Jahresverbrauch Strom Berechnen

Jährlicher Verbrauch Strom Berechnen

Berechnen Sie den Stromverbrauch: Fast & Easy - Die Energiesparinitiative Das Resultat ist ein Vergleich Ihres Stromverbrauches, Ihrer Energiekosten und der daraus entstehenden CO2-Emissionen mit dem entsprechenden Mittelwert und dem erzielbaren Betrag von vergleichbaren Haushalten. Mit diesem Vergleich in grafischer oder tabellarischer Darstellung zeigt Ihnen der Leitfaden, wie Ihr Energieverbrauch zu beurteilen ist und wie groß Ihr Einsparpotenzial ist.

Der Leitfaden hilft Ihnen nach der Berechnung Ihres Stromverbrauches im folgenden Arbeitsschritt, Ihren Stromverbrauch, Ihre Elektrizitätskosten und Ihre klimaschädigenden Abgase zu mindern. Sie haben auch die Option, einen Energiesparexperten in Ihrer Region zu beauftragen, der Ihnen hilft, Strom zu sparen. Schließlich können Sie sich Ihr individuelles Beratungsresultat als StromCheck-Plan kostenfrei per E-Mail zusenden und abspeichern, versenden oder aufdrucken.

Mehr zur Funktionsweise des StromChecks erfahren Sie hier oder in diesem PDF (PDF, 354 kB). Nachfolgend werden die Methode zur Bestimmung und Auswertung des Stromverbrauches und die daraus abgeleiteten Resultate und Handlungsempfehlungen erörtert. In einem ersten Arbeitsschritt (Schritt "Daten") werden die aus der Elektrizitätsrechnung zu übernehmenden Stromverbrauchsdaten für ein Jahr (Gesamtstromverbrauch) aufgezeichnet.

Liegt die Elektrizitätsrechnung nicht vor, aber die Summe der monatlich fälligen Ratenzahlung ist bekannt, wird der gesamte Stromverbrauch auf der Grundlage der Raten mit dem derzeitigen durchschnittlichen Strompreis von 27 ct pro Kilowattstunde errechnet. Außerdem werden die Größe des Haushalts (Anzahl der Personen), die Wohnungsart (Wohnung in einem Wohnhaus oder Ein- oder Zweifamilienhaus) und die Warmwassererzeugung (Warmwasser über Wärme, Heißwasser über Strom) erfragt.

Um den Gesamtstromverbrauch zu bewerten, wurden ca. 200.000 für ein anderes Vorhaben verfügbare Daten zum Stromverbrauch herangezogen (Schritt 2 "Bewertung"). Die Auswertung unterscheidet zwischen optimal, durchschnittlich und sehr stark. Für jede Fallkombination wurden die entsprechenden Werte ermittelt (z.B. optimale Verbrauchswerte für 1-Personen-Haushalte, Wohnungstyp: Appartement, Heißwasser über Strom).

In der dritten Stufe ("Details") erhält der Anwender das für seinen Hausgebrauch charakteristische Verbrauchsverhalten (z.B. für Heißwasser, Kühlung, Umwälzpumpe). Als Richtwerte für den individuellen Verbrauch werden die durchschnittliche Geräteausstattung der privaten Haushalte in Deutschland, deren Grösse und Verwendung berücksichtigt. Liegt der gesamte Verbrauch eines Benutzers zwischen den entsprechenden Flächen (z.B. zwischen Optimum und Durchschnitt), werden die vergleichenden Werte für den Einzelverbrauch über den gesamten Verbrauch in den entsprechenden Einzelfall konvertiert (lineare Approximation).

Der Anwender hat im Arbeitsschritt "Details" die Option, die einzelnen Verbräuche durch einfach verständliche, detaillierte Angaben zu den Geräten und deren Verwendung zu veredeln. Ganze Flächen können auch weggelassen werden, z.B. wenn der Anwender keinen Trockner hat. Der Leitfaden hatte bereits im Vorfeld eine repräsentative Zusammenstellung von sinnvollen Einzelverbräuchen gegeben.

Zum Beispiel hat eine Ferienwohnung keinen eigenen Verbrauch "Umwälzpumpe", da eine Ferienwohnung in der Regel keine eigene Heizungsanlage hat und wenn die Zirkulationspumpe in der Fußbodenheizung installiert ist und nicht ersetzt werden kann. Wenn die Fragestellungen zu einem Verbrauchsintervall komplett eingegeben wurden, werden die einzelnen Verbrauchswerte fortgeschrieben. Anhand der aktuellen Nutzerdaten wird dann die Menge des Einzelverbrauchs errechnet.

In der Stufe "Sparen" werden Vorschläge auf der Grundlage des individuellen Verbrauchs, unter Beachtung des Alters der Geräte, für eine Ersatzanschaffung von Anlagen, für ein verändertes Nutzerverhalten und für investitionsarme Massnahmen gemacht. Es werden auch Vorschläge für investitionsarme Massnahmen gemacht, ohne die tatsächliche Situation des betreffenden Budgets zu berücksichtigen. Bei jeder dieser Handlungsempfehlungen muss der Anwender daher überlegen, ob sie auf ihn zutreffen.

Bevor elektrische Großgeräte wie Kühlschränke, Gefrierschränke, Wäschetrockner und Geschirrspüler vorzeitig (vor dem Ende der Nutzungsdauer von 15-20 Jahren) ausgetauscht werden, wird der tatsächliche Stromverbrauch des Gerätes mit einem kostengünstigen Stromzähler gemessen. Sie können diese Messinstrumente auch bei den im Abschnitt "Empfehlungen" genannten Verbraucherzentralen oder bei Ihrem lokalen Stromlieferanten ausleihen.

Auch hier wird Ihnen bei der Extrapolation des ermittelten Verbrauchs auf ein Jahr geholfen und damit das Einsparpotential aus dem aktuellen Stromkonzept modifiziert.

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