Photovoltaik Preisentwicklung

Preisentwicklung Photovoltaik

Aus der Historie geht hervor, dass die Preisentwicklung für PV-Module eine sogenannte. Die Photovoltaik-Preisliste informiert Sie über die Großhandelspreise von PV-Modulen. Auch die Preisentwicklung der Photovoltaik ist durch stetig fallende Preise gekennzeichnet. Einkaufspreise verschiedener Klassen im Preisvergleich.

Modulpreisrückgang und Weltmarktanstieg

Das Jahr 2017 war für die Photovoltaik weltweit ein gutes Jahr. In der Regel waren auch Anleger und im Solarkraftwerkbau aktive Unternehmen mit niedrigen Preisen zufrieden. Dies wird sich nach dem jüngsten Bericht von Bloomberg New Energy Finance und der darin enthaltenen Vorhersage auch im Jahr 2018 fortsetzen. Der Preis dürfte der bedeutendste Indikator für Anleger und EPCs sein.

Das zeigt ein Einblick in die Grafik von Bloomberg New Energy Finance. Im Jahr 2018 werden es laut Prognose zwischen 94 und 111 GW und 2019 gar zwischen 107 und 121 GW sein, nachdem 2017 voraussichtlich zwischen 92 und 97 GW Solarstrom eingebaut wurden. "In einigen europäischen Ländern sind die Zuwächse zurückgegangen", schreibt der Autor des 4Q 2017 Globale PV-Marktausblicks, "andere sind gestiegen und holen auf, um die Zielvorgaben für erneuerbare Energien bis 2020 zu erfüllen.

Wie schon 2017 sind China, die USA und Indien in der Vorhersage für absolute Mehrmengen führend. Die Expansion in China gilt oft als schlecht vorhersehbar und wurde von vielen Fachleuten auch für 2017 als zu niedrig eingeschätzt. Laut Jenny Chase, Leiter der Abteilung für Solaranalytik bei Bloomberg, gibt es eine Gesamtproduktionskapazität für kristalline Module von rund 122 Gw.

Im Jahr 2017 stieg die Erzeugung gegenüber 2016 um 13% auf 445.000 Jahrestonnen. Dies reicht für Solarmodule mit einer Leistung von 97 GW. Der zu erwartende Silizium-Verbrauch pro Kilowatt Solarstrom liegt dann bei 118 GW, obwohl bereits jetzt davon ausgegangen wird, dass rund 30000 t an die Elektroindustrie abfließen.

Sollte es zu einem Modulmangel kommen und die europäischen Marktpreise nicht dem Welthandel entsprechen, so deshalb, weil für in China hergestellte Baugruppen die Mindesteinfuhrpreise oder die hohen Tarife gilt. Etwa 42 GW Modulproduktionskapazität sind außerhalb Chinas, aber Experten schätzen, dass die Fertigung in Ostasien bis zu drei Cents pro Watte teuerer ist als in China selbst.

Dies sollte bedeuten, dass es in Europa mindestens Bausteine zu den anwendbaren Mindesteinfuhrpreisen gibt, die ihrerseits allmählich sinken. Wenn sie ab dem ersten Januar noch bei 34 Cents pro Watt peak für Polymere sind, sinken sie ab dem ersten Monat des Monats auf 30 Cents pro Watt peak. Bei Abnehmern von kleineren Stückzahlen sind die Kosten wie immer wesentlich höher.

Zudem könnten, wie viele Käufer im Sommer 2017 erfahren haben, die Kurse aufgrund politischer Nachfrageanstiege kurzfristig wieder zulegen. Auch in der Fertigung sollten die tiefen Werte nach Bloomberg-Angaben ausreichen. Schon im ersten Quartal 2017 betrugen die Herstellungskosten der führenden chinesischen Produzenten 32 bis 37 Dollar-Cent pro W (26,7 bis 30,9 Euro-Cent).

Seither sind die Preise weiter gesunken und bei einer unterstellten Spanne von 10 Prozent sind in der ersten Jahreshälfte Module mit 33 Dollar-Cent pro Watt (27,5 Euro-Cent) möglich. Die Solarindustrie streitet gern mit der Preis-Erfahrungs-Kurve, in der der Kurs auf der y-Achse und der gesamte erzeugte Solarstrom auf der x-Achse dargestellt wird.

Die von Bloomberg verwendete Preiskurve zeigt, dass der derzeitige Kurspunkt nur geringfügig unter dem Erwartungswert bleibt (obwohl genau betrachtet zwar Gebühren und nicht solche erhoben werden müssen, nur diese sind schwieriger zu erheben). Die weiteren Preissenkungen und Kosteneinsparungen sind auch technisch zu sehen. Heutzutage kommt vor allem die Diamantseilsäge zum Tragen, die die durch den Spanabtrag verursachten Schnittverluste gegenüber der bisher verwendeten Slurry-Technologie erheblich mindert.

Dadurch hat sich der Preisunterschied zwischen mono- und multikristallinen Solarmodulen verringert. Nun wechseln auch die Produzenten von multikristallinen Wafern auf die neue Sägetechnologie und nutzen beispielsweise die schwarze Silikontechnologie für die Strukturierung, was ebenfalls Effizienzvorteile versprechen. Infolgedessen werden die Kosten für polykristalline Solarmodule im Gegensatz zu mono-kristallinen Solarmodulen nachgeben.

Der Preis-Erlebnis-Kurve und ihrer Auslegung liegt ein Szenario von Bloomberg zu "Benchmark-Preisen" für große Sonnenkraftwerke zugrunde. Entsprechend werden die Kosten für das Geschäftsfeld "Grosskraftwerke" bis 2022 um weitere 20 Prozentpunkte auf rund 24 Cents pro Watt zurückgehen (siehe Grafik).

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