Gebäudeenergieausweis

Gebäudeenergiepass

Mit dem Energieausweis wird die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes bewertet. In diesem Artikel wird das Thema G genauso behandelt wie der Gebäudeenergieausweis. Sie benötigen dann einen Gebäudeenergieausweis - das ist Pflicht.

Gebäudeenergieausweis, Hausenergieausweis, Energiebedarf bzw. -verbrauch, Energiekennwert

Der Gebäudeenergieausweis (oder Gebäudeenergieausweis ) ist ein nach gesetzlichen Vorschriften erstelltes Papier, das eine Liegenschaft hinsichtlich ihres Energieverbrauchs für Heizen und Heizen auswertet? Der Strombedarf für die Hausgeräte ist hier nicht von Bedeutung. Der kantonale Gebäudeenergieausweis (GEAK) wurde in der Schweiz im August 2009 eingeführt, wird aber auf reiner Freiwilligkeit ausgestellt und erlaubt daher nur einen kleinen Teil der Vorteile (siehe unten).

Bereits 1993 wurde von der Europäischen Union die Schaffung von Energieeffizienzausweisen für Immobilien gefordert Auf den ersten Blick ist kein relevanter Unterschied zwischen Energienachfrage und -verbrauch als Basis für den Energieeffizienzausweis zu sehen. Diese Auszeichnung ist jedoch sowohl für den Arbeitsaufwand als auch für die Aussagefähigkeit sehr wichtig: Der energetische Bedarf des Hauses wird auf der Basis einer detaillierten Prüfung des Hauses durch einen Sachverständigen (Energieberater) berechnet.

Dabei werden die Gebäudegröße (Außenwände etc.), die Bauart und -stärke der Dämmung und des Mauerwerkes, das Vorliegen eines Lüftungssystems mit Energierückgewinnung sowie die Bauart und Güte des Heizsystems mitberücksichtigt. Die gesammelten Informationen werden zur Berechnung eines Energieindikators verwendet, der den gewogenen Primärenergieverbrauch pro m² Nutzfläche und Jahr vorgibt.

Durch die Begutachtung des Bauwerks kann der Sachverständige sofort feststellen, welche Sanierungsmassnahmen geeignet sind, um den Energiezustand des Bauwerks zu optimieren. Dann kann der Eigentümer des Hauses informiert werden. Das Nutzerverhalten wird im Energiebedarfsnachweis nicht beachtet, z.B. B. Es wird eine Standard-Raumtemperatur und nicht die von den Nutzern ausgewählte Ist-Temperatur unterstellt, weshalb der ermittelte Energieverbrauch vom tatsächlichen Bedarf abwichen kann.

Die Energiebedarfsbescheinigung kennzeichnet somit das Bauwerk ohne Rücksicht auf äußere Einflüsse. Tatsächlicher Stromverbrauch kann erheblich geringer sein, z.B. B, wenn die Anwohner wirtschaftlich beheizen und einige Zimmer ungeheizt sind. Auf einer Farbskala wird der Endenergie- und Primärenergieverbrauch pro m² nutzbarer Fläche und Jahr dargestellt, der die Energiequalität des Hauses etwa auswertet.

Die Energieverbräuche des Hauses basieren im Kern auf den in den letzten Jahren ermittelten Energieverbräuchen, die in Heizkostenrechnungen wie z.B. Bsp. ?B nachweisbar sind. Die Kosten sind verhältnismäßig klein, da eine detaillierte Prüfung des Bauwerks nicht notwendig ist. Vollständig verzerrte Ergebnisse können z.B. auftreten, wenn eine Ferienwohnung nur vorübergehend belegt war, dies aber nicht mitgerechnet wird.

Der aufwändigere, aber auch viel sinnvollere Energieausweis ist in Deutschland für den Neubau, den Umbau von Bauwerken und für Altbauten vorgesehen. Der Energieausweis darf nur auf der Basis des ermittelten Energieverbrauches für Altbauten ausgestellt werden, die zumindest der Wärmedämmverordnung vom 01.11.1977 entsprechen. Die aufwändigere Vorbereitung des Energieausweises ist natürlich nutzlos, wenn er auf unzureichenden Daten beruht.

