ökostrom österreich

ecocurrent Österreich

Die AAE Naturstrom und die oekostrom AG sind weiterhin der Maßstab unter den österreichischen Stromversorgern für private Endverbraucher. Infos zum österreichweiten Stromversorger oekostrom AG aus Wien. Der Vorstandsvorsitzende der Österreichischen Bundesforste AG, DI Dr. Rudolf Freidhager, bezieht Ökostrom direkt vom österreichischen Wasserkraftwerksbetreiber.

Nachfolgend finden Sie einen Gesamtüberblick über die gesetzlichen Grundlagen und Ökostrompreise in Österreich:

Mehr und mehr Österreicherinnen und Österreicher suchen nicht nur nach einem niedrigen Preis, sondern auch nach sauberem Elektrizität bei der Auswahl eines Stromversorgers. Dann wird der Stromvergleich nur mit Lieferanten berechnet, die diese Voraussetzungen einhalten. In Österreich werden diese Versorgungsquellen für nachhaltige Elektrizität genutzt: Der Ökostrom-Preisvergleich zeigt Ihnen mit wenigen Klicks den billigsten Ökostromanbieter in Ihrer Stadt.

Bis zu 200 EUR pro Jahr können Sie auch bei Grünstromanbietern sparen. Darüber hinaus stellen wir Ihnen die Vorschläge unseres Kooperations-Partners Global2000 vor, die etwas schärfere Anforderungen an den Öko-Strom stellen. Eine Übersicht über die gesetzlichen Grundlagen und Ökostrompreise in Österreich: Ausführliche Infos zu den Vergabekriterien für den Ökostrompreis und Hinweise, wie Sie umweltfreundliche Energien kostengünstig beziehen können, erhalten Sie in unserem Weblog.

Regenerative Energien:

Ab 2030 soll in Österreich nur noch grüner Strom fliessen - Ökonomie - Aktuelle Wirtschaftsnachrichten

Der Ökostromanteil in Österreich beträgt bereits 70 Prozent. Ab 2030 soll nach dem Wunsch der neuen Koalition nur noch grüner Strom in Österreich fliessen. Durch viele Wasserkraftanlagen beträgt der prozentuale Beitrag der heimischen erneuerbaren Energieträger an der österreichischen Elektrizitätsversorgung bereits 70 % und ist damit in ganz Europa ein Rekordwert.

Biologisch: In Deutschland gibt es den grössten Absatzmarkt für Bioprodukte in Europa, Deutschland steht nach den USA an zweiter Stelle. Abfälle: Im Jahr 2013 wurden in Deutschland 385 Mio. t Abfälle entsorgt. Nur rund 50 Mio. t davon stammten aus Privathaushalten. Bei den Verpackungsabfällen sind die Bundesbürger die grössten Sünderinnen in der EU - der Mensch hat durchschnittlich 213 Kilogramm abgeladen.

Nach dem Reaktorunfall im Jahr 2011 in Japan, wurde die Entscheidung getroffen, das deutsche Energiesystem umzudrehen. Der Ökostromanteil am Gesamtstromverbrauch beträgt in Deutschland bereits 33% und soll in zehn Jahren auf gut 40% steigen.

Kein zusätzlicher Aufwand für die Anwender

Nach wie vor existieren Probleme im Speicherbereich und im Elektrizitätsnetz, aber eine Untersuchung der Technischen Universität Wien belegt, dass 100-prozentiger Grünstrom in Österreich möglich ist. Laut einer Untersuchung der Technischen Universität Wien ist ein massiv ausgebauter Ökostrombereich und 100 prozentiger Anteil an regenerativ erzeugtem Solarstrom bis 2030 durchführbar.

Grünstromkosten für Endverbraucher können fallen. Peter Püspök, Vorsitzender des Österreichischen Verbandes für Nachhaltige Energien (EEÖ), sagte heute vor Pressevertretern, dass es unumstritten sei und es in Österreich einen Einvernehmen darüber gebe, dass mehr Elektrizität benötigt werde. Eine 100-prozentige Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen ist kein Wunschtraum einiger esoterischer Öko-Apostel, sondern eine ökonomisch sinnvolle Haltung.

Mit der Ende Juli vom Bundesrat beschlossenen "kleinen" Ökostromänderung wird in vier Jahren eine Steigerung von 2 Prozentpunkten erreicht. Laut der TU-Studie "Electricity Future 2030" könnte die Stromerzeugung aus regenerativen Energien um 31 Terrawattstunden (TWh) erhöht werden und würde für den Endverbraucher keine nennenswerte Zusatzbelastung bedeuten, sagt der Autor der Studie, Gustav Resch. In Österreich beträgt der Strombedarf derzeit rund 70 Mrd. kWh, davon rund 50 Mrd. kWh oder 70 Prozent aus erneuerbarer Energie.

Die Ökostromförderung wird laut Resch in den nächsten zehn Jahren durchschnittlich rund 511 Millionen betragen. Im Jahr 2015 waren es 620 Millionen EUR. Subventionen durch Kontingente sind der Untersuchung zufolge nicht zielführend. Eine Systemumstellung würde jährliche Kosteneinsparungen von 650 Millionen EUR und neue Stellen bringen. Laut der Untersuchung wird die Umwandlung die Strompreise um rund 137 Mio. pro Jahr senken, plus 820 Mio. pro Jahr, die nicht mehr für den Import von fossilen Brennstoffen aufgewendet werden müssen.

Auch ein Effizienz-Szenario ist Bestandteil der Untersuchung. Laut der Untersuchung ist unter Einbeziehung der bereits vorgesehenen Erweiterungen 100-prozentiger Anteil an erneuerbarer Energie ohne zusätzliche Kosten möglich. Die Schliessung des 380-kV-Rings, die Verbindung der Pumpspeicherkraftwerke und der grünen Kraftwerke im Ostteil zum Hochspannungsnetz sind von Bedeutung. Die erforderliche Speichererweiterung wird auf 2,5 Prozentpunkte geschätzt.

Bis 2030 soll der Marktanteil der elektrischen Mobilität ein drittel betragen. Rund 20 % der österreichischen Wärme stammt bereits aus den rund 130 Blockheizkraftwerken mit Festbiomasse. Potenzial für den Ausbau erneuerbarer Energien erkennt er in einem deutlichen Ausbau der Fotovoltaik, etwa in der Dezentralisierung oder in der Gebäudeintegration, sowie in der Windenergie - zum Beispiel auch in einer größeren Ausbreitung.

"Unseren Kalkulationen zufolge ist bis 2030 ein Stromanteil von 85 % möglich.

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