ökostrom aus Wasserkraft

Hydroelektrizität

Wasserkraftwerke: Vom Nass zum Ökostrom | Polarenstern Wasserkraftanlagen nehmen eine Schlüsselrolle in der Energierevolution ein! Lesen Sie hier, wie ein Kraftwerk arbeitet und welche Vor- und Nachteile es bringt: Was ist Wasserkraft? In Wasserkraftwerken wird die kinetische Kraft eines Stroms oder der Meeresströmung mit Hilfe von Windkraftanlagen in Elektrizität umgewandelt. Dasselbe gilt für die "potentielle Energie", also den Unterschied in der Höhe eines Stausees.

Das größte Potenzial für Wasserkraftanlagen liegt in Süddeutschland, wo die Voralpen günstige Steigungen und hohe Strömungen bieten. Was sind die unterschiedlichen Typen von Wasserkraftanlagen? Man unterscheidet zwei Typen von Wasserkraftwerken: Speicherwasserkraftwerke und Laufkraftwerke. In Speicherkraftwerken wird aus einem Speicher Reservoir Strom erzeugt. Von zentraler Bedeutung ist die Abwurfhöhe oder das Nutzgradient, d.h. der Unterschied in der Höhe zwischen dem Wasserstand über der Turbine (sog. Oberwasser) und hinter der Turbine (sog. Unterwasser).

Nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche und energetische Entwicklung (BMWi) sind rund 20 Prozent der großen Wasserkraftwerke in Deutschland Speicher- und 80 Prozent Laufkraftwerke. Nicht nur in Flüsse, sondern auch am Wasser kann die Wasserkraft genutzt werden. In Gezeitenkraftwerken wird die Wasserbewegung durch Ein- und Auslauf genutzt, um energieerzeugende Anlagen anzutreiben.

Welche Vorteile haben Wasserkraftwerke? Bei der Stromerzeugung ist der Rohstoff Trinkwasser nicht klimaschädlich. Einen weiteren großen Pluspunkt von Elektrizität aus Wasserkraft stellt die Speicherfähigkeit dar. In einem Pumpspeicherwerk (einer speziellen Art von Speicherkraftwerk) wird das gepumpte Abwasser beispielsweise durch überschüssige Windenergie und Photovoltaik in ein Sammelbecken gepumpt und dort so lange gespeichert, bis Elektrizität benötigt wird.

In den Pumpspeicherkraftwerken wird das gepumpte Trinkwasser in wenigen Sekunden abgelassen, es strömt durch die Turbine und produziert Ökostrom. Das bedeutet, dass Elektrizität aus Wasserkraft sowohl für die grundlegende Stromversorgung als auch zu Spitzenzeiten genutzt werden kann. Die Wasserkraft im Einvernehmen mit der Umwelt? An der Wasserkraft wird viel erforscht, um dem idealen Kraftwerk einen Schritt weiter zu kommen.

Dazu gehört es, die Effizienz von Wasserkraftanlagen zu steigern und sie als Öko-Kraftwerke besser in die Umwelt zu integrieren. Eine Wasserkraftanlage ist eine nicht zu unterschätzende Beeinträchtigung des Lebensraums vieler Tierarten, die die Wanderung von Fischen behindern kann. Über Köderströme und Fischleitern können allerdings beispielsweise Fisch an den Wasserkraftanlagen vorbeigeführt werden.

Schaufeln erhöhen die Qualität des Wassers und verringern die Gefahr von Verletzungen der noch in die Turbine des Wasserkraftwerkes gelangenden Tiere. Wenn Sie auch Elektrizität aus Wasserkraft gewinnen wollen, dann lassen Sie uns den Stromlieferanten umstellen! Sie können übrigens auch den Gaslieferanten tauschen, denn auch hier gibt es eine zukunftsfähige Energiealternative: Bioerdgas!

Handel mit Wasserkraft und Ökostrom-Zertifikaten? Jeder, der sich näher mit dem Begriff der grünen Wasserkraft auseinandersetzt, lest rasch über so genannte RECS-Zertifikate. Die Ökostromzertifizierung (Renewable Energy Certificate System - RECS) reguliert die gleichmäßige Auszeichnung von grünem Elektrizität und erlaubt damit einen EU-weiten Ökostromhandel: Ökostromerzeuger erhalten ein solches Zeugnis für jede produzierte Mega-Stunde. Sie können separat vom physischen Elektrizität gekauft werden.

Ein Stromversorger in Deutschland kann beispielsweise RECS-Zertifikate von einem norwegischen Wasserwerk beziehen und damit seinen Abnehmern einen Ökostrom-Tarif bieten, obwohl er nur physisch grauen Strom bereitstellt. Das ist keine wirkliche Energierevolution, weil die CO2-Emissionen in Deutschland nicht reduziert und die Kraftwerke zur Gewinnung regenerativer Energien nicht erweitert wurden.

Nicht so bei echtem Ökostrom, deshalb sind wir mit dem Ökostrom-Label und vom TÜV Nord zertifiziert. Ökostromversorger und alle anderen Stromlieferanten müssen ihren Strom-Mix den Verbrauchern deutlich machen: Die Wasserkraft als erneuerbarer Energieträger sowie als fossiler oder nuklearer Energieträger. Ein Auszug aus der Jahresrechnung der Polarstern für unsere Stromkunden aus 100% Wasserkraft: Die Quelle des Stroms ist als Wasserkraft bezeichnet.

Und natürlich gibt es auch keine radioaktive Abfälle aus Wasserkraft: Frage?

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