Photovoltaik Einfamilienhaus

Einfamilienhaus Photovoltaik

Informationen zum Einsatz von Photovoltaik in Einfamilienhäusern mit einer typischen Beispielrechnung sowie Informationen zu Kosten und Vorteilen des Eigenverbrauchs. Wie teuer ist die Solaranlage für ein Einfamilienhaus? Das Photovoltaik-Einfamilienhaus ist eine gute Möglichkeit, einen Beitrag zu sauberer Energie zu leisten. Auch die Kosten der Photovoltaik variieren je nach Größe, Leistungsbedarf und Technologie der Anlage. Bei der Planung der Photovoltaikanlage ist natürlich ihre Größe ein sehr wichtiger Punkt.

Fotovoltaik im Einfamilienhaus: Preise & Erträge

Die Photovoltaik-Anlage auf dem eigenen Hausdach zahlt sich immer noch aus. Aufgrund der drastisch sinkenden Einspeisevergütungen sollten die Betreiber nun jedoch auf die Maximierung des Eigenverbrauchs achten. Es ist klar: Die Vergütung für Sonnenstrom aus privat genutzten Aufdachanlagen liegt derzeit bei rund 12 Cents pro Kilometerh. Die Reduzierung des Stromverbrauchs durch hohe Eigenverbräuche ist daher wesentlich wirtschaftlicher als die Stromeinspeisung.

Es gibt zwei Möglichkeiten, das angestrebte Ergebnis zu erreichen Das Hauptproblem ist, dass in einem normalen privaten Haushalt die Stromproduktion mittels Photovoltaik und der Energieverbrauch im Laufe der Zeit nicht zusammentreffen. Die meiste Elektrizität wird am Mittag produziert, aber der Verbrauch ist am Nachmittag besonders hoch. In Anbetracht dieser Werte ist es heute nicht mehr ratsam, den erzeugten Elektrizitätsstrom am Mittag ins Netz zu speisen und am späten Nachmittag zu einem mehr als doppelten Betrag zurückzukaufen.

Eine Möglichkeit ist, den Energieverbrauch in Einfamilienhäusern auf die Mittagszeit zu umzustellen. Das kann durch eine ausgeklügelte Ansteuerung der elektrischen Knochen geschehen, die bei besonders hoher Stromproduktion selbsttätig zugeschaltet werden. Nicht umsonst wird in diesem Kontext immer die Maschine als Beispiel genannt - es ist nicht leicht, weitere aufzufinden.

Der Gedanke, in der Mittagszeit Elektrizität zur Erwärmung von Warmwasser für Heizzwecke und zur Warmwasserbereitung zu verwenden, scheint überzeugender. Bis in den späten Nachmittag hinein kann die entstehende Hitze in einem Puffertank zwischengelagert werden. Im Idealfall wird die Photovoltaik-Anlage dazu mit einer WÃ?rmepumpe gekoppelt. Eine viel flexiblere Möglichkeit besteht darin, den Elektrizität am Mittag zu lagern, um sie am Nachmittag zu verwenden.

Vor dem Hintergrund der in den vergangenen Jahren deutlich gefallenen Stromspeicherpreise zahlt sich ein Solarspeicher heute für fast alle Einfamilienhäuser aus. Die Einspeisung von so viel wie möglich in das Stromnetz ist heute nicht mehr sinnvoll. Hier kann eine simple Faustformel gelten: Für je 1000 kWh Jahresbedarf sollte die Photovoltaik-Anlage eine nominale Leistung von einem Jahr haben.

Ähnlich simpel ist die Faustformel für die Konstruktion des Stromspeichers: Der Tank sollte eine Leistung von einer kWh pro kW Nennausgangsleistung der PV-Anlage haben. Für die Beschaffungskosten der Anlage sollten ca. 1.500 EUR pro kg budgetiert werden. In Deutschland liegt der mittlere Jahresertrag einer Photovoltaik-Anlage bei rund 950 kWh pro kW.

Ein Photovoltaiksystem mit einer Gesamtleistung von fünf Megawatt und einem Pufferspeicher mit einer Gesamtleistung von fünf Megawattstunden kosten rund 16.500 EUR und liefern rund 4.750 Megawattstunden pro Jahr. Mit dem Energiespeichersystem kann der Eigenbedarf im Einfamilienhaus auf rund 70 Prozent bzw. 3.325 kWh erhöht werden. Dazu kommt die Vergütung (12,3 Cent) für die restlichen 30 Prozente ( "1.425 Kilowattstunden"), also 175,28 EUR.

Die Gesamtjahresrendite liegt damit bei fast 1.140 EUR. Von einer neuen Epoche der Photovoltaik im Markt bereich der privaten Haushalte angesichts immer billigerer Akkus zu reden, ist keine Übertreibung. Sie erhöhen nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Photovoltaik-Anlage in Einfamilienhäusern, sondern lindern auch das Risiko der schwankenden Netzeinspeisung von Solarenergie.

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