Ovag Hungen

Ivag Hungen

Sie suchen die folgende Straße: Ovag-Str. in Hungen mit uns auf dem Stadtplan. Anfahrt zur Ovagstraße, Hungen, Straßenkarte für Ovagstraße, Hungen und vieles mehr! Am Nachmittag fuhren wir zum Wasserwerk der Oberhessischen Versorgungsbetriebe AG (OVAG) in Inheiden. Die Burgfestspiele Bad Vilbel werden auch in diesem Sommer auf unserem Bauernhof Grass bei Hungen zu Gast sein.

Anfahrtsbeschreibung | Oberflächenhessische Versorgerbetriebe AG

Wie Sie das Hungener Wasserkraftwerk ausmachen. Abfahrt 37 Wolfersheim. Wechseln Sie auf die Bundesstraße 489 in Fahrtrichtung Richt. Sie fahren auf die Bundesstraße 489 in Richt. Im Ort Hungen-Inheiden vor der Fussgängerampel rechterhand in die Stefan-Kuhn-Straße abbiegen (Beschilderung "Wasserwerk Inheiden" folgen). Halten Sie sich auf der Stefan-Kuhn-Straße und fahren Sie dann mit dem Auto weiter nach Deutschland.

An der nächsten Kreuzung fahren Sie bitte mit dem Auto direkt nach links in die OVAG-Strasse. Dem Straßenverlauf bis zum Betriebsgelände nachgehen. Abfahrt 10 Fernwald. Auf die B 458 in Fahrtrichtung Hungen / Nidda abbiegen. Auf der B 458 ca. 13 Kilometer weiterfahren, in Hungen im Kreisel die erste Abzweigung in Fahrtrichtung B 489 nach Friedberg einlegen.

Nach der Ampel fahren Sie in Hungen-Inheiden an der Ampelkreuzung ( "Wasserwerk Inheiden") mit dem Auto weiter nach Deutschland. Halten Sie sich auf der Stefan-Kuhn-Strasse und fahren Sie dann mit dem Auto weiter nach Deutschland. An der nächsten Kreuzung fahren Sie bitte mit dem Auto direkt nach Hause in die OVAG-Strasse. Dem Straßenverlauf bis zum Betriebsgelände nachgehen.

Informationsveranstaltung zur Erweiterung des Baugebietes in Heiden, OVAG-Straße

Im Zuge des Entwicklungsplans Nr. 3.05 "OVAG-Straße" wird von der Gemeinde Hungen der Bau eines Wohnquartiers im Inheidenviertel geplant. Die Planungsfläche befindet sich auf unerschlossenem Agrarland am Ostrand eines von Wohnen gekennzeichneten Stadtteils. Ausgehend von der bürgerlichen Information, der Präsentation des Projekts sowie der Erläuterung der Verkehrsanbindung soll aber auch das Themengebiet Drainage durch Fachstellen stattfinden.

"Nützen Sie die Gelegenheit, sich heute Nacht über den planerischen Stand der Erweiterung des Baugebietes in Heiden zu informieren", resümiert die Bürgermeistin Rainer Wengorsch.

Das Hochwald Milcherzeugerwerk und das OVAG Mineralwasserwerk haben teilgenommen.

Auf dem Weg zu einer Vortrags- und Besichtigungstour am vergangenen Wochenende in Hungen war der AKIL (Arbeitskreis Industrie-Landwirtschaft Hessen). Vormittags besuchten wir die Milchfabrik der Hochwald Milcherzeuger eG, nachmittags gingen wir zum Wasserversorgungswerk der Oberhessischen Versorger AG (OVAG) in Imheiden. Werkleiter Hartmut Grießing präsentierte nach einem freundschaftlichen Grußwort des Hochwald-Produktionsberaters Wilfried Mohr den Hungener Betrieb, wo 1,2 Millionen Milchliter von rund 1.200 Zulieferern in drei Schichten pro Tag aufbereitet werden.

Zwei Anlagen mit einer Jahresleistung von 14.000 Litern pro Stunde erzeugen 9,5 Millionen Milchpackungen pro Jahr. Nach Angaben von Hartmut Grießing hat die Anlage zwei Magermilch- und drei Konzentratbehälter mit einem Fassungsvermögen von 200 bzw. 100 Kubikmetern. In Hungen sind 205 Personen und fünf Praktikanten tätig. Das Wegfallen der Ausfuhrerstattungen, die Streichung der Milchquoten und des russischen Embargos sowie eine Erhöhung des Angebots hätten zu einem drastischen Rückgang der Milcherzeugungspreise von 42 Cents pro kg (2014) auf 22,5 Cents pro kg (2016) beigetragen.

