ökostrom Schönau

Ökostrom Schönau

Dies verspricht EWS Schönau. Elektrizitätsversorger in Schönau im Schwarzwald im Stromvergleich: Sparen Sie mit dem Strompreisvergleich in Schönau a. Königssee. Die Stadt Schönau liegt in Baden-Württemberg, im Schwarzwald. Von den vielen Ökostromtarifen der vielen Ökostromanbieter in Schönau im Schwarzwald kann das nur wirklich Ökostrom von Polarstern.

Schönau: Elektrische Rebellen wollen weiter kämpfen - Baden-Württemberg

In Schönau steckt die ideale Schwarzwaldidylle. Sie besitzen heute einen der grössten Anbieter von Ökostrom. Schoenau - Ein Talkessel im Schwarzwald. Das Städtchen heisst Schönau. In Schönau findet man zwar ein typisch Schwarzwälder Städtchen - man könnte sogar behaupten, aber das hört man in der 2300-köpfigen Seelengemeinschaft nicht gerne. Schönau, die Heimatstadt von Nationaltrainer Joachim Löw, ist ohnehin weit weg von Stuttgart, von Berlin.

Der Aufstand beginnt im März 1986: In Schönau, 1600 km von Tschernobyl enfernt, wird die radioaktive Strahlung ausgerechnet. So wurde eine Volksinitiative mit dem Zweck gegründet, von da an nur noch eigenen (Öko-)Strom zu erzeugen. Die Rebellen gründen zunächst die Elektroizitätswerke Schönau (EWS), den ersten Ökostromlieferanten in Deutschland. Ursula Sladek, die Begründerin der Electricity Rebels, hat es vor zwei Jahren ins Weisse Haus geschafft.

Gegenüber steht Mann Michael sladeks. Vor ihm durchblättert er den schwarz-roten Koalitionsabkommen. Alleine in Schönau erzeugen drei Wasserwerke, ein Heizkraftwerk und zahlreiche Sonnenkollektoren auf Privatdächern reinen Elektrizität. "Anders als die großen Stromkonzerne erhalten wir keinen einzigen Pfennig Subventionen", sagt Ursula Sladek, 70.

In der Vergangenheit glaubten viele Menschen, dass ecos so etwas nicht kann. "Im vergangenen Jahr sind 30? Stellen in der Solarindustrie verloren gegangen", sagt Sladek. "Baden-Württemberg ist sicherlich nicht dabei", sagt Sladek - und schützt trotzdem die Einrichtungen. "Sladek: Die Koalitionspläne haben unmittelbare Auswirkungen." "Sogar die Bürger von Schönau stehen schwarz-rot skeptisch gegenüber.

"Dass wir eines Tages einer der grössten deutschen Ökostromanbieter sein werden, hätte ich nie gedacht", sagt Schwarz. Ursula Sladek will auch nicht zu pessimistisch sein. "Der Staat ist zum Mundstück der Großindustrie geworden", beklagt Sladek - und der kleine Stromverbraucher bezahlt die Rechnung. Grundsätzlich ist es wie immer in Schönau: man ist abgeschieden, weit weg von den Machtzentren.

Die" Schönau Electricity Rebels" - Grüner Strom von Bürgern (Archiv)

Ursula und Michael Sladek haben seit Tschernobyl gegen die Kernenergie gestritten und das Kraftwerk Schönau an der Seite gebaut. Was zahlt sich ein Elektrizitätsnetz in den Händen der Bürger aus und warum ist Witz oft mehr überzeugend als Argumentation - darüber redet Ulrike Timm mit dem Haus. Sie waren bis Anfang 1986 nicht ökologischer interessiert als die durchschnittliche Bevölkerung, sagt Herr und Frau Sladek.

Ursula und Michael Sladek werden erst nach der Super-GAU in Tschernobyl die berühmten "Schönauer Stromrebels". "Nun war plötzlich deutlich, dass man die Atemluft nicht mehr einatmen, das Trinkwasser nicht mehr austrinken und nicht mehr essen kann", sagt Michael Sladek. Die Ärztin und die gelernte Erzieherin - fünf Kindereltern - gründen unter dem Eindruck dieses Unglücks gemeinsam mit anderen Einwohnern der Schwarzwaldstadt Schönau den Verein "Eltern gegen Atomkraft".

"Das Volk hielt uns nicht für verrückt, weil wir wirklich etwas gemacht haben", sagt Ursula Sladek. Nachdem die Bürgerinnen und Bürger mehrere Entscheidungen getroffen und mit dem lokalen Energielieferanten gekämpft haben, übernahmen die Slowaken und ihre Kameraden endlich das örtliche Stromversorgungsnetz und versorgen die Bürgerinnen und Bürger seit 20 Jahren mit grünem Strom. "Die beste Auszeichnung war der Nuclear-Free Future Award: "Das Schöne ist, dass wir als Team zusammengespielt haben.

"Wir haben auch in den Gesprächen oft zusammen ausgehandelt, und meine Gattin war oft der schlechte Teil, und ich war der vermittelnde Teil, und das war etwas ungewöhnlich für die Leute am Tisch, aber am Ende des Tages ist das Resultat das, was rauskommt. Die Mühe hat sich ausgezahlt, ergänzt seine Gattin Ursula Sladek.

"Die beste Auszeichnung, die wir 1999 erhielten, war der Nuclear-Free Future Award". Was zahlt sich aus und warum ist Witz oft besser als Argumentation - Ulrike Timm spricht am Abend des 20. Mai ab 9.07 Uhr mit Ursula und Michael Sladek über dieses "Im Gespräch".

Mehr zum Thema