ökostromanteil Deutschland

Ökostromanteil Deutschland

zusammen mit dem niederländischen Stromversorger Nuon Ökostrom in ganz Deutschland angeboten. Ökostromerzeugung in Deutschland Wie viel Grünstrom wird in Deutschland produziert? Wofür steht der Ausdruck "Ökostrom"? Ist es sinnvoll, zu einem Ökostromunternehmen zu wechseln? Grünstrom hat seit der Inkraftsetzung des Einspeisegesetzes 1990 an Gewicht gewonnen und ist mit der Inkraftsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ein wichtiger Baustein der bundesdeutschen Stromproduktion geworden.

Im Jahr 2017 betrug der Anteil der Ökostromerzeugung an der Gesamtstromerzeugung rund 36 Prozentpunkte.

Wie viel Grünstrom wird in Deutschland produziert? Grünstrom aus Sonneneinstrahlung, Windkraft, Wasser, Biokraftstoff und Erdwärme sichert bereits 20% des Gesamtstromverbrauchs Deutschlands im Jahr 2011. Bereits 2014 entfielen in Deutschland 26,2 Prozentpunkte der Bruttostromerzeugung auf die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energieträgern. Im Jahr 2017 ist der Anteil der regenerativen Energieträger am Brutto-Stromverbrauch durch Grünstrom auf 36,2 Prozentpunkte gestiegen.

Zu den wichtigsten regenerativen Energieträgern für die grüne Stromproduktion gehören Windkraft, Bioenergie und Sonnenenergie mit folgendem Ökostromanteil (Quelle: Erlebnisbericht zum EEG 2017 (BMWi - Juni 2018)): A: EEG 2017: Bis 2017 wurden bereits 107 kWh generiert. Im Jahr 2017 betrug die Windenergieerzeugung auf hoher See rund 18 MWh. Bezogen auf den prozentualen Teil der Gesamtstromerzeugung aus regenerativen Energieträgern beträgt der Gesamtanteil der Grünstromerzeugung aus Windkraft im Jahr 2017 knapp 48,7 Prozentpunkte (17,7 Prozentpunkte des Bruttostromverbrauchs).

Im Jahr 2017 betrug die Ökostromerzeugung aus Biomassen, einschließlich Abwasser und Klärgas sowie des regenerativen Teils der kommunalen Abfälle, 51,4 Milliarden Kilowattstunden (2016: 50,9 Kilowattstunden). Mit 32,5 Milliarden Kilowattstunden hatte Biogas (einschließlich Biomethan) den grössten Teil. Bezogen auf den prozentualen Beitrag zur Ökostromerzeugung aus regenerativen Energiequellen ergibt sich ein prozentualer Beitrag von 23,6 Prozentpunkten (8,5 Prozentpunkte zum Bruttostromverbrauch).

Die Ökostromerzeugung aus Solarkraftwerken ist 2017 auf rund 40 Milliarden kWh (2016: 38 TWh) gestiegen. Bezogen auf die gesamte Stromproduktion aus regenerativen Energieträgern ergibt sich ein Marktanteil von 18,3 Prozentpunkten (6,6 Prozentpunkte des Bruttostromverbrauchs). Wofür steht der Ausdruck "Ökostrom"? Doch nicht jeder Grünstrom ist gleich. Weil der Terminus "Ökostrom" kein geschützte Bezeichnung ist.

Im Allgemeinen bedeutet dies Elektrizität, die aus regenerativen Energieträgern auf eine umweltverträgliche, d.h. so nachhaltig, klimafreundlich und umweltfreundlich wie möglich erzeugt wurde. In einigen Fällen wird der Ausdruck Ökostrom aber auch im Rahmen von Stromerzeugungsarten gebraucht, die zwar nicht auf regenerativen Energieträgern beruhen, aber dennoch eine Alternative zur Erzeugung von fossilem und nuklearem Strom darstellen, wie beispielsweise Kraft-Wärme-Kopplungen (gasbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungen oder Gas-/Dampfturbinenkraftwerke).

Echtes Grünstrom kommt unmittelbar aus regenerativen Energieträgern wie Wasser, Bio- oder Windenergie und Grünstromanbieter setzen auf den weiteren Ausbauschritt. Qualitätssiegel und Ökostromprüfungen, die bei der Umstellung auf Strom berücksichtigt werden sollten, geben hier Aufschluss. Weil die Ökostromerzeuger jedoch Strom in das öffentliche Stromversorgungsnetz eingespeist haben, wird Grünstrom Teil des allgemeinen Strommixes.

Der Kunde erhält daher nie "echten" Grünstrom, sondern nur einen Mischbetrieb aus verschiedenen Stromsorten. Der höchste Prozentsatz der erneuerbaren Energieträger an der Stromproduktion liegt in Mecklenburg-Vorpommern mit über 63% im Jahr 2014. Auch die Ökostromerzeugung übertrifft den Eigenverbrauch, Mecklenburg-Vorpommern kann so seinen Eigenverbrauch mathematisch vollständig aus regenerativen Energiequellen abdecken und wurde durch den Energiewendeprozess zum Strom-Exportland.

Mit einem Ökostromanteil von 55 bzw. 48 Prozentpunkten runden Thüringen und Sachsen-Anhalt das Podium ab, gefolgt von Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz. Auch wenn Thüringen und Rheinland-Pfalz zur Eigenstromversorgung noch auf den Import aus anderen Staaten angewiesen sind, erzeugen Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein als klassisches Strom-Exportländer während der Stromwende auch über den eigenen Verbrauch hinaus Ökostrom.

In den meisten Staaten macht die Windkraft den grössten Teil der grünen Stromerzeugung aus. Doch auch Sonnenenergie, Bio- und Wasserkraft spielen eine große Bedeutung - so hat zum Beispiel die Biotechnologie im zweitgrößten Bundesland Thüringen die grösste Bedeutung bei der Erzeugung von Ökostrom, während Bayern und Baden-Württemberg bisher weitgehend von Wasser und Fotovoltaik beeinflusst wurden. Ist es sinnvoll, zu einem Ökostrom-Anbieter zu wechseln?

Grüner Strom wird auch in der Gesellschaft immer populärer. Für viele ist der Umstieg auf einen Ökostromanbieter eine Selbstverständlichkeit, auch wenn die Mehrheit der Bundesbürger noch immer nicht auf Grünstrom umgestellt hat. Die Umstellung auf Grünstrom ist nur mit kleinen Zusatzkosten behaftet. Die Umstellung auf Ölstrom kostet nach Angaben des Wuppertal Instituts nur 25 EUR mehr pro Jahr und durchschnittlichem Haushalt.

"Die " was last updated on the 10.07. 2018.

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