Mini Windkraftanlage

Mini-Windkraftanlage

Mini-Windturbine auf dem Dach: Das meinen die Fachleute.... Aus der Sicht des Rotors dürfen sich in der Richtung des Hauptwindes keine Gegenstände befinden, die dem Winde die Kraft entziehen.

Um so mehr trifft dies auf die Montage einer Mikro-Windkraftanlage auf dem Gebäudedach zu. Der Einsatz von Windkraft in Ortschaften wurde in vielen Forschungs- und Pilotvorhaben geprüft. Einen Schwerpunkt der städtischen Windenergieprojekte bildet die Aufdachmontage.

Ist die Stromausbeute und der Wirkungsgrad von Kleinwindenergieanlagen an Wohnhäusern ausreichen? Eine lobenswerte, im Juli 2016 erschienene Studie über gebäudeintegrierte Windenergieanlagen mit dem Titel: Einsatz von Windenergieanlagen in der gebauten Umwelt: Risiken, Lehren und empfohlene Praktiken. Die sechs im Einzelnen betrachteten Praxisprojekte sind kleine Windkraftanlagen auf dem Flachdach.

In städtischen Windkraftprojekten haben die Forschungen der NREL-Forscher gezeigt, dass die Prüfung der Realisierbarkeit der Projekte und des Planungsprozesses unzureichend war. Mit anderen Worten: Windkraftanlagen wurden errichtet, ohne vorher die Standort- und Anlagentechnik zu überprüfen. Die gebäudeintegrierten Windkraftanlagen verursachen oft unvorhergesehene Mehrkosten. Sie können in der Projektierungsphase aufgrund besonderer Erfordernisse sowohl bei der Montage als auch beim Betrieb der Windenergieanlage auftreten.

Windbedingungen in Ortschaften und auf Dachflächen sind aufgrund von Turbulenzen erschwert. Kleinwindkraftanlagen sind einerseits für Freischichten mit gleichmäßigem (laminarem) Windstrom ausgelegt. Andererseits ist es schwer, einen passenden Einbauort zu bestimmen: Welches der Dächer und welcher Standort auf dem Dächer könnte das sein? In allen diesen sechs betrachteten Projekten liegen die tatsächlichen Stromausbeuten deutlich unter den Erträgen.

Wurden die Vorhaben von den Projektträgern dennoch als Erfolg eingestuft, so lag dies an anderen Zielen, wie etwa der Öffentlichkeitswirkung von Kleinwindenergieanlagen. Vorteilhaft, d.h. windige Standorte befinden sich auf wesentlich höheren Dachflächen als die umgebende Fläche und andere Bauten. Die besten Ergebnisse haben die horizontalen Kleinwindenergieanlagen mit einer langen Präsenz des Anlagenherstellers vorzuweisen.

Senkrechte Windenergieanlagen waren durch Stillstandszeiten und niedrige Produktivitäten geprägt. Wer eine Kleinwindkraftanlage in einem dichtbesiedelten Raum errichten will, sollte sich die oben genannten Ergebnisse zu Eigen machen. In Deutschland gibt es viele gute Standorte für Kleinwindanlagen. Die Windrichtung muss aus der Hauptströmungsrichtung ungehindert fließen können, in den Breitengraden meist aus dem Westen.

Möglicherweise gibt es auch passende Standorte in Wohngegenden. Auf dem nächsten Bild sehen Sie z.B. eine kleine Windkraftanlage an einem windigen Hang in einem Wohnviertel in Rheinland-Pfalz, einem guten Stand. Ein Gartenbauunternehmen hat zwei 5 kW Windkraftanlagen am Nordrand der Stadt erbaut. Die Mikrowindkraftanlage für das Privathaus. Wichtiger Hinweis: Die Prüffelder von Windkraftanlagen sind offen und windig.

Dies sind wesentlich günstigere Windverhältnisse als in einem windigen Stadtteil. Kleine Windkraftanlagen in Wohngegenden und Großstädten sind speziellen Anforderungen ausgesetzt. Die Montage der Kleinwindkraftanlage auf einem bodengebundenen Hubgerüst in der Hausnähe ist besser als die Aufdachmontage. Ab einem Punkt, der aus der Richtung des Hauptwindes so weit wie möglich frei vom Fahrtwind ist.

Mehr zum Thema