Gasag Hackescher Markt

Der Gasag Hackescher Markt

Gasag-Haus am Hackeschen Markt. So können Sie uns erreichen: Das Kundencenter befindet sich im Hackesches Quartier (HQB), unmittelbar am hauseigenen Markt zwischen Alexanderplatz, Museumsinsel und der Einkaufsmeile Friedrichstraße. So können Sie uns erreichen: Eine genaue Beschreibung und Information erhalten Sie hier. S-Bahn: Der Hackesche Markt befindet sich unmittelbar vor unserer Haustüre, in direkter Nachbarschaft zu den Verkehrsknotenpunkten Alexanderplatz, Friedrichstraße und Hauptverkehr.

U-Bahn: Die U-Bahn-Station Weinmeisterstraße (U8) mit guter Nord-Süd-Verbindung ist nur wenige Schritte vom Hackescher Viertel entfernb. Die MetroTram-Linien M 1, M4, M5 und M6 bringen Sie nahezu unmittelbar zur Haustür unseres Kundencenters. Sie können als Partner auch unsere Besucher-Parkplätze in der HQB-Tiefgarage in der Anna-Louisa-Karsch-Straße nach Vereinbarung mitbenutzen.

In DomAquarée und Karl-Liebknecht-Straße 5 (Zufahrt über den Weg über die Spaandauer Straße) befindet sich eine öffentlich zugängliche Parkgarage.

Fehlgeschlagene Uebernahme der Gasag: Berlin versagt in der Strompolitik - Berlin

Berlin hat wieder einmal verspielt. Die Gasnetz-Konzession hat der Berliner Energielieferant Ende 2014 vor dem Landgericht verloren, nachdem die Gasag dagegen geklagt hatte. Inzwischen sind auch die Verhandlungen mit den Gasag-Besitzern über eine Akquisition und eine Netzwerkbeteiligung fehlgeschlagen. Das Gesamtkonzept des Senates für den Bereich Klima- und Energiepolitik hat keine gemeinsame Ausrichtung.

Finanz-Senator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) sagte bei seinem Regierungsantritt zwei Tage nach dem Konkurs vor dem Landgericht, er werde mit der privaten Gasag über eine Zusammenarbeit sprechen. Bei diesen zunächst auch von Senatorin Cornelia Yzer (CDU) begleiteten Gesprächen ging es jedoch um mehrere Denkfehler: Warum sollte ein schwedisches Staatsunternehmen wie Vattenfall und die staatliche französiche Firma Enge dem Konkurrenten Eon weichen, den der Bundesrat als Industriepartner auf dem Erdgasmarkt gewählt hatte?

Wieso sollte er verkauft haben? Hatte der Finanz-Senator wirklich gedacht, dass die beiden Unternehmen ihre in Brüssel auf Antrag des Senates genehmigte gemeinsame Kontrollvereinbarung aufheben? Übrigens hat das Bundesland Berlin in Brüssel nicht einmal aus eigener Initiative dagegen Stellung genommen. Weshalb sollten sich die beiden Unternehmen an Eon und das Bundesland Berlin verkauft haben?

Gasag ist nun im Bereich des Energiemanagements tätig, erwirtschaftet ihr Kapital mit dezentralisierten Lösungen, liefert Ökostrom und wird als zweitältester Industriebetrieb in Berlin (hinter der KPM ) nicht nach dem Wunsch der klaren Parlamentsmehrheit zerstört werden. Jetzt geht der Rechtsstreit zwischen der Gasag und dem Staat vor dem Gerichtshof weiter - auf Rechnung des Steuerzahlers.

Damit ist das Bundesland von einer Re-Kommunalisierung so weit weg wie seit dem Start der Konzessionsverhandlungen 2012/2013 Die Sozialdemokratie würde es vorziehen, dieses Problem vor den Wahlen gar nicht erst anzusprechen: Sie bezieht sich auf wichtige Fragen wie die Renovierung von Schulen. Allerdings benötigt Berlin jetzt wesentlich mehr Geld für die Umstellung der Energieversorgung. Bis 2050 wird Berlin sicherlich keine klimaneutrale Stadt sein.

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