ökostromanbieter Stiftung Warentest

Ökostromanbieter Stiftung Warentest

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest die Alternativen zur Kernenergie verglichen. Die Stiftung Warentest hat die Ökostrom-Tarife geprüft: Nach Angaben der Stiftung Warentest sind die vier führenden Anbieter von Ökostrom: Das Testergebnis der Stiftung Warentest zu Ökostromanbietern: www.test.de Vergleich der Ökostrom-Tarife - Auf Liebe zur Umwelt setzen! Der beste Ökostromanbieter der Stiftung Warentest.

Die Stiftung Warentest vergibt den Ökostrompreis

In der jüngsten Auflage der Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest die Möglichkeiten der Kernenergie gegenübergestellt. Für den in Aachen ansässigen Stromanbieter Energie-Gut ist das Resultat des vorliegenden Test mehr als erfreulich: Der Preis "HalloNatur!" belegt im Gesamtranking der überregionalen Ökostromversorger den ersten Rang. In Summe wurden die Vergütungen von 14 bundesweit und 134 regionalspezifisch oder örtlich verfübaren Grünstromanbietern überprüft.

Im Vergleich zu den anderen Grünstromanbietern ist "HalloNatur!" der mit weitem am billigsten bezahlte Standard. Auch gegenüber vielen herkömmlichen Offerten der großen Stromanbieter hat der Grünstrom von Energie-Gut einen Kostenvorteil - aber nur solchen, der zu 100% aus erneuerbaren Energien kommt. Die Unternehmen "HalloSpar!" und "HalloKlassik!" sind zu 27% aus erneuerbaren Energien.

Ökostrom-Anbieter im Branchenvergleich - Prüfung 2018

Welche Ökostromversorger werden empfohlen? Welche Ökostromversorger sind wirklich grün? Zur Beantwortung der Fragen gibt es einen Selbsttest in der Stiftung Warentest. Das Verbraucher-Magazin verglich 19 Ökostrom-Tarife, darunter vier voneinander unabhängigen Grünstromanbieter und 15 herkömmliche Energieanbieter. Die Folge: Alle geprüften Ökostrompreise produzieren 100-prozentigen Grünstrom. Beim ökologischen Commitment wiesen jedoch 13 von 19 Lieferanten eine Nachlässigkeit auf.

Mit " sehr hohem " Einsatz haben die vier freien Grünstromanbieter im Testfall alle überzeugt, wie z.B. Photovoltaiksysteme, Stromsparberatung oder die Modernisierung von Heizungsanlagen. Bei den Tarifkonditionen sind EWS Schönau/Stonnencent 0,5, Lichtblick/ LichtBlick-Strom und Wildwasser/natstrom " gut ", während Greenpeace Energy/ Privalkundentarif nur " zufriedenstellend " ist. Laut Prüfbericht weisen nur Wemag/ gewemio Ökoaktivstrom bzw. Entega/ Entega Ökostrom der herkömmlichen Energieversorger ein "sehr starkes" Umweltengagement auf.

Der Vattenfall/ Easy Nature Parque, die Marke E/ KlimaFair Strome und die Münchener Innenstadt sind dagegen "gut" und "stark" verpflichtet. Detaillierte Angaben zum Test der Ökostromanbieter sind in der Stiftung Warentest, Heft 2/2012 zu lesen.

Grünstrom - der Wandel muss sinnvoll sein

Diejenigen, die auf einen Ökostrompreis umsteigen, sollten sicherstellen, dass ihr Preis den Aufbau von neuen regenerativen Kraftwerken unterstützt und herkömmliche Werke zurückgedrängt werden. Dass Ökostrom umweltfreundlich aus regenerativen Energieträgern gewonnen wird, versteht sich von selbst: Windenergie, Bioenergie, Sonnenenergie, Wasser, Bio- und Geothermie. Im Jahr 2012 machten die regenerativen Energieträger rund 23 Prozentpunkte des Gesamtstromverbrauchs in Deutschland aus.

An der Spitze steht die Windkraft mit 33,8 Prozentpunkten, dicht dahinter folgen die Bereiche Bioenergie, Fotovoltaik und Wasser. Jeder, der sich für Grünstrom entschließt, will als Konsument einen wichtigen Schritt zur Energierevolution tun. Doch Achtung: Nicht jeder Ökostrompreis ist wirklich passend. Diese produzieren alle 100-prozentig grünen Stroms. Wirklich umweltfreundlich ist ein Preis aber nur, wenn er sicherstellt, dass konventioneller Elektrizität der Ersatz ist und die erneuerbaren Energieträger ausgebaut werden.

"Es ist von Bedeutung, dass umweltfreundlicherer Elektrizitätsbedarf ins Stromnetz eingespeist wird", sagt Dominik Seebach vom Öko-Institut Freiburg. "Umso mehr ist es notwendig, dass weniger herkömmlicher Elektrizitätsbedarf in das Stromnetz eingespeist wird. "Man kann an dem Elektrizitätszähler aus der Steckdose nicht erkennen, wie er erzeugt wurde. Aus physikalischer Sicht kommt der elektrische Teil immer aus dem nächsten Elektrizitätswerk - denn der elektrische Teil strömt nicht über Umwege. Für den Fall, dass der Strombedarf nicht gedeckt ist, ist dies der Fall.

Die Vergütung von Grünstrom ist daher nur dann sinnvoll, wenn damit der Gesamtanteil der ökologischen Energieträger am Stromversorgungsnetz steigt. Deshalb sollten Sie sich die Ökostromangebote großer Energieunternehmen genauer ansehen. Häufig haben diese Lieferanten alle möglichen Formen der Energieproduktion im Angebot - Grünstrom für die Öko-Kundschaft, konventioneller Elektrizität für den großen Teil, die nicht daran Interesse haben, dass ihr Elektrizität aus Kohle und Kernenergie kommt.

Öko-Konsumenten erhalten umweltfreundlichen Grünstrom von unabhängigen Ökostromversorgern. Es ist darauf zu achten, dass ein Ökostromlieferant nicht an einen Verbund gebunden ist, der auch Kern- und Kohlewerke betreibt, dass er nur Biostrom erzeugt und dass er landesweit zur Verfügung steht. Obwohl Stadtwerke jetzt auch glaubhaft auf grünen Energieträger umsteigen, sollten Sie hier prüfen, ob ein Stadtwerke nicht zu einem Atomkraftwerk zählt oder daraus Elektrizität gewinnt.

Weitere Auskünfte über den Lieferantenwechsel gibt die kostenlose Ökostromhotline von Umweltorganisationen und Verbraucherschutzverbänden unter 0800/7626852 (werktags von 9.00 bis 17.00 Uhr). Die Umstellung auf Grünstrom ist problemlos. Auf den Websites der Gesellschaften stehen die Abschlüsse der Ökostromlieferanten als Formular zur Verfügung. Kurz darauf bekommen Sie vom neuen Ökostromlieferanten eine entsprechende Bescheinigung.

Die Ökostromerzeuger sind auch beim Kundenservice führend. EWS Schönau, Lichtlick, Naturstrom und Greenpeace Energy wurden von der Stiftung Warentest geprüft und die Informationsangebote für neue Zielgruppen mit "Gut" bewerte. Darüber hinaus zeigte die Untersuchung, dass die Ökostromabnehmer bis zu 35 Prozentpunkte mehr zufrieden waren als die Verbraucher von herkömmlichen Energieversorgern.

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