Holz Erneuerbare Energie

Holzwirtschaft Erneuerbare Energien

Das Holz ist wahrscheinlich der am längsten genutzte Träger erneuerbarer Energie. Der Sachverhalt ist klar: Holz ist und bleibt der wichtigste erneuerbare Energieträger. Beratung und Information zu erneuerbaren Energien, alternativen Energien, regenerativen Energien, Biomasse, Biogas, Bioenergie, Geothermie, Erdwärmenutzung.

Holz: Hausenergiequelle für saubere Elektrizität und klimaschonende Heizung

In vielen Gegenden Deutschlands formt der Urwald die Landschaft. Ungefähr ein drittel des Landes ist mit Wäldern bewachsen, das sind mehr als elf Mio. h. In den vergangenen vier Dekaden hat die Fläche in Deutschland um mehr als eine Mio. ha zugelegt. Die deutschen Wälder haben viele Funktionen. In der Möbel- und Bauindustrie sowie in der Bioenergie- und Papierbranche sind Wälder eine bedeutende Rohstoffentnahme.

Holz ist im Verhältnis zu Bioenergieträgern der mit großem Vorsprung wichtigste Werkstoff. Holz macht etwa die Haelfte der Endenergieversorgung aus Biomassen aus. Im Jahr 2013 wurden 93 Mrd. kWh Holz geliefert, 70 % der regenerativen Energie und 6,3 % des gesamten Heizwärmebedarfs in Deutschland. Das energetisch genutzte Holz kann je nach Herkunft in forstliche und industrielle Resthölzer unterteilt werden.

Holz aus schnellwachsenden Hölzern kann auch dann als Brennholz gelten, wenn es streng gesehen auch aus landwirtschaftlich genutzten Gebieten kommt (sog. Kurzumtriebsplantagen). Die Aufbereitung zu den entsprechenden Energiequellen hängt auch von der Art der verwendeten Biomassen ab. Ob in großen kommerziellen Betrieben wie Holzkraftwerken oder in Privatanlagen bei Endkunden, so genannten Einzelöfen wie Kaminöfen, haben die verschiedenen Energiequellen einen anderen Einsatz.

In Deutschland haben die Konsumenten die Attraktivität des Energieholzes für wirtschaftliches und klimafreundliches Beheizen aufgedeckt. Der Bedarf an Brennholz ist in den letzten Jahren angestiegen. Zugleich sind die Holzreserven im Bundeswald auf einem hohen Stand. Das Holz kommt in den heimischen Waldgebieten häufiger vor, als es gewonnen wird. Damit sind die Holzreserven in den letzten Dekaden auf ein neues Rekordhoch aufgestiegen.

Das bedeutet, dass nicht mehr Holz verwendet wird, als im Forst wächst.

Regenerative Energie - Gebäude mit erneuerbaren Energieträgern

Welche energiesparenden Techniken gibt es? Welche Holzarten gibt es für den Hausbau? Der fossile Brennstoff Erdöl, Steinkohle und Erdgas hat zwei große Nachteile: Sie sind nicht unbegrenzt nutzbar und ihre Verfeuerung verursacht klimaschädigende Ausstöße. Dieser Sachverhalt lässt nur einen Schluss zu: Der Aufbau erneuerbarer Energiequellen ist nicht nur nötig und vernünftig, sondern auch wirtschaftlich unbeding.

Nach dem neuen Wärmgesetz, das 2008 beschlossen wird, müssen bis zum Jahr 2020 14% der Wärmemenge in Deutschland aus regenerativen Energiequellen kommen. Die Klimaveränderung und die Ölabhängigkeit erfordern unweigerlich die Entdeckung von neuen innovativen und regenerativen Energieträgern. Regenerative Energieträger verwenden Formen von Energie, die in der Umgebung vorhanden sind und sich durch Naturprozesse erneuern.

Dies sind vor allem Umgebungswärme (Wärmepumpen), Solarenergie (Kollektoren), Geothermie (aus tieferen Erdschichten), Wasserkraft (Wasserkraftwerke), Wellen- und Windkraft. Jede zehnte kWh kommt bereits aus regenerativen Energiequellen. Unser Vorbild sind Sonnen- und Windkraft, Geothermie, Biomasse und der Mensch als intelligenter Energielieferant. Sie bezieht sich auf die unmittelbare Umsetzung von Sonnenstrahlung in Strom mittels Solarzelle.

Bei Halbleitern handelt es sich um Substanzen, die unter Einwirkung von Strahlung oder Hitze leitend werden und bei niedrigen Außentemperaturen dämmen. Die Energie aus der Biomasse ist eine mittelbare Verwendung der in den Anlagen gespeicherten Solarenergie. Die Energiequelle ist vielseitig und kann als Kraftstoff, Biogaserzeuger oder Biotreibstoff eingesetzt werden. Heute werden hauptsächlich auf landwirtschaftlichen Nutzflächen zur Energieerzeugung Getreide und Blumen angebaut.

Geothermische Hitze durchdringt den 5000° heißen, geschmolzenen Erdkern bis zur Erdwand. Dieser unerschöpflichen Hitze kann man sich zunutze machen. In Deutschland wird neben der Heizung auch Elektrizität aus Geothermie erzeugt. Daher ist die Marktentwicklung hin zu regenerativen Energieträgern in Deutschland sehr ermutigend und dient als Modellwelt. In Deutschland nimmt der Anteil erneuerbarer Energieträger an der Wärmebereitstellung seit Jahren zu.

Im Jahr 2008 sind es jedoch gerade einmal 7% des Heizwärmebedarfs in Deutschland, der inzwischen durch erneuerbare Energieträger abgedeckt wird. Neuartige Häuser, ob Holzhäuser, Blockhäuser oder Fertighäuser mit neuen Heizungstechnologien aus dem Umfeld der regenerativen Energiequellen, lassen Energiesparhäuser wie das KfW-Effizienzhaus entstehen. Das Potenzial im Feld der regenerativen Energie kann noch ausgebaut werden, auch wenn wir uns auf Dauer von Erdöl und Erdgas unabhängiger machen wollen.

Bis 2020 könnten die regenerativen Energieträger bereits 14% der Wärmebereitstellung ausmachen. Weitere Untersuchungen von führenden Forschungsinstituten belegen, dass erneuerbare Energieträger bis 2050 50 % des deutschen Wärmebedarfs ausmachen werden.

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