Geldanlage Erneuerbare Energien

Investition Erneuerbare Energien

Nutzen Sie die staatliche Unterstützung für grüne Investitionen! Die stürmischen Momente sind gut für Investitionen Doch gerade dieser heftige Sturm, der bereits im Jänner an mehreren Tagen geblasen hatte und inzwischen landesweit für Wirbel sorgte, brachte uns einen neuen Rekord: Wegen des Winds begann das Jahr am Silvestertag mit einem Höchstwert von 95 Prozent. Der Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch lag zum Stichtag bei 95 %.

Im vergangenen Jahr stammten 33% der Stromproduktion und 36% des Stromverbrauchs aus EE. Das ist auch ein Rekord. Auch in den Bau von neuen Werken wurde viel Geld gesteckt. Die umweltschonenden Energieanlagen übertreffen mit gut einem Drittel der Leistung aus Sonnen-, Strom- und Wasserkraft den größten konventionellen Energieträger, den Kohlekraftwerken, die gut 36% zur Stromproduktion beizutragen haben.

In Deutschland stammen rund 13% aus dem Bereich des Erdgases und fast 12% aus der Atomenergie. In den letzten zwei Jahren wurde mehr für den Neubau von regenerativen Energieanlagen ausgegeben als für den Neubau von konventionellen Energieanlagen. Insofern haben die neuen Energieträger die bisherigen Kern- und Steinkohlekraftwerke bereits durchbrochen.

Der Hauptgrund dafür ist, dass die Kosten für neue Photovoltaik- (PV) und Windkraftanlagen stark gesunken sind. Je mehr Werke errichtet werden, umso schneller können die Produzenten aufgrund der größeren Mengen und umso kostengünstiger können sie die Einzelkomponenten bereitstellen. Marktstudien zufolge sind beispielsweise die Kosten für Photovoltaik-Module seit 1990 um 90 % gesunken.

Nach Angaben des Lipper-Analysenhauses ist die Anzahl der PV-Anlagen seitdem um rund 43% pro Jahr gestiegen. Im gleichen Zeitabschnitt stieg die Anzahl der Windkraftanlagen sogar um 21% im Jahr. Im Jahr 2022 soll die weltweite steigende weltweite Stromnachfrage die Leistung von Ökostromanlagen um rund 920 GW und damit um weitere 43% gegenüber dem jetzigen Niveau steigern.

Der Rückgang der Anlagenpreise hat zu einer Senkung der Herstellungskosten für neue Photovoltaiksysteme um rund 75 % geführt, so die International Renewable Energy Agency (Irena). In ländlichen Windkraftanlagen waren die Einsparungen bei den Herstellungskosten mit 25 % nicht ganz so beeindruckend, aber schließlich können sie nun für nur noch 5 Cents pro kWh ins Netz gehen.

Solarstrom in diesem Land für rund 8 Cents, in sonnigen Ländern wie den Arabern gar nur 2,5 Cents. Seewindkraft aus Offshorekraftwerken kosten nur 2 Cents in der Fertigung. Das bedeutet, dass Elektrizität aus umweltfreundlichen Energiequellen heute mehr als wettbewerbsfähig gegenüber Kern- und Kohlekraftwerken ist, deren Erzeugung etwa 4 bis 14 Cents ausmacht.

Mit neuen Werken wird sich das VerhÃ?ltnis weiter erhöhen. Bereits heute ist China der größte Anleger der Erde im Sektor der erneuerbaren Energien. Mit 1,49 Mrd. Euro an Staatssubventionen ist Europa im Rückstand, gefolgt von den USA mit 1 Mrd. Euro an Fördermitteln. Auf der ganzen Erde kommen viele weitere Produktionskapazitäten hinzu, so dass bis 2040 weitere 10 Trillionen USD in die weltweite Stromproduktion fliessen werden - rund drei Viertel davon in den Ausbau der erneuerbaren Energien, also 7,5 Trillionen USD.

In der Regel fasst der Beobachter zusammen, warum es sich für ihn rechnet, in solche Energieträger zu investieren: Die Ökostrommärkte sind groß, die Cashflows, also die Erträge aus der Energieerzeugung, sind konstant. Darüber hinaus gewährleisten die staatlichen Subventionen nach wie vor Minimalpreise für die Einspeisungen, und nicht zuletzt ist die Energieerzeugung ein konjunkturunabhängiger Betrieb, der sich darüber hinaus im Einklang mit der Teuerung entwickelt.

Die steigenden Inflationsraten gewährleisten daher auch die steigenden Energiekosten. An vielen Stellen ging bei Solarfirmen in Deutschland das Licht aus. Auf vielen Windparks auf See stiegen die dunklen Regenwolken auf, weil sie ihre Turbinen nicht ans Stromnetz anschließen konnten.

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