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Es freut uns sehr, dass Ökostrom+ von ÖKO TEST immer mehr Ökostromtarife im Stromvergleich in den oberen Rängen zu finden sind. Klimaschutz +: Eco TopTen, die Stiftung Warentest & Ökoprüfung getestet Es freut uns sehr, dass ÖKO TEST auch in diesem Jahr wieder die Gesamtbewertung Sehr gut erhalten hat. Genauso erfreulich ist, dass Ökotests Prüfbericht 2015 über die Gütekriterien für grünen Strom darauf verweist, dass grüner Strom oft als gut gelobt wird, weil er aus deutscher Wasserkraft kommt, dies aber keineswegs eine Garantie dafür ist, dass er nicht aus einem Kohlekraftwerk eines national oder international tätigen Unternehmens kommt, dessen Elektrizitätsmix einen hohen Anteil an Kernenergie und Steinkohle enthält.

Wenn das Eigentum der Elektrizitätswerke, aus denen der Elektrizität kommt, nicht genannt wird, ist klar, was die Ursachen dafür sein kann. Bei anscheinend qualifizierten Bezeichnungen wie: Elektrizität aus einem regionalem deutschem Kraftwerk kann kein Elektrizitätskonzern den Verdacht verbergen, dass der Elektrizität aus einem Kraftwerk der Verbundgesellschaft kommt.

Das ist nicht weniger als Österreichs größter paneuropäischer Elektrizitätskonzern, der zahlreiche alte Laufkraftwerke in Süddeutschland unterhält und auch einen großen Anteil an Kern- und Kohlekraftwerken im Bestand seiner Vertriebsgesellschaft hat. Für Grünstromkunden kann es besonders bedrückend sein, wenn sie feststellen, dass ihr anscheinend guter, deutschsprachiger, regional erzeugter Grünstrom größtenteils aus einem alten Laufkraftwerk kommt, das schon lange abgeschrieben ist und aufgrund seines hohen Altersgrades keinen Anteil an der energetischen Umstellung hat.

Um einen wirklichen Energieumwandlungsbeitrag zu leisten, empfiehlt sich daher vor allem: Hinweis:1. dass so viel Strom wie möglich aus neuen Ökostromkraftwerken kommt. dass die Elektrizitätswerke und der Ökostromlieferant weder ganz noch zum Teil im Eigentum eines der in- oder ausländischen Elektrizitätsunternehmen stehen, die in großem Umfang unmittelbar oder mittelbar mit nuklearem und kohlebefeuertem Strom Handel betreiben.

Ökostrom-Tarife: Ökotest gibt Hinweise für wirklich Ökostrom

Aufgrund der wachsenden Zahl von Stromversorgern auf dem heimischen Strommarkt und des verstärkten Wettbewerbs können Konsumenten oft mehrere hundert Euros pro Jahr durch einen Anbieterwechsel sparen. Für viele Konsumenten wird neben dem reinen Strompreis auch die Frage der Zukunftsfähigkeit bei der Auswahl eines neuen Strompreises immer wichtiger. Im Stromvergleich liegen daher immer mehr Ökostrom-Tarife in den obersten Rängen.

In einer Sonderausgabe heben Fachleute der Zeitschrift Öko-Test hervor, dass Grünstrom aber nicht nur Grünstrom ist. Wer das Klimaproblem durch einen Wechsel seines Stromlieferanten lösen will, sollte auf besondere Dichtungen achten, damit er den angeblich klimaschonenden Grünstrom nicht für den Bezug von seit langem abgeschriebenem Fremdstrom aus Wasserkraftanlagen nutzt. Gut 60 Prozentpunkte aller Konsumenten, die ihren Stromanbieter wechselten, haben sich laut einer kürzlich veröffentlichten Untersuchung des Konsumentenportals für einen Ökostrompreis im vergangenen Jahr ausgesprochen.

Sie sind der Meinung, dass sie die Energie-Revolution in Deutschland durch die Nutzung von Wasser-, Wind- oder Solarenergie fördern und damit einen aktiven Beitrag zum Schutz des Klimas leisten können. Einige Energieversorger wollen, wie das Öko-Test in einem Sonderheft berichtet, diese Beliebtheit von Ökostrom zu ihrem eigenen Vorteil ausnutzen. Weil es derzeit keine rechtliche Festlegung für Ökostrom gibt, bietet heute nahezu jedes kommunale Versorgungsunternehmen einen Ökostrom-Tarif an.

Allerdings verweisen die Gutachter von Öko-Test darauf, dass viele angebliche Ökostromanbieter Elektrizität aus Wasserkraftanlagen vertreiben würden, die seit langem als Grünstrom abgeschrieben sind. Sie können dann den heute sehr beliebten Elektrizitätsstrom aus erneuerbarer Energie bieten und zugleich ihr Engagement mit herkömmlichen oder Kernkraftwerken fortsetzen, wie die Fachleute von Öko-Test bemängeln. Ausschlaggebend für den Vertrieb solcher Zertifikate, die vom physischen Elektrizität unabhängig sind, ist die EEG-Abgabe, die den Betreibern von Kraftwerken zur Erzeugung erneuerbarer Energie in Deutschland gewährt wird.

Erhalten sie einen Festpreis pro kWh für den von ihnen produzierten Elektrizitätsstrom über das EEG, darf er nicht mehr als grüner Energieträger vertrieben werden, sondern mündet in den allgemeinen Elektrizitätssee, aus dem alle Abnehmer in Deutschland beliefert werden.

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