Kugel im Bodensee

Ball im Bodensee

¿Sind einfache Betonkugeln die Energiespeicher der Zukunft? Eine Prüfung am Bodensee zeigt: Geprüft und erzeugt Strom, wenn das Wasser in die Kugel fließt. Stromspeicherkugel im Bodensee geprüft am Bodensee| Edison Eine Prüfung am Bodensee belegt Ausgerüstet mit einer Kombination aus Pumpwerk und Turbo können sie variabel Ökostrom produzieren. Diese sollen auf dem Meeresboden ruhen und Elektrizität aus Offshore-Windkraftanlagen einlagern. Dass die Technologie aber Sinn macht, beweist sie, erläutert IWES-Projektleiter Matthias Puchta.

Wenn Wind- und Sonnenstrom gewonnen wird, der derzeit nicht gebraucht wird, wird er zum Antrieb von Wasserpumpen verwendet, die das Leitungswasser in den Obersee transportieren.

Wenn Elektrizität benötigt wird, wird das Leitungswasser den Hügel hinuntergelassen. Die Energie des Trinkwassers wird zum Antrieb von Windkraftanlagen genutzt, die dann wieder Elektrizität produzieren. Das erste Geschoss tat seine Pflicht. Das Verfahren läuft - auch wenn es sich in diesem kleinen Rahmen nicht gelohnt hätte. Verlassen des Speicherprozesses: Überschüssige Elektrizität treibt die Pumpen an, die das Leitungswasser aus dem Ball herausdrücken.

Es strömt in die Anlage und antreibt eine Turbo. Unter den Bällen: 35 der vorgesehenen Lager können einen kleinen klassichen Pumspeicher ablösen - ohne große Auswirkungen auf die Umgebung. Der Ozean wird als oberer Speicherbehälter für das marine Pumpspeicherkraftwerk verwendet. Der Unterbehälter ist die auf dem Meeresboden befindliche Betondecke, in die eine Pumpenturbine ist.

Beim Öffnen eines Ventils fließt in die Kugel eingedrungenes Brennwertwasser und treibt diese zur Stromerzeugung an, das über eine Seilverbindung zur Trafostation auf das Land gebracht wird. Will man Überschussenergie speichern, fördert eine elektrische Pumpe aus der Hohlkugel heraus und ins See. Ein kleiner Ball mit einem Diameter von drei Metern und einem Eigengewicht von 20 t wurde im Bodensee erprobt.

Für die Kugel wird ein Außendurchmesser von 30 Metern bei einer Wanddicke von drei Metern gefordert. Doch in Goldisthal wurde ein ganzer Gebirge entfernt, zwei Kilometer Waldfläche abgeholzt und mehrere tausend Kubikmeter gestaut. "Wenn die Kugel noch grösser und schwer ist, gibt es zu viele logistische Anforderungen und sie wäre nicht mehr ökonomisch.

Der Ball kann z.B. in einem Dock errichtet werden, das nach Abschluss mit viel Leitungswasser durchflutet wird. Hebesäcke werden wie übergroße Ballons am Ball angebracht, so dass der Ball auftriebig ist und an den Verwendungsort im Gewässer gebracht werden kann. Auf der Baustelle wird die Atemluft freigesetzt und der Ball versinkt über eine Winde auf den Meeresboden.

Er kann dort etwa 50-70 Jahre lang ruhen und Elektrizität zwischenspeichern. Durch die Umwandlung von Energiesystemen ist es jedoch nur eine Frage der Zeit, bis wir über geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Speicherwirtschaft verfügen werden", sagt Puchta. Es wird noch lange dauern, bis die Kugel große Strommengen auf dem Meeresboden speichert.

Der Beginn des nächsten Testes allein im Wasser wird noch einmal drei Jahre dauern. Nicht nur ein Zuschuss muss beantragt werden, sondern auch die Technologie der kleinen Kugel muss für eine 1000-Tonnen-Kugel adaptiert werden. "Eine Vergrößerung der Technologie ist nicht leicht, es erfordert viel Engineering", erläutert der Projektmanager.

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