Pferde aus Westfalen

Westfälische Pferde

Fahren - ein vielseitiger und profitabler Sport /span>. Die über 50.000.000.000 Pferde und gut 100.

000 Angehörige in knapp 600 Reiterclubs überzeugen: Westfalen ist einepferde-Region. Die unterschiedlichen Sportarten des Reitsports sind Dressur, Springen, Vielseitigkeit, Springen, Bockshow ("Gymnastik auf dem Pferd"), Autofahren (Kutsche), Galoppieren und Traben, Westernspringen, Trekking und vieles mehr. Das Tier ist inzwischen zu einem wichtigen wirtschaftlichen Faktor geworden:

Der Pferdesport ist in Nordrhein-Westfalen in die Länderverbände Rheinland und Westfalen unterteilt. Die so genannten Kreiskreisreiterverbände (KRV), die in Deutschland oft mit den jeweiligen Bezirken und Orten deckungsgleich sind, schließen sich als Unterebene an. Damit verfügt Westfalen über 21 Bezirksreiterverbände, in denen aktuell 576 Reiterclubs mit fast 103.000 Mitgliedschaften (Stand 2013) veranstaltet sind (Pferdesportverband Westfalen 2013, S. 10).

Die große Popularität des Pferdesports in Westfalen - und auch im Rheinland - wird nicht zuletzt durch die beachtliche Anzahl von Reiterclubs und deren Mitglieder belegt (Abb. 1). Obwohl die Anzahl der Mitglieder seit 2006 leicht zurückgegangen ist, hat Westfalen immer noch die größte Anzahl von Mitgliedschaften in ganz Deutschland (Pferdesportverband Westfalen 2013, S. 13).

Dort, wo es viele Fahrer gibt, gibt es auch viele Pferde: Es gibt in Westfalen fast 57.000 Exemplare (einschließlich Ponys und Kleinpferde); im Rheinland gibt es mit 68.000 registrierten Mitreitern und weitaus weniger Mitgliedern rund 41.000 (Landwirtschaftskammer NRW 2008, S. 87 und 2012, S. 90). Schaubild 2 verdeutlicht die Begrenzungen der westfälischen Kreisreitvereine, ihre Anzahl der Reitvereine und den Bevölkerungsanteil an der dort wohnenden Bevölker.

Besonders in großen Gebieten des Münsters, aber auch gelegentlich in Ostwestfalen (KRV Höxter-Warburg, Minden-Lübbecke und Gütersloh) sind Menschen dem Reitsport sehr nahe. Dies wird im Münsterland durch die große Zahl der hier beheimateten Verbände und die "Mitgliederdichte" deutlich: In vielen KRV-Gebieten sind es sogar gleich 2, im dicht besiedelten westphälischen Revier (insbesondere KRV Dortmund und Recklinghausen) ist die Bindung an einen KRV trotz der vielen Verbände vergleichsweise klein (z.B. KRV Dortmund: 4,1).

Man kann davon ausgehen, dass die Reithochburgen Westfalens auch die Gebiete sind, in denen viele Pferde unterzubringen sind. Entsprechend ist in diesen Bereichen eine Besiedlung von Veterinärkliniken zu verzeichnen, die auf die ärztliche Betreuung von Pferde spezialisi... (Abb. 2). In Westfalen gibt es derzeit (2010) neun Pferdesporthäuser.

In Westfalen gibt es heute neben Warendorf eine Vielzahl anderer Orte, an denen so genannte Landesleistungszentren und/oder Stützpunkte für den Pferdesport eingerichtet wurden (Abb. 2). Anhand der erwähnten Punkte wird klar, warum Westfalen - auch auf Bundesebene - dem Spitznamen "Pferdeland" Rechnung trägt. Es ist auch ein wirtschaftlicher Faktor, z.B. für den Fremdenverkehr.

Die " Münsterland-Reitroute " ist seit Anfang 2014 die Hauptroute mit einer Gesamtlänge von rund 1000 Kilometern durch die ganze Gegend und zieht noch mehr Freizeitfahrer an. Wetterau, B. (2010): Wo trainiert man in Westfalen (zukünftige) Olympiateilnehmer? Darin: Heineberg, H., M. Wieneke u. P. Wittkampf (Hrsg.): WESTFALEN REGIONAL, Bd. Nr. Bd. Nr. Bd. Nr. Bd. Nr. Bd. Nr. Bd. Bsd. Bd. Bsd. Bd. b) Münster, S. 248f.

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