Nachtspeicherheizung Stromanbieter Wechseln

Wärmespeicherung bei Nacht Wechsel des Stromanbieters

Wenn Sie einen Nachtspeicher betreiben, können Sie auch den Stromanbieter wechseln. Aber sie können den Stromanbieter wechseln. Der überwiegende Teil der Nachtstromkunden wird vom lokalen Stromversorger versorgt. Nachtspeicheröfen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Zur Nachtspeicherheizung: Austausch lohnt sich!

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Die Verbrauchsmessung von Nachtspeicheröfen erfolgt in der Regel mit einem separaten Zählern. Bei normalem haushaltsüblichem Strom gibt es einen weiteren Elektrizitätszähler. Falls dies für Sie gilt, antworten Sie mit Ja auf die Anfrage "Separater Heizstromzähler? Achtung: Die beiden Elektrizitätszähler werden in der Regel als separate Sammelstellen betrachtet und müssen nicht vom selben Energielieferanten versorgt werden.

So können Sie einen Stromlieferanten für Haushalts- und einen anderen für Heizungsstrom haben. Damit entfällt der Mehraufwand: Sie bekommen für jeden Zähler eine Jahresrechnung. Auch nach dem Providerwechsel bleiben die Elektrizitätszähler und Stromleitungen im Eigentum des lokalen Betreibers. Einige ältere Nachtspeicheröfen messen noch immer Strom im Haushalt und Heizungsstrom zusammen, so dass es nur noch einen E-Zähler gibt.

Hier gab es lange Zeit keine Möglichkeiten, sich zu ändern. Inzwischen gibt es aber auch hier billige Varianten. Haben Sie nur einen einzigen Meter für Ihren Hausstrom sowie für Ihren Stromverbrauch und für Ihre Nachtspeicherheizung, antworten Sie mit Nein auf die Anfrage "Getrennter Heizstromzähler ". Der Heizstromzähler ist entweder mit einem Schalter (Eintarifzähler) oder mit zwei Zählern (Doppeltarifzähler) ausgerüstet.

Speziell für Nachtspeicheröfen gibt es diese doppelten Tarifzähler, die den Energieverbrauch in Abhängigkeit von der Zeit erfassen. Am Tag berechnen wir einen hohen Tarif (HT), in der Nacht einen allgemein billigeren niedrigen Tarif (NT). Wenn Sie einen Doppeltarif-Zähler haben, sollten Sie festlegen, wie viele kWh mit hohem Tarif (HT) und wie viele mit niedrigem Tarif (NT) abrechnen. Es gibt neben der Nachtspeicherheizung oder der Speichererwärmung verschiedene andere Heizformen wie z. B. elektrische Heizung, Wärmepumpen, Öl-, Gas- oder Infrarot-Heizung.

Durch einen Nachtspeicher ofen (auch: Speicherofen oder Nachtspeicherofen) kann eine Ferienwohnung vollständig mit Elektrizität beheizt werden. Besonders in den 60er und 70er Jahren war die Stromheizung beliebt, da die Nachtspeicherheizung ohne Kessel auskommt und der Umschlag großer Heizölmengen nicht mehr notwendig ist. Weil es in Deutschland noch keine flächendeckende Erdgasinfrastruktur gab, war die Heizölversorgung fast die einzig mögliche Variante zur Nachtspeicherheizung.

In den 70er Jahren verspricht das Thema Heizung mit elektrischer Energie unter dem Einfluss der Erdölkrise unabhängig von Ölpreisschwankungen zu werden. Der Nachtspeicher sollte hier einen wesentlichen Anteil haben, denn der damals noch anhaltende Kernenergieoptimismus weckte die Hoffnung auf eine uneingeschränkte Verfügbarkeit von billigem Solarstrom. Der Einsatz der Nachtspeicherheizung war für die Betreiber von Kraftwerken interessant, da sie einen neuen Markt für nächtliche Kapazitätsüberhänge eröffnete.

Der Nachtspeicher arbeitet wie eine große Speicherbatterie, in der in der Nacht Elektrizität gespeichert werden kann, die am Tag zum Beheizen der Heizungen genutzt wird. Zur Etablierung der Nachtspeicherheizung als kostengünstige Heizölalternative bieten die Stromerzeuger entsprechende Vorzugspreise an. Diejenigen, die einen Nachtspeicherofen betreiben, erhalten in der Regel einen Preis, zu dem zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedliche Tarife errechnet werden.

Dies wird als hoher Tarif (HT) und niedriger Tarif (NT) bezeichnet. Ein Doppeltarifzähler wird in der Regel für die Verbrauchsmessung eingesetzt. An dem Tag kommt der teuere hohe Tarif zur Anwendung, in dem der Großteil des konsumierten Haushaltsstromes verrechnet wird. Am Abend stellt ein Kontrollsignal des lokalen Netzwerkbetreibers sicher, dass die Anlage auf den billigeren Niedrigtarif umgeschaltet wird.

Während dieser Zeit wird der Nachtspeicher mit Elektrizität geladen. Bedingung für die Änderung ist, dass der Hausanschluss unterbrochen werden kann, wenn der Heizstrom über einen separaten Messgerät separat vom Hausstrom abgelesen wird. Beim Messen von Heiz- und Hausstrom über einen einzelnen Elektrizitätszähler (die so genannte "gemeinsame Messung") ist die Abschaltbarkeit des Stromzählers unerheblich.

Inzwischen hat sich das Image der billigen Heizung mit Nachtspeicherheizung verändert. Das Heizverfahren wird heute nicht mehr als umweltschonend angesehen, da die Stromerzeugung selbst bereits einen hohen Energiebedarf hat. Deshalb hat der Gesetzgeber ab 2020 Nachtspeicher ( "Nachtspeicherheizungen") in Wohngebäuden mit mehr als fünf Wohnungen untersagt.

Denn in letzter Zeit wurden die Anlagen als flexibler Energiespeicher (Nachtspeicher) erkannt, der je nach Witterung besser auf die starke Schwankung der Ökostromversorgung reagiert und überschüssige Energie absorbiert. Das Energieunternehmen RWE hat sich unter anderem für die Umwandlung von Nachtspeicherheizungen in intelligente, anpassungsfähige Speichersysteme eingesetzt - in einer Zeit der Energierevolution gibt es oft ein Mehrangebot.

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