sich mittlerweile als renoviert und versteht sich als zukunftssicherer Energieverbund. Firmenpleiten 2014 Prokon, Worldtbild und Co. erst vor 14 Tagen haben Henning von Stechow und Heiko Wuttke ihre neuen Aufgaben übernommen.

Als Vorstandsmitglieder leiten sie die Prokon eG, die Energiegenossenschaft, die aus der Insolvenz der Prokon im vergangenen Jahr hervorgegangen ist. Dabei ist die Mitarbeiterin hochgradig hochmotiviert, sagt Heiko Wuttke: "Ich bin wirklich froh, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach einer eher schweren Zeit fröhlich und voller Einsatzbereitschaft sind, sich auf das Neue zu einlassen.

"Hinter Prokon steckt ein starker Schnitt: Die Konzernbilanzsumme hat sich von 1,6 Mrd. auf 800 Mio. EUR verdoppelt. Der Fokus auf das Stammgeschäft richtet sich nun auf die Entwicklung von Projekten im Bereich der Windenergie, die fachliche und kommerzielle Betreuung unserer in Betrieb befindlichen Werke, die Instandsetzung und Reparatur bestehender Windkraftanlagen sowie den Energiehandel", sagt Geschäftsführer Henning von Stechow.

"Allein zwischen Aug. und Dez. 2015 erwirtschaftete die 38.000 Mitglieder zählende Genossenschaft einen Jahresumsatz von 39 Mio. EUR. Zum einen durch die Einspeisung von Windenergie aus eigenen Kraftwerken zu den im Erneuerbare-Energien-Gesetz, im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Tarifen, durch den Absatz von Ökostrom an und durch die Bereitstellung von Dienstleistungen für andere Windenergieanlagenbetreiber.

Für die kommenden Jahre wird ein Umsatzwachstum von 100* MW installierter Kapazität pro Jahr erwartet, das vor allem auf noch mehr Windenergieanlagen zurückzuführen ist. Henning von Stechow erläutert jedoch, dass es notwendig ist, dass die Vergütung des EEG konstant bleibt, damit die Konzernstrategie funktionieren kann. Laut Heiko Wuttke könnte hier die Prokon eG behilflich sein. Wir verstehen uns aber auch als Kooperationspartner dieser Kleinen, um die Risiken, die sie mit ihnen eingehen, zu tragfähig oder zu bernehmen.

"Langfristig wünschen sich die beiden Bosse der Prokon-Genossenschaft, dass die Mitgliederzahl auf 100.000 anwachsen wird. Es ist vorgesehen, im Hochsommer eine Schuldverschreibung in Höhe von 500 Mio. EUR mit einem Zinssatz von 3,5 Prozentpunkten zu begeben. Vorraussetzung ist, dass sie mehr als 1000 EUR in das ehemalige Prokon* ausgeben.

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