Darüber hinaus sank der Prozentsatz der Milcherzeugnisse aus der EU nach Russland von 15 % im Jahr 2013 auf Null im Jahr 2015. Basierend auf dem Kielschen Rohmaterialwert des ife-Instituts für Lebensmittelwirtschaft Kiel, der im Sept. 2016 um 12 Prozentpunkte auf 30,7 Cents pro kg Rohmilch stieg, ist ein Tendenz zu steigenden Erzeugerpreisen zu erkennen.

Hochwald verfolgt als Komplettanbieter das Bestreben, seinen Auslandsanteil von derzeit 50 auf 60 prozentig zu steigern. Darüber hinaus wird sich Hochwald in Zukunft verstärkt auf Branded-Artikel wie die Bär-Marke konzentrieren, um eine erhöhte Wertsteigerung zu erzielen. Er beschwerte sich, dass sein Betrieb in diesem Jahr einen Großauftrag an Lidl vergeben habe, weil es nicht in der Lage gewesen sei, gentechnikfreie Muttermilch zu produzieren.

"â??Ende 2017 wird gentechnikfreie Vollmilch in Deutschland zum Standardprodukt werdenâ??, ist er Ã?berzeugt. Der Vorsitzende des Landesbauernverbandes Karsten Schälmann verwies darauf, dass die Landwirte ihren Verlangen nach gentechnikfreier Vollmilch noch nicht erfüllen konnten. Die Kooperative wird den Milchanbietern im Frühling 2017 die Strukturanpassung der Kooperative "Hochwald 2020" vorstellen.

In Deutschland ist die OVAG mit ihrer Wassersparte einer der 25 grössten Wasserversorger und in Hessen die Nr. 2. Bundesweit, wenn auch nicht einmalig in Europa, liegen die drei Springbrunnen im Wasserkraftwerk Imheiden, einem Ortsteil von Hungen, dicht beieinander. Dort wird seit 1903 Leitungswasser gepumpt, und ein arthesischer Wasserauslass am Fuß des Vogelsbergs versorgte damals bereits 18.000 m3/d.

Der Kauf des hessischen Oberwassers an die Stadt Frankfurt am Main führte zur Finanzierung des Baus einer "Elektrozentrale". Im Jahr 1911 erreichte das Quellwasser des Inheidenbrunnens zum ersten Mal die Hauptmetropole. Bereits in den 50-er Jahren gab es eine Rohrleitung mit einem Durchmesser von 70 cm nach Frankfurt. Auch Friedberg und Bad Vilbel wurden teilweise über diese Rohrleitung mit Leitungswasser beliefert.

Im Jahr 1960 bekam Frankfurt von der Firma in Heiden pro Tag rund 50000 m³. Durch den gestiegenen Wasserbedarf musste 1965 eine zweite Ferngasleitung nach Frankfurt verlegt und andere Orte in Oberhessen mit ihr verbunden werden. Derzeit beträgt die Nutzwasserleistung des Werks in Heiden fast 31 Millionen m3 pro Jahr, davon 17,6 Millionen m3 bis Frankfurt, 10,3 m3 bis zum Wetterau-Kreis und je rund eine Million m3 bis zu den Landkreisen in den Landkreisen Güssen und Höchsttaunus.

Etwa 750.000 Menschen werden von der OVAG mit sehr guter Wasserqualität aufbereitet. Durch Wassersparmaßnahmen in den Häusern sind die Wasserentnahmen seit Beginn der 70er Jahre von 35 Millionen Kubikmetern pro Jahr auf heute rund 30 Millionen Kubikmeter zurückgegangen. Bei den Produktionsbereichen der OVAG liegt der Stickstoffgehalt des Seewassers weit unter der Nitratgrenze von 50 mg pro ltr. mit sinkender Tendenz. Dieser Wert ist in den letzten Jahren stark gestiegen.

Dabei hat sich die Zusammenarbeit zwischen den Bauern und der OVAG als Wasserlieferant in Gestalt einer grundwassersparenden Düngemittelberatung seit Jahren erfolgreich etabliert.

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