Preisentwicklung Erdgas Statistik

Entwicklung der Erdgaspreise Statistik

In der Prognose wird die erwartete Preisentwicklung der Transportkosten und des Importpreises von Erdgas für Kraftwerke dargestellt. Wertentwicklung Erdöl und Erdgas - Statistik Erdöl- und Erdgaspreise nehmen massiv zu. Es ist nicht mit einer Beruhigung zu rechnen. Zwischen 1991 und 2005 stiegen die Energieausgaben der privaten Haushalte um nahezu 60%. Alleine von 2004 bis 2006 haben sich die Aufwendungen für Wärme und Brennstoffe gegenüber den Verbraucherpreisen verzehnfacht.

Leichte Heizöle allein sind um 75 Prozent verteuert!

Auch die Gaspreisstatistik belegt in Deutschland EU-weit Spitzenplätze bei Erdgas und Elektrizität. Mit einer langfristigen Entlastung des Energiemarktes ist kaum zu rechnen: Die fossilen Rohmaterialien werden immer knapp. Unser Bild zeigt: In den vergangenen Jahren hat sich der Preis für Erdöl und Erdgas rapide entwickelt. Tag Cloud zum Thema "Gaspreisstatistik

Statistik Erdgas - Energie

Zur regionalen Unterscheidung von EU-, Bundes- und NRW-Daten werden im Angebotsumfang nur solche Daten herangezogen, die auf vergleichbare statistische Verfahrensansätze und Erhebungsgruppen zurückgreifen und damit eine ausreichend exakte Zuordnung der unterschiedlichen regionalen Ebenen erlauben. Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass wir keine Haftung für die Korrektheit der im Internetangebot enthaltenen Angaben übernommen haben.

Vor allem nachträgliche statistische Korrekturen durch die Verlage können auch zu Veränderungen für lange zurückreichende Perioden führen.

Erdgas-Preisstatistik - Statistik erklärt

Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Das: Dieser Beitrag stellt die Preisentwicklung für Gas für Industrie und private Haushalte in der EU dar und beleuchtet auch die Preisentwicklung in Liechtenstein, der früheren Bundesrepublik Mazedonien, Serbien, der Türkei, Bosnien und Herzegowina, Moldawien und zum ersten Mal in der Ukraine.

Hierzu zählen die geopolitischen Gegebenheiten, der landesweite Strommix, die Diversifikation der Importe, die Kosten des Netzes, die Umweltkosten, die extremen Witterungsverhältnisse sowie die Verbrauchssteuern und -gebühren. In den in diesem Beitrag genannten Tarifen für Privatkunden sind MwSt., Zölle und Umsatzsteuer inbegriffen. Dagegen sind in den Industriepreisen keine abzugsfähigen Gebühren und Gebühren inbegriffen.

Eine Übersicht über die mittleren Gaspreise der vergangenen drei Jahre (für die zweite Jahreshälfte) in EUR pro erzeugter Leistung pro Jahr. In der zweiten Jahreshälfte 2016 meldeten die EU-Mitgliedstaaten Schweden, Spanien, Italien, Portugal und die Niederlande die höchste Gaspreise für Privatkunden (definiert für die Anwendung dieses Artikel als Durchschnittsverbraucher zwischen 20 und 200 GJ pro Jahr) (siehe Schaubild 1).

Die Gaspreise für Privatkunden lagen in Schweden (EUR 0,114 pro kWh) mehr als drei Mal höher als in Bulgarien (EUR 0,031 pro kWh). In der EU-28 lag der Durchschnittspreis für Erdgas (gewichteter Mittelwert der letzten Angaben (2015) zum Haushaltsverbrauch) bei 0,064 EUR/kWh. Schaubild 2 verdeutlicht die Preisentwicklung der Gaspreise für Privatkunden in der EU-28 seit der ersten Jahreshälfte 2008 In der Regel stiegen diese zwischen der ersten und der zweiten Jahreshälfte an und sanken dann wieder bis in die erste Hälfte des Folgejahres.

Lediglich der Preisverfall zwischen dem ersten und dem zweiten Semester 2009 war eine Ausnahme: Insgesamt stiegen die Notierungen in der EU-28 von einem Tiefststand von EUR 0,052 pro Kilowattstunde im ersten Semester 2010 auf einen Spitzenwert von EUR 0,072 pro Kilowattstunde in der zweiten Jahreshälfte 2014. Die jüngste Preissenkung zwischen dem zweiten und dem ersten Semester 2016 war höher als in allen anderen vorgestellten Jahren, während der anschließende Kursanstieg zwischen dem ersten und dem zweiten Semester 2016 besonders gering war.

