Prokon Aktie

Die Prokon-Aktie

nur mit der Aktiendividende verrechnet werden. Das Interesse an WindparksProkon zieht Interessenten an. Hier finden Sie alle News rund um die Prokon Aktie auf einen Blick: Auf dieser Seite finden Sie alle News und Informationen rund um die Prokon Aktie. Kursrückgang der JUNGHEINRICH-Aktie seit Börsenbeginn!

Praxisbeispiel Prokon: Interessant für Windparkkunden, Zinsen von Genussscheinkäufern sinken

Die Ökostromgruppe Prokon kann hoffen, einen Teil ihrer Energieerzeugungsanlagen zu verkaufen. Der in finanzielle Schwierigkeiten geratene Windpark des Ökostromunternehmens Prokon zieht Investitionen aus dem Revier an. Allerdings sinkt das Anteil der professionellen Einkäufer an den Genussscheinen des Unternehmen. Die Kraftwerksbetreiberin Steag und die RAG-Stiftung erwägen anscheinend den Erwerb von Windkraftanlagen des niederdeutschen Konzerns.

Dem Wall Street Journal Deutschland sagte der Vermögensverwalter, dass es heute so aussieht, als ob "nur ein Übernahmeangebot von etwas mehr als Null Prozent" des Nennwertes für die Wertpapiere sinnvoll wäre. Kurz nachdem das Unternehmen Ende Jänner Insolvenz angemeldet hatte, hatte Sheunert den Genussrechtsinhabern von Prokon die Möglichkeit zugesagt, ihre Wertpapiere zu übernehmen. Bis zum Insolvenzantrag hatte Prokon rund 1,4 Mrd. EUR von rund 75.000 Investoren eingenommen.

Nach eigenen Angaben kam das Traditionsunternehmen in finanzielle Schwierigkeiten, weil die Anleger zunehmend die Rückgabe ihres Geldes forderten. Auf jeden Falle ist jedoch mit einem Eigentümerwechsel in Teilen der Prokon-Gruppe zu rechnen: Kurz nach dem Insolvenzantrag hatte Firmenchef Carsten Rodbertus verkündet, dass Windkraftanlagen zum Kauf angeboten werden sollen. Mittlerweile sind es gerade Firmen, die sich für die konventionelle Stromerzeugung interessieren, wie der Kernkraftwerksbetreiber Steag und die RAG-Stiftung, die tatsächlich dazu beitragen soll, einen Teil des dt. Bergbauwesens zu steuern.

Für die Steag sind Windkraftinvestitionen von grundlegendem Wert, sagte eine Unternehmenssprecherin dem Wall Street Journal Deutschland. Auch die Windparks von Prokon waren dabei. Die Steag ist im Mehrheitsbesitz der Stadtwerke im Unterland. Seit einiger Zeit werden von der Steag auch Vorhaben zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen erarbeitet.

Werner Müller, Geschäftsführer der RAG-Stiftung, interessierte sich auch für die Akquisition der Prokon-Windparks. Es ist möglich, dass die RAG-Stiftung mit der Steag beim Erwerb der Windturbinen zusammenarbeitet, so Müller. Der RAG-Stiftung, die aktuell rund 68 Prozentpunkte der Aktien des Chemieunternehmens Evonik besitzt, ist es ein Anliegen, das eigene Kapital in mehrere Werke zu investieren.

Der RWE-Konzern wird auch als potenzieller Erwerber von Prokon-Windparks angesehen. Es blieb jedoch offen, ob RWE auch für Prokon-Anlagen ein Angebot abgeben würde. Der Prokon selbst und sein provisorischer Konkursverwalter Penzlin beantworten zurzeit keine Nachfragen.

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