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Der BUND: Ein zweiter guter Schachzug für die Durchführung des Referendums Messestand: 18.07.2017 19:00 | Archiv - Lesezeit: ca. 2 Min. Die Hansestadt Hamburg erwirbt am 11.

01.2018 das gesamte Erdgasnetz der Hamburg. Die Hansestadt Hamburg erwirbt 74,9 Prozent der Anteile vom ehemaligen Mehrheitsaktionär E. ON zum festen Preis von 275 Mio. EUR und ist damit zu 100 % an der Hamburg Netz GmbH beteiligt.

Das Gasnetzwerk wird nach 17 Jahren wieder komplett in die Innenstadt zurückgeführt. Durch die öffentlich-rechtlichen Netzbetreiber hat die Hansestadt mehr Freiraum für die Realisierung der Energiewende", sagte Jens Kerstan (Grüne), Senator für Umwelt. Im Jahr 2013 stimmte die Mehrzahl der Bürger Hamburgs für den kompletten Erwerb der Strom-, Fernwärme- und Gasnetze. BUND begrüßt den Aktienrückkauf und fordert eine konsistente Ausrichtung auf die regenerative Wärmebereitstellung bei der Netzrücknahme.

Der Rückerwerb des Erdgasnetzes ist nach der kompletten Netzübernahme ein zweiter guter Baustein zur Durchsetzung des Referendums "Unser Hamburg - Unser Netz". Jetzt gilt es auch, eine Loesung fuer die hervorragende Uebernahme der Vattenfall-Fernwärme zu finden, "die sicherstellt, dass das klimaschaedliche Kohlekraftwerk Wedel so schnell wie moeglich abgeschaltet werden kann, ohne dass das Kohlekraftwerk Moorburg durch eine Hintertuer in die Waermeversorgung integriert wird", sagte Dirk Seifert, der zweite Aufsichtsratsvorsitzende des BUND Hamburg, am vergangenen Donnerstag.

In der anhaltenden Diskussion um die möglichen Varianten für das Heizkraftwerk Wedel hat sich der BUND verpflichtet, eine "Nordvariante" zur Basis zu machen und keinen Wärmeweg unter der Elbe zu errichten.

Hamburger Netz und Elektrizitätsnetz Hamburg bauen Kooperation aus

Das neue Hausanschlussportal bringt den Anwendern Zeit- und Kostenersparnis. Die Hamburgische Gasnetzbetreiberin Hamburg Netz und die Stromnetz Hamburg werden künftig stärker zusammenarbeiten. Die beiden Netzwerkbetreiber bieten ihren Kundinnen und Kunden einen gemeinsamen, koordinierten und zeitoptimierten Einbau neuer Gas- und Stromhausanschlüsse. Künftig müssen Kundinnen und Kunden in Hamburg ihre Hausanschlussdaten nicht mehr an beide Netzwerkbetreiber weitergeben, sondern können ab dem 01.10.2016 ihren Gas- und Elektrizitätshausanschluss im neuen Hausanschlussportal www.hausanschluss-hamburg.de anfordern.

Dann werden die gesammelten Informationen an beide Firmen weitergegeben und der koordinierte, gemeinsam durchgeführte Vorgang angestoßen. Im Falle der Gleichzeitigkeit von Gas- und Stromhausanschlüssen gewährt das Hamburger Netz und das Hamburger Elektrizitätsnetz allen Abnehmern einen Preisnachlass für die Mitinstallation. "Der Kundenservice steht im Mittelpunkt dieser Zusammenarbeit.

Mit dem neuen Hausanschlussportal wird zum einen die Anmeldung für neue Hausanschlüsse für Elektrizität und Erdgas erleichtert, zum anderen entlastet man den Auftraggeber von der bisher erforderlichen Zeitkoordinierung durch die durchführenden Firmen", sagt Udo Bottländer, Hauptgeschäftsführer von Hamburg Netz. "Diese Synergieeffekte zwischen den beiden Infrastruktur-Betreibern für Erdgas und Elektrizität sind nur der Beginn weiterer möglicher Zusammenarbeiten zum Wohle der Menschen in Hamburg.

Auf diese Weise schaffen wir für unsere Kundinnen und Kunden sowie für alle am Prozess Beteiligte einen Mehrwert", sagt Christian Heine, Managing Director von Stromnetz Hamburg. Ein weiterer Pluspunkt für die Bewohner ist die gemeinschaftliche Installation der Strom- und Gashausanschlüsse: Die öffentliche Straße und die Fußwege müssen nur einmal ausgehoben werden, um das Haus an die Zuleitungen anzuschließen, so dass bauliche Hindernisse auf ein Mindestmaß reduziert werden können.

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