Schaubild 3 verdeutlicht die Entwicklung der Erdgaspreise für Privatkunden einschließlich aller Steuer- und Abgabenzahlungen sowie der Umsatzsteuer in Landeswährung zwischen dem zweiten Semester 2015 und dem zweiten Semester 2016. In 22 der 25 EU-Mitgliedstaaten, für die entsprechende Informationen zur Verfügung stehen, gingen die Verkaufspreise während des Berichtszeitraums zurück. Zypern, Malta und Finnland liefern keine Informationen über diese Sätze.

Bei den Gaspreisen sanken die Preise in Kroatien und Bulgarien um 20,4 Prozent, aber auch Portugal (-17,0 Prozent) und Lettland (-16,3 Prozent) verzeichneten verhältnismäßig kräftige Einbußen. Nur in drei Mitgliedsstaaten stiegen die Erdgaspreise für Privatkunden zwischen dem zweiten Semester 2015 und dem zweiten Semester 2016, und zwar in Schweden (0,2%), den Niederlanden (0,6%) und Ungarn (1,5%).

Schaubild 4 verdeutlicht, wie hoch der Steuer- und Abgabenanteil am Preis von Erdgas für Privatkunden war: Der niedrigste Steuer- und Abgabenanteil im zweiten Semester 2016 lag im VK (' 7,0%), wo ein vergleichsweise geringer MwSt-Satz auf den Basispreis berechnet wird. Der höchste Steuersatz am Endstrompreis wurde in Dänemark verzeichnet, wo 58,3 Prozent des Gesamtpreises auf die Steuer und Zölle entfielen, aber auch in den Niederlanden betrug dieser Prozentsatz etwas mehr als die Hälfte davon (50,7 Prozent).

Der höchste Gaspreis für industrielle Kunden (im Sinne dieses Artikel als Durchschnittsverbraucher zwischen 10 000 und 100 000 GBP pro Jahr definiert) wurde von den EU-Mitgliedstaaten Finnland (0,044 EUR pro kWh), Schweden und Frankreich (jeweils 0,038 EUR pro kWh) im zweiten Halbjahr 2016 angegeben. In Bulgarien waren die Verkaufspreise am geringsten (0,019 EUR pro kWh) (siehe Abb. 5).

In der EU-28 (ein gewogener Mittelwert der neuesten einzelstaatlichen Angaben (2015) über den industriellen Verbrauch) lag der durchschnittliche Preis bei 0,030 EUR je Kilowattstunde. Schaubild 6 verdeutlicht die Preisentwicklung von Erdgas für industrielle Abnehmer in der EU-28 seit dem ersten Semester 2008: Die halbjährlichen Entwicklungen dieser Gaspreise unterscheiden sich von denen für private Abnehmer (siehe Schaubild 2).

Nach einem Tiefststand von EUR 0,030 pro Kilowattstunde im zweiten Semester 2009 stieg der Industriekundenpreis in jedem Semester bis zum Höhepunkt im ersten Semester 2013 auf EUR 0,041 pro Kilowattstunde. Anschließend fiel er in sieben aufeinanderfolgenden Sechsmonatszeiträumen (0,030 EUR pro Kilowattstunde in der zweiten Jahreshälfte 2016) wieder auf seinen bisherigen Tiefs.

Schaubild 7 verdeutlicht die Entwicklung der Gaspreise für industrielle Kunden einschließlich aller nicht abziehbaren Gebühren und Gebühren in Landeswährung zwischen dem zweiten Semester 2015 und dem zweiten Semester 2016. In diesem Zeitabschnitt sanken die Gaspreise in 23 der 26 EU-Mitgliedstaaten, für die entsprechende Informationen vorlagen. Auf Zypern und Malta liegen keine Informationen über diese Sätze vor.

Der stärkste Preisrückgang war in Bulgarien (28,7%) und Portugal (27,2%) zu verzeichnen, aber auch in Polen, Griechenland und Kroatien gingen die Verkaufspreise um mehr als 20,0% zurück. Zwischen dem zweiten Semester 2015 und 2016 stiegen die Erzeugerpreise nur in drei Mitgliedsstaaten, Litauen (12,4%), Finnland (4,3%) und Frankreich (3,0%).

