Günstige Wasseranbieter Vergleich

Vergleich günstiger Wasserversorger

Suchen Sie einen kostengünstigen Anbieter für Strom, Gas und Wasser? Kommen die Hauptstadtmenschen im Vergleich zum Rest Deutschlands recht günstig davon? Das Wasser übergeben wir Stuttgart - zuverlässig und günstig. Die einwandfreie Trinkwasserversorgung übernehmen wir. Unsere eigenen Standards haben sich im bundesweiten Vergleich erneut durchgesetzt.

122-Stadtvergleich der Wasserkosten: "Wucherpreise" in Essen

Man vergisst rasch, dass in vielen Regionen der Erde Wassermangel vorherrscht. Die Folge ist überraschend: Je nach Wohnsitz sind die Differenzen bei den Jahreswasserkosten gewaltig und können bis zu mehreren hundert Euros ausmachen. Ein Single-Haushalt in Essen beispielsweise bezahlt rund 230 EUR mehr pro Jahr als eine Einzelperson in Heide. In der Studie wurden der Wassergrundpreis pro Tag und der Volumenpreis pro m3, d.h. 1000 l, für jede einzelne Gemeinde errechnet.

In der Folge wurden alle Orte, die zumindest 20 Prozentpunkte über dem festgestellten Stadtdurchschnitt lagen, als Wasserpreishochburgen eingestuft. Als besonders günstige Wasserorte werden alle Orte angesehen, die 20 Prozentpunkte unter dem Bildungsniveau sind. In rund 90 % der 122 betrachteten Orte richtet sich die Bemessung der Grundgebühren nach der Grösse des Zählers.

Der örtliche Wasserlieferant verlangt viel Wasser. Mit einem durchschnittlichen Tagesverbrauch von 122 Liter wird zum Beispiel ein Einpersonenhaushalt in Essen mit Wasserkosten von mehr als 315 EUR pro Jahr belastet. Essen ist damit die kostenintensivste deutsche Stadt. Ein Einpersonenhaushalt bezahlt jährlich rund 308 EUR für die Trinkwasserversorgung.

Auch in den beiden gemeinsam genutzten Großstädten Bottrop, Mülheim an der Ruhr und Oberhausen ist das Wasser mit einem Preis von fast 280 EUR pro Jahr recht teuer. Andere Wasserpreishochburgen sind: Ruhrgebiet (266 Euro), Krefeld (260 Euro), Hof (254 Euro), Bergisch Gladbach (252 Euro), Bergisch Gladbach (247 Euro), Rekklinghausen (244 Euro), Gelsenkirchen (244 Euro), Herne (244 Euro), Görlitz (243 Euro), Saarbrücken (242 Euro), Jena (236 Euro), Rostock (236 Euro),

In Suhl (235 Euro), Zwickau (233 Euro), Hamm (233 Euro), Gera (233 Euro), Chemnitz (231 Euro), Erfurt (216 Euro), Leverkusen (215 Euro), Bielefeld (215 Euro) oder Wuppertal (211 Euro), Duisburg (206 Euro), Bonn (203 Euro), Moers (202 Euro), Köln (202 Euro). Ein Einpersonenhaushalt mit einem durchschnittlichen Tagesverbrauch von 122 Liter bezahlt etwa 82? im Jahr.

Damit ist das Heidewasser im Vergleich zu Deutschland das billigste. Seit 16 Jahren gibt es den aktuellen Wasserpreis. Niedrige Preise für Trinkwasser gibt es auch im äußersten Südwesten Deutschlands: Mit 86 Cent für die Jahreswasserversorgung wird die Hansestadt Rosenheim nur noch von Heide unterlegen. Außerdem ist die Frankenstadt Amberg mit 87 Cent extrem konsumentenfreundlich.

Im Vergleich besonders gÃ?nstig ist das kÃ?hle Wasser auch im hollsteinischen Neuen Dom (89 Euro), in Ingolstadt (93 Euro), Berlin (98 Euro), Kempten / Kempten (104 Euro), Frankfurt/Main (105 Euro) oder Freising (106 Euro). Die Wasserknappheit ist umso niedriger, je mehr Menschen in einem Haus wohnen - so ein weiteres Resultat der Untersuchung.

Paare bezahlen immer noch einen sehr teuren Trinkwasserpreis in Essen (401 Euro). Bei einer anteiligen Kostenreduzierung beträgt der Anteil pro Kopf jedoch nur etwa 200 EUR. Dies ist eine Einsparung von 115 EUR pro Jahr gegenüber einem Einzelhaushalt. Gleichwohl liegt Essen auch in der Rubrik "Zwei-Personen-Haushalte" mit einem täglichen Verbrauch von 244 Liter als Deutschlands teuerster Wasserort an der Spitze, vor Dortmund (383 Euro), Suhl (373 Euro),

Ruhrgebiet (336 euros), Bochum (336 euros), Bergisch Gladbach (340 euros), Gera (338 euros), Bottrop (336 euros), Oberhausen (336 euros), Saarbrücken (336 euros), Chemnitz (330 euros) and der Stadt. Daß auch die Ernährung nicht an erster Stelle unter den "Familienhaushalten" steht, verdankt die thüringische Stadt Suhl. Der höchste Volumenpreis pro m3 (3,11 Euro) in der Untersuchung wird für die Familie sehr aufwendig.

