Kilowattstundenpreis Schweiz

Preis Kilowattstunde Schweiz

Vereinigung Schweizer Elektrizitätswerke Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung des Verbands der Schweizerischen Elektrizitätswerke (VSE) unter 30 größeren Mitgliedsunternehmen. In der gesamten Schweiz werden die Durchschnittspreise für einen vierköpfigen Haushalt in der Basisversorgung minimal und für das billigste Erzeugnis im Schnitt um 0,75 Prozentpunkte anwachsen. Im Jahr 2018 werden die Netzpreise in der ganzen Schweiz im Schnitt nachgeben. Wichtig sind die Entgelte für die Netznutzung, die im Jahr 2017 um sechs bis acht Prozentpunkte nachgeben werden.

Zudem wird der generelle Systemleistungstarif um 20 Prozentpunkte gesenkt. Laut Bundesamt für Elektrizität wird ein Anstieg von 1,5 Cent/kWh auf 2,3 Cent/kWh per Stichtag 31. Dezember 2018 prognostiziert.

Was ist die Zusammensetzung des Strompreises?

Die Strompreise setzen sich im Kern aus den drei Bestandteilen "Energieversorgung", "Netznutzung" und "Steuern" zusammen. Mit der Energiebereitstellung wird die tatsächlich verbrauchte Leistung aufgeladen. Es handelt sich dabei um die Bundessteuern zur Unterstützung der erneuerbaren Energieträger (KEV) und zum Schutze der Wasser- und Fischbestände auf der einen Seite und eine Steuer für die allgemeinen Systemleistungen des Netzwerkbetreibers Swissgrid (SDL) auf der anderen Seite.

Ein weiterer Typ von Umlage ist beispielsweise die Umlage zur Steigerung der Energieffizienz. Diese Umlage fördert den sparsamen Einsatz von Energien durch preisgünstige Energieberatung und Subventionen für Energieeffizienzmaßnahmen. Beim KEV werden 6% des Strompreises bezahlt und die Steuern betragen 3%. "Elektrizität wird in kilowatt Stunden (kWh) gemessen" Der Elektrizitätsverbrauch wird in kilowatt Stunden (kWh) berechnet.

Nun fragt man sich vermutlich, was man mit einer Kilowattstunde machen kann. Bei einer Strommenge von einer Kilowattstunde können Sie z.B. ca. 5 Std. am Computer sitzen, 7 Std. lang fern sehen, 25 Min. vakuumieren oder 50 Kaffeetassen zubereiten. Sind die Strompreise in der ganzen Schweiz gleich?

Wenn die Firma über eigene Anlagen verfügt oder von Handel oder Erzeugern bezogen wird, wie leistungsfähig ist der Absatz, was sind die Spitzen- und Niedrigtarifzeiten und wie viel Elektrizität wird vom Kunden zu diesem Zeitpunkt konsumiert. "In der Schweiz gibt es rund 700 unterschiedliche Stromkonzerne".

Jede dieser Gesellschaften ist dazu angehalten, ihre Universaldienstpreise für das nächste Jahr bis längstens Ende des Monats Augusts zu publizieren. Wer wissen will, was der Stromverbrauch in der benachbarten Gemeinde oder in einer anderen Schweizer Metropole ist, kann auch auf der Internetseite der Eidgenössischen Stromkommission (Elcom) nachsehen: www.strompreis.elcom.admin.ch.

Als Preisüberwachungsstelle für Elektrizitätsversorgungsunternehmen stellt sie sicher, dass die Tarife im Universaldienst fair sind. Beispielsweise kann die Firma Élcom einen ungerechtfertigten Anstieg der Strompreise vermeiden oder die Strompreise nachträglich verändern, da sie nur die Tarife des Universaldienstes und nicht die des freien Marktes achtet. Bei diesen Abnehmern kontrolliert die Firma nur die Kosten der Netznutzung, die in einem monopolistischen Rahmen liegen und beibehalten werden.

Der Elektrizitätsmarkt in der Schweiz ist teilweise liberalisiert. "Was nur wenige wissen, ist, dass Elektrizität an der Wertpapierbörse verkauft wird. Dies liegt vor allem daran, dass Elektrizität kein speicherbares Gut ist; Erzeugung und Konsum müssen immer zeitgleich ablaufen. Kurzfristige Handelssalden gleichsam, was wirklich konsumiert wird, was mehr oder weniger als die im Vorfeld georderte Stückzahl sein kann.

Man denke an den sehr milden vergangenen Winter: Viele Energieversorgungsunternehmen haben hier zu viel Elektrizität geordert, weil sie mit kühleren Außentemperaturen rechneten. Vor zwei Jahren hatten wir einen sehr kühlen Sommer, so dass einige Pflanzen kurzfristige zusätzliche Energien einkaufen mussten. Die Börsenkurse werden immer von der Angebots- und Nachfrageentwicklung beeinflusst.

Andererseits, wenn z.B. auf der Nordsee viel Strom weht, ist plötzlich mehr Strom verfügbar, als gebraucht wird, dann sinkt der Aktienmarkt. Energielieferungen erfolgen immer aus nahegelegenen Anlagen. "Die Strompreise sind neben dem Klima auch ökonomischen und technischen Einflussfaktoren unterworfen.

Der Preisverfall verändert auch die Ausgangssituation für die schweizerische Energierevolution. Nach dem Ausstieg aus der Kernenergie fördert Deutschland mit Solar- und Windkraftanlagen und der erneuten Inbetriebnahme von Steinkohlekraftwerken Milliardenbeträge und erzeugt einen Reichtum an billigem Elektrizität. Der nach wie vor niedrige Strombedarf aufgrund der wirtschaftlichen Krise oder des aktuellen Konflikts in der Ukraine und die kurzfristige Bedrohung der Gaslieferungen, die EU-Sanktionen gegen Russland, solche und vergleichbare Umstände haben einen unmittelbaren Einfluß auf die Strompreise.

Laut Walter Steinmann, Leiter des Bundesamts für Energie BFE, ist die Wertpapierbörse aufgrund ihrer Transparenz ein Gewinn für die schweizerischen Stromverbraucher: "Börsen tragen dazu bei, dass sich die Kurse marktkonform entwickeln".

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