Schaubild 8 verdeutlicht, wie hoch der Prozentsatz der nicht abzugsfähigen Steuer und Abgabe am Gesamterdgaspreis für industrielle Kunden ist. Der niedrigste Prozentsatz der Steuer für industrielle Kunden lag im zweiten Semester 2016 in Litauen, wo weder Energiesteuer noch andere Steuer auf den Basispreis erhoben wurden. Bei den Haushalten verwendet dieser Beitrag die durchschnittliche Verbrauchsbandbreite für Normalhaushalte mit einem Jahresverbrauch (ohne Erdgas) zwischen 5 600 und 56 000 Kilowattstunden (20 GJ bis 200 GJ).

Sämtliche Zahlen sind Endverbraucherpreise inklusive MwSt., Zölle und USt. Finnland, Zypern und Malta liefern keine Informationen über die Gaspreise für Privatkunden. Zum Vergleich der Kurse zwischen 2015 und 2016 wurden die Kurse in Landeswährung verwendet, um den Einfluß von Schwankungen der Wechselkurse zwischen den Landeswährungen und dem EUR für die EU-Mitgliedstaaten und Drittländer, die den EUR nicht benutzen, zu eliminieren.

Bei industriellen Kunden basiert dieser Beitrag auf der durchschnittlichen Verbrauchsbandbreite für Verbraucher mit einem Jahresverbrauch an Erdgas zwischen 2778 und 27 778 Gigawattstunden (10 000 und 100 000 GJ). Der Preis entspricht dem Basispreis für Erdgas inklusive aller nicht abziehbaren Gebühren und Zölle. In Zypern und Malta liegen keine Informationen über die Gaspreise für gewerbliche Kunden vor.

Nicht berücksichtigt sind die Mengen an Erdgas, die für die chemischen Verfahren, die Energieerzeugung und/oder die Kraft-Wärme-Kopplung verwendet werden. Aber auch in diesem verhältnismäßig jungen Zeitabschnitt gab es erhebliche Kursschwankungen. Durch die Verpflichtung der EU-Mitgliedstaaten, Eurostat Preisangaben für unterschiedliche Gruppen von Industrie- und Geschäftskunden sowie Angaben zu Märkten, Verkaufskonditionen und Preissystemen zu übermitteln, wird die Energiepreistransparenz in der EU sichergestellt.

Der Preis für den Haushaltsbereich wird auf einer freiwilligen Grundlage errechnet. Der Gaspreis und die Tarife variieren je nach Provider. Es gibt also keinen Standardpreis für Erdgas. Zum Vergleich der zeitlichen Entwicklung und der Preisunterschiede zwischen den EU-Mitgliedstaaten bietet dieser Beitrag Informationen über ausgewählte Verbrauchsmargen für Privat- und Gewerbekunden.

Bei drei verschiedenen Haushaltstypen werden die Gaspreise auf Basis der jährlichen Verbrauchsmargen ermittelt. Für industrielle Kunden werden die Gaspreise für sechs unterschiedliche Verbrauchertypen erhoben. Die rechtliche Basis für die Erfassung der Gaspreise für industrielle Kunden ist die Entscheidung 2007/394/EG der EU vom Juli 2007 zur Anpassung der Ratsrichtlinie 90/377/EWG über die Methode für die Erfassung der Gas- und Strompreise.

Bei den Erdgaspreisen für Privatkunden erfolgt die Abrechnung auf freiwillig. Sie sind Mittelwerte für den Zeitraum von sechs Monaten (Halbjahr) von Jänner bis Juni bzw. für den Zeitraum von einem Jahr. Im Preis inbegriffen sind der Basispreis für Erdgas, die Entgelte für Transport und Vertrieb, die Vermietung von Zählern und andere Dienstleistungen.

Preise und Versorgungssicherheit sind Kernelemente der Energiestrategie eines Staates. Anders als andere fossile Brennstoffe, die im Allgemeinen zu vergleichsweise gleichen Bedingungen auf dem Markt angeboten werden, ist die Preiskategorie für Erdgas in den EU-Mitgliedstaaten ausgeprägt. Ein drittes Gesetzespaket (in englischer Sprache) wurde im Juni 2009 vom Europäischen Parlaments und vom Ministerrat verabschiedet, um eine wirkliche Lieferantenauswahl zu gewährleisten und den Verbrauchern zu nützen.

Es wird erwartet, dass eine höhere Preistransparenz bei Gas und Strom den lauteren Wettbewerb fördert, da die Konsumenten dann zwischen unterschiedlichen Energieressourcen (Öl, Steinkohle, Erdgas oder erneuerbare Energiequellen) und unterschiedlichen Lieferanten wählen können. Durch eine weitestgehende Publikation der Preise und Preissysteme in den Massenmedien kann die Energiepreistransparenz erhöht werden.

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