Photovoltaik Schweiz

Fotovoltaik Schweiz

Fotovoltaik Die Photovoltaik (PV) befindet sich nach einer kurzzeitigen Stagnation des Marktes erneut auf einem weltweiten Aufschwungkurs. Mehr und mehr Staaten verlassen sich auf umweltfreundlichen Sonnenstrom. Der Photovoltaik-Output, der jedes Jahr auf der ganzen Welt hinzukommt, deckt etwa so viel Elektrizität ab wie 7 Kernkraftwerke der Größe von Leibstadt. Die Schweiz entwickelt sich bisher etwas schwächer als das benachbarte Ausland.

Die lokale Photovoltaikindustrie hat mit rund 5'700 Stellen und einem Umsatz von 800 Mio. CHF bereits eine bedeutende Konjunktur.

Die Schweiz will 2018 die Solar-Förderung umstellen

Damit können laut Swisssolar wesentlich mehr Photovoltaikanlagen gefördert werden, obwohl noch lange Wartefristen in Kauf sind. Darüber hinaus wird der eigene Photovoltaikverbrauch für Wohngebäude und Gewerbeunternehmen anziehen. Ab 2018 werden sich die Voraussetzungen für die Promotion von Photovoltaikanlagen ändern: Im Rahmen der neuen Gesetzes- und Verordnungsänderungen zur Energiepolitik 2050 wird es einen Wandel von der kosten deckenden KEV zur einmaligen Vergütung (EIV) geben, wie der Photovoltaikverband der Schweiz am vergangenen Donnerstag bekannt gab.

Ab 2018 wird die KEK nur noch für Photovoltaikprojekte bezahlt, die bereits vor der Jahresmitte 2012 eine Finanzierung beantragt haben. Die anderen Photovoltaikanlagen würden von der EIV subventioniert, was höchstens 30 Prozent der Investitionen decken würde, so Swissolar weiter. Diese Reorganisation könnte wesentlich mehr Vorhaben unterstützen.

Bisher wurde die Investitionsförderung nur für Photovoltaikanlagen bis max. 30 kW ausbezahlt. Gemäss der Studie von Swisssolar umfasst sie rund 38'000 Photovoltaik-Projekte, die nun bei der Ausschüttung der EIV begünstigt werden. Die neuen Bewerber muessten daher geduldig sein, hiess es weiter. Photovoltaikprojekte mit einer Gesamtleistung von bis zu 100 kW können erst in etwa 2,5 Jahren amortisiert werden.

Allerdings konnten die Photovoltaikanlagen bereits ohne Zustimmung der Förderagentur errichtet werden, so die Aussage von Swisssolar unter Hinweis auf das verantwortliche BFE. Für geplante Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 100 kW wird die Wartefrist voraussichtlich zunächst mehr als sechs Jahre betragen. Für die Anleger bestehen laut Angaben von Swisssolar in beiden Ländern keine finanziellen Risiken, da die Zahlung der Beitragszahlungen durch das Gesetz gewährleistet ist.

Auch die rund 250 Teilnehmenden des Swissolar Seminars zu den veränderten Randbedingungen waren deshalb überzeugt, dass der Photovoltaikmarkt in der Schweiz ab dem nächsten Jahr wieder zulegen wird. In einem Referendum haben die Schweiz innen und außen über die Änderung der Energie-Strategie 2050 abgestimmt.

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