ökostrom Label

Ökostromlabel

Das " Ökostrom-Label " und das Ok-Power Umweltzeichen sind besonders umfassend. Mit welchem Ökostrom-Label wird echter Ökostrom garantiert? Es gibt verschiedene Labels für Ökostrom, die den Markt transparenter und die Qualität der Angebote überprüfbar machen sollen. Sie finden hier alle wichtigen Ökostrom-Labels, Ökostrom-Zertifikate und Siegel, die Sie bei Ökostromanbietern finden. Really green power von Polarstern ist ein zertifizierter Ökostromanbieter unter dem Green Power Label.

Ökostromlabel: Die wesentlichen Dichtungen im Überblick

Ökostromlabels sollen die Erfüllung von wichtigen Anforderungen gewährleisten und Vergleiche zulassen. Es gibt jedoch mehrere Ökostromsiegel, von denen einige auch andere Prioritäten haben. Grünstrom ist nicht nur Ökostrom: Die verschiedenen Label sollen die Angebot transparent machen und dem Verbraucher einen besseren Überblick verschaffen. Unterstützt wird das Ökostromlabel "Grüner Strom" von den Umweltverbänden Euro-Solar, BUND und NaBu.

Deutschlands ältestes Ökostromlabel, der Grüne Strom, setzt auf "100-prozentigen, unverfälschten Grünstrom aus regenerativen Quellen". Hier finden Sie eine detaillierte Bewertung des Siegels. Seit 2016 hat der Verband "EnergieVision" 100 getestete Ökostromprodukte für rund 1,7 Millionen Haushalten mit dem Label ok energy auszeichnet.

Zusätzlich zur 100-prozentigen Lieferung von grünem Strom müssen die auditierten Energielieferanten einen Anteil von 0,2 bis 0,5 Cent/kWh umleiten: entweder für neue Anlagen oder "die Einbindung von erneuerbaren Energien oder Energieeffizienz". Lieferanten, die entweder unmittelbar an Kern- oder Braunkohlenkraftwerken oder Tochtergesellschaften des Konzerns tätig sind, werden nicht gekennzeichnet. Hier finden Sie eine detaillierte Bewertung des ok energy Ökostromsiegels.

Die in München ansässige Firma TüV Sud verfügt gleichzeitig über zwei unterschiedliche Ökostrom-Zertifizierungen und versteht sich als Wettbewerber des Vereins. Beide haben eine 100-prozentige Abdeckung gemein - aber das Label EE 02 fordert, dass dieser Grünstrom gleichzeitig mit dem Verbraucher bereitsteht. Von den eingenommenen Preisprämien müssen mind. 75 % für die "Förderung des Klimaschutzes" aufgewendet werden.

Neben dem Bau weiterer Ökostromanlagen gehören dazu auch Unterstützungsprogramme für die Wärmepumpe und "Forschungsprojekte in Zukunftsenergien". Die neuen Anlagen für erneuerbare Energien können beim TüV-SÜD teilweise 15 Jahre sein. Beide Labels wurden laut Angaben des TüV SÜD in Deutschland gemeinsam mehr als 50 Mal verliehen. Die detaillierte Bewertung der Ökostrom-Siegel des TüV-SÜD finden Sie hier.

Lieferantenlabel "Energy Turning Companies (EMU)" Das Label "Energy Turning Companies (EMU)" unterscheidet keine Ökostromprodukte, sondern "Unternehmen, die bereits in besonderer Weise die Anforderungen der energetischen Sanierung erfüllen". Wenn man selbst Elektrizität erzeugt, muss der Grünanteil wenigstens 80 % ausmachen. Zudem muss das Untenehmen für den Eigenbedarf zumindest 75 prozentig grünen Elektrizität verwenden.

Hier erfahren Sie mehr über das EMU-Lieferantensiegel. Zudem muss zumindest ein Viertel des Produktionsvolumens aus Anlagen für erneuerbare Energien kommen, die nicht länger als sechs Jahre alt sind. So sorgt der Tüv Nordt dafür, dass die Ökostrommenge nicht aufbläht: Der Ökostrom: In Pumpspeicherkraftwerken gilt nur der Zufluss von natürlichem Wasser als Energiequelle - nicht die aufgepumpte Energiemenge (mit Strom) zur Lagerung und Verwertung.

Aber auch die Kraft-Wärme-Kopplung, wie sie beispielsweise in Erdgas-Heizkraftwerken erzeugt wird, wird vom TÜV als " erneuerbar " bezeichnet - eine durchaus kontroverse Interpretation. Hier finden Sie eine detaillierte Bewertung des Ökostrom-Siegels des TÜV Norde. Unterstützt wird das EKOenergie-Netzwerk, das das Zertifikat ausgibt, von 50 Umweltschutzverbänden und Forschungseinrichtungen aus Deutschland.

Dem Energieversorger wird mit dem Umweltzertifikat bestätigt, dass der grüne Solarstrom aus naturnahen Kraftwerken kommt. Beispielsweise müssen alle Wasserkraftanlagen individuell zugelassen werden, bevor sie Elektrizität zu einem Preis mit dem EKOenergy-Siegel bereitstellen. Mit dem Ökostromsiegel wird bestätigt, dass 0,1 Cent/kWh in einen Klimaschutzfonds und weitere 0,1 Cent/kWh in einen Klimaschutzfonds für Wasserstrom fliessen. Noch vor einem Jahr verbürgten sich Ökostrom-Labels exklusiv für die Güte des umweltschonenden Strompreises.

Schließlich schliesst ein Angebot an Ökostrom nicht aus, dass der entsprechende Energielieferant auch massive Mengen an fossilem und atomarem Strom bereitstellt. Alleinige Anteilseignerin des Lieferanten ist jedoch der Kernenergiekonzern EnBW - und sein Strommix umfasst mit 65,5 Prozentpunkten knapp zwei Dritteln Steinkohle und Kernenergie. Deshalb ist die Paradoxie aufgetreten, dass bekannte und nachweisbar " pure " Versorger gewisse Ökostromlabels nicht haben.

In Zweifelsfällen verzichtet man bei Anbietern wie Greenpeace Energy lieber auf ein Gütesiegel, das nur auf Elektrizität und nicht auf die Bemühungen des Konzerns, sich an der Entstehung eines grünen Energiesystems zu beteiligen. 2. Ökostromlabel = vergleichsweise gut? Macht das Ökostrom-Label die Preise vergleichbarer und transparenter? Ja: Dichtungen wie Green- und O.K. Energie sind ohne Zweifel sinnvoll und gewährleisten die Erfüllung bestimmter Kriteriums.

Noch besser ist es aber, wie einige Ökostromanbieter zeigen, und gleichzeitig wird deutlich, dass das Nichtvorhandensein solcher Plomben nicht zwangsläufig bedeuten muss, dass Grünstrom schlecht ist. Ökostromlabels geben zur Zeit keine wirklich befriedigende Orientierungshilfe. Studie: Welchen grünen Strom verwenden Sie? Welche Vorteile hat grüner Strom von den Energieversorgern?

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