Wird zum Beispiel der Zustand der Außenmauern überhaupt nicht überprüft und nur unbegründete Vermutungen angestellt (z.B. auf Basis der üblichen Bauweise zum vermuteten Bauzeitpunkt), kann es zu einer vollkommen falschen Beurteilung der Energiequalität des Bauwerks kommen. In der folgenden Übersicht sind die wesentlichen Kürzel im Rahmen von Energieeffizienzausweisen (auch für Informationen in Immobilienanzeigen) aufgeführt:

Das Energiezertifikat soll die Informationen sowohl für Hausbesitzer als auch für potenzielle Immobilienkäufer und Immobilienmieter verbessern. Der Bauherr muss in Deutschland einem potentiellen Erwerber oder Pächter auf Anfrage einen Energiepass vorweisen. Die Verpflichtung zur Energieausweisbeschaffung hat verschiedene Vorteile: Bauherren und Pächter werden besser über die zu erwarteten Betriebskosten des Hauses und gegebenenfalls über umfangreiche Renovierungsmaßnahmen aufklärt.

Der Energiepass kann die Hauseigentümer selbst auf Energiedefizite und deren Behebung hinweisen. Beides kann zu einer Steigerung der energieeffizienten Gebäudesanierung und damit zu einer Reduzierung des Primärenergiebedarfes und damit auch der Kosten und der Umweltbelastung beitragen (z.B. ?B. Klimagefahren).

Außerdem verringert sich das Risiko, dass ein Immobilienverkäufer den Erwerber oder Pächter mit realitätsfremden Daten über die Energiequalität des Hauses betrügt, oder dass eigentlich sehr gut renovierte Häuser nicht als solche erkannt werden. Mit einem freiwilligen Energiepass (wie bisher in der Schweiz) können diese Aufgaben kaum erfüllt werden, da ein solcher dann auch in besonders sensiblen Situationen nicht ausgestellt wird.

Ein Energiepass ist in den seltensten Ausnahmefällen unbrauchbar, z.B. B, wenn der Auftraggeber sowieso eine umfangreiche Energiesanierung vorhat, d.h. sich nicht für den exakten Zustand interessier. Wer einen Energiepass braucht, muss zunächst einen geeigneten Fachmann suchen - in der Regel eine Energieberaterin oder einen Architekt oder Kunsthandwerker mit der entsprechenden Schulung.

Vor der Besichtigung des Objektes sollte der Bauherr dem Sachverständigen die notwendigen Unterlagen, d.h. die vorliegenden Baupläne, ggf. auch Bilder und ?ä zur Verfügung stellen. Die Daten können den Spezialisten bei Bedarf mit dem Ortstermin vervollständigen, indem sie für z. B. Bj. Bj. ?B bestimmt werden. Nach der Ausstellung des Energieausweises sollte dieser dem Besitzer übergeben werden, damit Einzelheiten und zu berücksichtigende Massnahmen erörtert werden.

Es wurde mehrfach bemängelt, dass die Verpflichtung zur Ausstellung von Gebäudeenergiepässen zu einer Kostenersparnis führt, ohne dass dadurch eine Energieeinsparung erzielt wird. Wem würde eine kinderleichte, aber vorbehaltlos sinnvolle Möglichkeit zur Herstellung von Energiezertifikaten bekannt sein? Es wird auch bemängelt, dass die Ausweise über die Gesamtenergieeffizienz und die Vorschriften für ihre Ausstellung nicht ausreichen.

In diesem Fall wäre jedoch bei der Auslegung der Offenlegung noch eine Abwägung nach Energiequellen vorzunehmen, da sonst ein Vergleich unterschiedlicher Bauten trügerisch wäre. Da der Energieindex auf einer farbcodierten Übersichtsskala (siehe Abb. 1) dargestellt und mit dem für verschiedene Gebäudearten (vom passiven bis zum nicht energieeffizient renovierten Haus) abgeglichen wird, können auch Laie die annähernde Energiequalität des Hauses leicht einstufen.

Die im Energieausweis ausgewiesene Primärenergieanforderung wird mit einem primären Energiefaktor in Abhängigkeit von der Energieträgerart oder nach deren ökologischen Eigenschaften bewertet.

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