Kosten Solarthermie Pro M2

Solarthermiekosten Pro M2

Flat-plate Kollektoren kosten durchschnittlich rund 250 Euro pro Quadratmeter. Bei Flachkollektoren 40 Liter/m2 und bei Vakuumröhrenkollektoren 50 Liter/m2. Schlüsselzahlen & Kalkulation des solarthermischen Ertrags Wird der solarthermische Ertrag errechnet? Was sind die Einflussfaktoren auf den solaren Wärmertrag? Sonnenertrag oder Wärmerendite ist der Name für die durch die Solarthermie anlage generierte Heizenergie, die auch wirklich genutzt werden kann.

Weil sich die Sonnenkollektoren in Aufbau, Funktion und Leistung voneinander abheben, wird jedem Sonnenkollektor oder -typ ein bestimmter, systembezogener Sonnenertrag zugeordnet, der daher als Sonnenertrag oder Anlagenertrag bezeichnet wird.

Daher ist der Ertrag des Solarkollektors der solare Ertrag eines Solarkollektors. Der Anteil der Solarenergie, der auf die Oberfläche der Erde trifft, wird als Globalsonneneinstrahlung oder Erdstrahlen bezeichnet. Weil ein großer Teil der Sonneneinstrahlung, die auf die Sonnenkollektoren trifft, in der Anlage "unterwegs" untergeht, kann man von 450 bis 600 kWh/m2 der kollektiven Fläche als Orientierungswert für den Jahresertrag einer solarthermischen Anlage ausgehen.

In der Realität beträgt der Wirkungsgradwert eines Stromabnehmers daher nur etwa 50% bis 60%. Die Erträge der Solaranlage hängen daher in erster Linie von der aktuellen Solarstrahlung ab: Sie sind im Nordteil, an der Ostsee und im SÃ??den Deutschlands besonders hoch. Darüber hinaus beeinflussen der Anlagenstandort und die dort vorherrschenden Verhältnisse den Solarertrag.

Die standortbezogenen Einflußfaktoren sind: die Orientierung des Daches zur Sonneneinstrahlung, wodurch eine Süd-, Südost- oder Südwestorientierung des Daches einen hohen Nutzen versprechen, die Beschattungssituation. Die Rendite einer Solarthermieanlage hängt von der Effizienz der Solarkollektoren ab. Die Effizienz gibt den Prozentsatz der Sonneneinstrahlung an, der auf den Heizkollektor trifft und in Nutzwärme umwandeln kann.

Dieses Verhältnis hängt seinerseits von der Einstrahlung und der Abweichung zwischen Absorber und Raumtemperatur ab. Deshalb schwankt der Solarwärmeertrag im Laufe des Jahres. Prinzipiell gilt: Je niedriger die Temperaturstreuung, umso höher sind die erreichbaren Ausbeuten. Schlechte Isolierung der Solarthermiekollektoren und sehr niedrige Aussentemperaturen führen zu einer erhöhten Wärmeabgabe an die Umwelt.

Dies führt dazu, dass mit zunehmender Kollektortemperatur oder abnehmender Raumtemperatur der solarthermische Ertrag auf den so genannten Staupunkt sinkt. Der Ertragsverlust lässt sich seinerseits in optische und thermische Schäden aufteilen. Der von der Raumtemperatur unabhängige Lichtverlust wird durch die Reflektion der Sonneneinstrahlung durch die Kollektorabdeckung sowie durch die Spiegelung des Absorptionsmittels verursacht und macht rund 20 Prozentpunkte der Verlustleistung aus.

Der Rest von 80 Prozentpunkten der Gesamtschäden wird durch Wärmeverluste an Kollektoren, Wärmerohren und Speichern innerhalb des solarthermischen Zyklus verursacht. Je nach Art des verwendeten Kollektors variieren auch die Renditen einer Solarthermieanlage. Beispielsweise haben Vakuumröhren-Kollektoren aufgrund von stärkeren Reflexen am Glasrohr größere Lichtverluste als Flachelektroden. Rohrkollektoren haben unter normalen Betriebsbedingungen im Allgemeinen einen höheren solarthermischen Ertrag als Flachelektroden.

Für die Ermittlung des Kollektorertrags wird die (maximale) globale Strahlung von 1000 W (W) pro qm (m2) mit dem vom Kollektorhersteller abhängigen Lichtwirkungsgrad von z.B. 75 Prozentpunkten vervielfacht. Für die Projektierung von solarthermischen Anlagen kann nach VDI 6002 von einer Leistung von 500 W/m2 ausgegangen werden.

Weil der solare Wärmeertrag nicht nur vom Ort, sondern auch vom Betriebstemperaturbereich abhängt, werden je nach Anwendungsbereich und Systemkonzept unterschiedliche Erlöse erreicht. Solarthermieanlagen zur Warmwasserbereitung erreichen einen Jahresertrag pro m2 Kollektorfläche von rund 500 bis 750 Litern. Mit einer solaren Warmwasserversorgung mit einer Solarheizfläche von 6 m2 können 3000 bis 4500 Kilowattstunden Stromertrag erzeugt werden.

Die Ausbeute eines Heizungsunterstützungssystems ist mit 300 bis 500 Kilowattstunden etwas geringer. Für eine Solaranlage mit einer solarthermischen Fläche von ca. 15 m2 kann daher ein Jahresertrag von 4500 bis 7500 Kilowattstunden angenommen werden. Hier können Sie 5 Gratisangebote für Ihre neue Solaranlage anfordern! "Die " Schlüsselzahlen & Kalkulation des solarthermischen Ertrags " wurden zuletzt am 12.09.2017 angepasst.

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