Beispielsweise muss eine Dreierfamilie mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 366 Liter pro Tag beeindruckende 512 EUR pro Jahr für die Trinkwasserversorgung zahlen - im Vergleich zu Ingolstadt, der billigsten Wasserstadt dieser Klasse, ein Zuschlag von rund 320 EUR. Die zweitgrößte oberbayerische Großstadt bietet für eine 3-köpfige Familienfamilie das alltägliche Baden, Haare putzen und Zähne putzen für nur 191? im Jahr.

Zu den familienfreundlichen Orten - jedenfalls bei den Wasserpreisen - gehören Heide mit 193 EUR jährlich, Amberg (215 EUR), Rosenheim (220 EUR), Frankfurt/Main (249 EUR), Braunschweig (260 EUR), Straubing (263 EUR) und Berlin (265 EUR). In den Mittelfeldern liegen Metropolen wie Hamburg (274 Euro), Magdeburg (289 Euro), München (306 Euro), Karlsruhe (335 Euro), Mannheim (350 Euro) und Leipzig (377 Euro).

Dass es in Deutschland keine einheitliche Wasserpreisgestaltung gibt, hat sicher seine Ursache. Die Herkunft des Wassers ist daher von großer Bedeutung. Abhängig davon, ob das Abwasser aus Seen, Flüsse oder dem Erdreich in Gestalt von tiefem Grundwasser stammt, variiert der Aufwand sehr. Beispielsweise unterscheiden sich die Verlegekosten für Wasserleitungen durch felsige Bereiche von denen für Lehm, Strand und Schotter.

Auch die Topographie, also die Höhe, beeinflusst den Preis des Wassers. Die Wasserführung in gebirgigem Terrain erfordert andere verteilungstechnische Voraussetzungen als in vergleichsweise ebenen Zonen. Darüber hinaus bestimmt die Qualität des Wassers auch den Mehraufwand. Abhängig von der chemischen Beschaffenheit entstehen verschiedene Aufwendungen für die Brauchwasserbehandlung.

Vor allem in ländlich geprägten Gebieten sind die Pro-Kopf-Ausgaben für die Trinkwasserversorgung größer, da die meist langen Wasserrohre weniger Menschen als in Großstädten beliefern. Einen zusätzlichen Kostentreiber stellt die administrative Struktur des städtischen Wasserversorgungsunternehmens dar. Gerade im weltweiten Vergleich stellt man fest, dass die Tarife in der BRD nicht gerade vorteilhaft sind. Vielerorts - auch in sehr ariden Gebieten - sind die Kosten für den Wasserverbrauch erheblich geringer.

Siehe beigefügte Vergleichstabelle. Obwohl die Einzelstaaten hinsichtlich Einkaufsmacht und Einnahmen nur teilweise miteinander verglichen werden können, gehört es zu den kostspieligsten in Deutschland. Nimmt man den mittleren Wasserbedarf eines Bundesbürgers von 122 Liter pro Tag (bzw. 44,5 Kubikmeter pro Jahr) als Vergleichszahl, hat ein einzelner Haushalt in der Mega-City New York eine Jahreswasserrechnung von 54 EUR.

Das macht das Trinkwasser in Big Apple rund 45 prozentig billiger als in der Bundeshauptstadt Berlin (98 Euro), beinahe viermal billiger als in Köln (202 Euro). Ein Single-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 44,5 Kubikmeter bezahlt in der Stadt Hollywood nur 66 Cent pro Jahr - ein aus deutschem Blickwinkel sehr vorteilhafter Wert angesichts der leeren Reservoirs und des niedrigen Wasserstandes in der Gegend.

Erinnern Sie sich: Im Durchschnitt haben alle befragten Großstädte in Deutschland eine Wasserrechnung von rund 167 ? im Jahr. Studienaufbau: Basis für die Ermittlung der Gesamtjahreskosten waren die Wasserpreise der entsprechenden städtischen Wasserversorgungsunternehmen, alle Preisangaben inkl. MwSt. und Zölle. Als Berechnungsgrundlage dienten Ein-, Zwei- und Dreipersonenhaushalte mit einem Tagesverbrauch von 122 Liter (=44,53 Kubikmeter pro Jahr) pro Jahr.

Grundlage für den täglichen Wasserbedarf von 122 Liter pro Kopf ist das vom Bundesverband der Energie- und Wasserversorgung herausgegebene Merkblatt "Marktdaten Wasser" vom 10.6.2015. Der für die Kalkulation herangezogene Basispreis ist ein Hauswasserzähler mit einer maximalen Fördermenge von 5 Kubikmeter pro Stunde bzw. einer oder zwei Personen (das sind in der Regel ein oder zwei Wohneinheiten).

Dies ist in der Regel der billigste Basispreis. Dieses Entgelt wird in der Regel von der Gemeinde für die Nutzung der kommunalen Kläranlage berechnet und richtet sich nach dem Verbrauch von Wasser. Zum Beispiel in Berlin kosten die Quadratmeter schmutziges Wasser 2,30 EUR, in Hannover 1,72 EUR und in München 1,56 EUR.

Mehr zum Thema