Lisa Cieslik

lisabeth Cieslik

Lissabon (Text: Johannes Stahl) Konsumentenrealismus - dieses Stichwort hat das Werk künstlerische von Lisa Cieslik seit vielen Jahren und geprägt mandala-ähnlich untermauert. Ebenso der Ausdruck, den sie geprägt hat, um dieses künstlerische Arbeitsgebiet zu charakterisieren, stellt Züge des Verbrauchs dar: Schnell gestaltet und stark verbreitet, ist es ein Klassiker der theoretischen Produktion, der die zeitgenössische Kultur seit Menschengedenken auszeichnet.

Kaum definiert er sich selbst läÃ, und selbst wenn Verbrauch und Realität relativ selektiv sind, wendet er den neuen Konsumwirklichkeitsgedanken kaum noch an. Sie arbeitete unter Supermärkten und versorgte sich dort mit dem notwendigen Bildmaterial für ihre Künstler. Das einfache und zugleich hintergründige Redesign von alltäglichen Scenarios aus der Welt der Waren und Künste ist auch ein häufiges Teil von Lisa Cieslik's Aufführungen.

Egal ob sie als Amme in den Wer Andy Warhol tötete diesen einen Cola-Aufguss setzt oder im Kontext eines Gewächshausabends in den Bonner Kunstvereinsordnern in die Öffentlichkeit stürzt, um ihn anschließend durch den Aktenvernichter zu wenden, während einen Krankenschwester und eine Hostesse verbreiten, oder ob sie Nackt und mit geschliffener Masse in der Schaufenster-Sitz-Schreibmaschine schreibt:

Die Künstlerin Lisa Cieslik erkundet die flachen Stellen zwischen dem Banal und dem "kulturell Wertvollen" gründlich. Der selbsternannte Professor an der selbst gegründeten alternative ultimative Academy vergisst überhaupt nicht, dass eine auf ein öffentliches Interesse ausgerichtete Umschaltung, die sie selbst bei weitem nicht ausschließlich als Kunstkonsument wünscht durchführt, immer eine gewisse Erleichterung erfordert.

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