Freunde von Prokon Verein

Verein der Freunde des Prokon Vereins

Die Solidarität unter den Mitgliedern des Vereins zu aktivieren. Was ist die Legitimität des FvP eV?...

... - Auf der Website von Robert H. Lorenz finden Sie

Sehr geehrte Freunde, nachdem ich mir Ihre Website vor kurzem genauer angesehen habe, habe ich einige Bedenken hinsichtlich der Legitimität des FvP e. V., die ich mit Ihnen teilen möchte. Die Wahl des Vorstands wird der Öffentlichkeit (z.B. auf der Website) und komplett mit Name, Foto und einigen persönlichen Daten der ausgewählten Personen präsentiert.

Sie müssen genauer hinschauen, unter "Verbandsstruktur" finden Sie die Adressen der voraussichtlich vier Vorstandsmitglieder. Was sind das für Menschen, wann und von wem wurden sie ausgewählt? Hier nicht zu lesen ist, dass dieses Gremium der Mittelpunkt der Initiative ist, die sich zum Jahreswechsel 2013/14 - damals noch in engem Kontakt mit den heute als Hauptursachen der Prokon-Katastrophe bezeichneten Herrn Rodbertus und Herrn Gronau - in den Gründungsausschuss des Verbandes einordnete.

Das ist anfangs noch gewissermaßen üblich, aber welche Legitimation haben sie heute, wenn der Verein auf über 4000 Mitgliedschaften blickt und auf der Gläubigerversammlung der Prokon, die von diesen Gentlemen repräsentiert wird, ein Mitspracherecht am Finanzschicksal von 75.000 GRI haben will? Wurdest du schon einmal von den Mitgliedern deines Verbandes ausgewählt?

Auch bei der heimlich stattfindenden ersten Sitzung des Verbandes mit 38 (!) Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die dem Verband beigetreten sind, gab es keine Wahl des Vorstandes. Das wäre dann auch die Möglichkeit, die weiteren, ebenso dringenden Legitimationsprobleme des Verbandes zu lösen, die sich vor allem in den vorangegangenen Statuten (die auch nur von wenigen Abgeordneten verabschiedet wurden) wiederfinden.

  • Die Zweckgemeinschaft ist mit der Gesellschaft "PROKON Regerative Energien GmbH" verbunden. Sie existieren jedoch nicht mehr - aufgrund der effektiven Zahlungsunfähigkeit wurde sie aus dem Handelsregister gestrichen und durch eine gleichnamige Nachfolgegesellschaft abgelöst, aber mit dem zusätzlichen Hinweis "in Konkurs (i. I.)". - Auch die Gewinnbeteiligungen der ehemaligen Gesellschaft sind nahezu nicht vorhanden und können daher weder zurückgehalten noch übernommen werden.

An ihre Stelle traten bei der Zahlungsunfähigkeit Ansprüche gegen die am Zahlungsunfähigkeitsverfahren beteiligten Vermögenswerte, die zu stellen sind. - Darüber hinaus sind alle anderen Zweckpunkte des Vereins (mit Ausnahme der "Vertretung der Belange der Mitglieder") veraltet oder aufgrund der Zahlungsunfähigkeit und ihrer Auswirkungen revisionsbedürftig. Andererseits gibt die Statuten keinerlei Angaben über die Zwecke des Vereins im Rahmen der im Rahmen des Insolvenzverfahrens anhängigen Entscheide und welche Auswirkungen eine mögliche vollständige Auflösung der Prokon i. I.... hätte.

Der Verein müßte nach heutigem Kenntnisstand sofort aufgelöst werden (siehe Statut §2 Ziffer 4: "....wenn sein bisheriger Zweck nicht mehr gilt...."). Die Vereinigung konnte in so kurzer Zeit so viele neue Gesellschafter hinzugewinnen, nicht zuletzt, weil sie mit einem außergewöhnlich vorteilhaften Beitragssatz für die Vertretung der Gesellschafterinteressen im Konkursverfahren werbt - viel billiger, als dies z. B. Anlegerschutzrechtler bieten können.

Ausgehend von der bisher erreichten Anzahl der Mitgliedschaften und vermutlich der maximalen zu erwarteten Anzahl von Mitgliedern und der möglichen Alterstruktur der Mitgliedschaften, die aus älteren Publikationen der FvP bekannt sind, kann man das Jahreseinkommen zwischen 60.000 EUR (4000 x 15 EUR Durchschnittsbeitrag) und 120.000 EUR (6000 x 20) schätzen. Nehmen wir also an, dass dem Verein bis Ende Q1/2015 rund 100.000 EUR zur VerfÃ?gung stünden.

Dies führt zu einem (geschätzten) Defizit von mind. 50 Prozent der Vereinsfinanzierung, der Gestaltung des dringend Notwenigen und im Verlauf der Beitragszeit in Q1/2015 auch gesetzlich vorgeschrieben, eventuell ist eine zweite Plenarsitzung überhaupt nicht möglich! Erdo: Mit dem besonders geringen Beitragssatz locken Sie viele Teilnehmer an, aber die daraus resultierenden Aufwendungen sind nie zu ertragen.

Im Gegenzug würde ein erhöhter Beitragssatz vermutlich zu weniger Mitgliedern führen. Weshalb erinnerst du mich nur tödlich an die Prokon-Katastrophe mit der selbst zugefügten Hochzinsfalle?

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