Gläubiger Insolvenz

Insolvenz des Gläubigers

Die Kosten fallen im Insolvenzverfahren an. der Gläubiger im Konkurs und häufigen Fehlern Mit einer neuen Serie zum Thema Konkursrecht wollen wir Sie über weitreichende Fehler im Rahmen der Insolvenz unterrichten. Im vorliegenden Artikel geht es um Fehler, die seitens des Kreditors regelmässig auftreten und die den eigenen Anspruch des Kreditors berühren. Die meisten Gläubiger wissen nicht, bis zu welchem Punkt sie ihre Forderungen durchsetzen können und welchen Rang sie in der Insolvenz haben.

Sogar vom Konkursverwalter bestrittene Ansprüche müssen nicht unbedingt ausgebucht werden. In der neuen Serie zum Konkursrecht erklären wir die ersten drei häufigsten Fehler aus Sicht des Gläubigers. Fristen für die Forderungseinziehung: Wir erfahren immer wieder von den Kreditgebern, dass sie davon ausgehen, dass sie ihre Ansprüche auch nach Beendigung des Konkursverfahrens durchsetzen können.

Wurde die Klage nicht bis zum Stichtag eingereicht, so hat dies bei einer Gesellschaft als Debitor z.B. zur Folge, dass die Gesellschaft gemäß 60 Abs. 1 Nr. 4 GGG bei Insolvenzeröffnung auflöst. Somit gibt es zu diesem Stichtag keinen Schuldnerbetroffenen, gegen den eine Inanspruchnahme möglich ist.

Im Errichtungsbeschluss des sachlich Verantwortlichen Amtsgerichtes wird stattdessen eine offizielle Anmeldeschlusszeit bekannt gegeben, bis zu der Ansprüche beim Konkursverwalter geltend gemacht werden können. Der Anspruch muss vom Gläubiger untermauert werden. Gläubigerrang im Insolvenzverfahren: Prinzipiell sollten alle Gläubiger im Konkursverfahren gleichermaßen zufrieden sein. Dies trifft jedoch nur auf Gläubiger zu, die im selben Ranking sind.

Allerdings werden gewisse Gläubiger präferenziell oder überwiegend aus dem Vermögensgegenstand des Gläubigers beliefert. Gläubiger mit einem Recht auf getrennte Erfüllung und einem Recht auf getrennte Erfüllung haben Eigentum an gewissen Vermögensgegenständen des Gläubigers. Die Gläubiger können die Abtretung ihres Vermögens fordern, so dass diese Vermögenswerte zunächst aus dem am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögensgegenstand entnommen werden. Die Trennung ist von der Trennung insofern zu trennen, als dass trennungspflichtige Rechte sicherlich nicht Teil des am Insolvenzverfahren beteiligten Vermögens sind.

Als Gläubiger des Insolvenzverfahrens wird dagegen der zur gesonderten Erfüllung berechtigte Gläubiger angesehen. Ihre Zufriedenheit wird vorgezogen, im Übrigen aber den Regeln des Insolvenzverfahrens unterworfen. Die Gläubiger des Insolvenzverfahrens haben in der Regelfall keine speziellen Sicherheiten am Schuldnervermögen und werden daher nur aus dem in der Übersichtstabelle zu veröffentlichenden Insolvenzvermögen bedient. Oftmals gehen nachgeordnete Gläubiger mit leeren Händen weg, weil es regelmässig kein Kapital mehr gibt.

So haben z.B. nachgeordnete Gläubiger Zinsansprüche, die während des Konkursverfahrens anfallen, und andere Aufwendungen, die erst im Verlauf und als Folge des Konkurses entstanden sind. Dazu gehören z.B. Repräsentationskosten, Reisespesen, Aufwendungen für ein Konkursverfahren, etc. Bei der Forderungseinreichung durch die Gläubiger wird die Forderungen durch den Zahlungsbefugten überprüft. Es kann vorkommen, dass der Konkursverwalter die Reklamation ganz oder zum Teil zurückweist.

Allerdings heißt das nicht, dass der Gläubiger die Forderungen abtragen muss. Stattdessen hat der Konkursadministrator die Option, die Ansprüche gegen den Konkursadministrator zunächst durch weitere Beweise zu unterlegen. Wenn der Sachbearbeiter die Reklamation definitiv bestritten hat, kann es sich auszahlen, eine entsprechende Beschwerde einzureichen. Wird der Anspruch vom Richter festgestellt, muss er auch in die Insolventabelle eingetragen werden.

Mit der Entscheidung zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung liquidiert und nach dem Stichtag können keine Ansprüche mehr gestellt werden. Prinzipiell sollten alle Gläubiger im Konkursverfahren gleichermaßen zufrieden sein. Dies trifft jedoch nur auf gleichrangige Gläubiger zu. Gläubiger, die zur separaten Befriedigung berechtigt sind, können ihre Ansprüche getrennt vom Konkursverfahren geltend machen, so dass dieses Vermögen nicht zur Konkursmasse zählt.

Gläubiger mit einem Recht auf getrennte Befriedigung haben spezielle Sicherheiten an den Vermögenswerten des Kreditgebers und werden vorzugsweise zufrieden gestellt. Konkursgläubiger ohne spezielle Sicherheiten rechte werden in der Regelfall anteilig aus den übrigen Vermögenswerten erfüllt. Untergeordnete Gläubiger werden regelmässig mit leeren Händen gelassen, da es keine Vermögenswerte mehr gibt, aus denen die Ansprüche erfüllt werden können. Von der Insolvenzverwaltung beanstandete Ansprüche können durch weitere Dokumente belegt werden, die den Antrag untermauern.

Lehnt der Konkursverwalter die Reklamation abschließend ab, kann es sich auszahlen, eine Reklamationsklage einzureichen. Unterstützung bei Insolvenzrechtsfragen: Als Gläubiger eines zahlungsunfähigen Gläubigers ist es äußerst bedeutsam, die einschlägigen Formalitäten und Termine zu beachten, um seine Forderungen oder Teilansprüche durchzusetzen. Dies erfordert Erfahrungen und Kenntnisse über die Eigenheiten des Insolvenzrechts.

Bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche und zahlungsunfähiger oder zahlungsunfähiger Schuldner werden Sie von uns fachkundig und umfassend betreut. Nina Haverkamp ist Fachanwältin für Unternehmensinsolvenzrecht und Fachanwältin für Handels- und Unternehmensrecht. In allen Fragestellungen des Insolvenzrechts steht sie Ihnen gern zur Verfügung.

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