Firma Vattenfall

Unternehmen Vattenfall

DIE KLIMALIE TEKTOR " Vattenfall Deshalb ist der zweite Preis der Mühlhausmoers Werbefirma interessant: "Galaxy Gold wurde für die prämierte Publikation'Vattenfall Magazine', das fünfsprachige Stakeholder-Magazin des Energieversorgungsunternehmens Vattenfall, vergeben", so Mühlhausmoers. Dies ist nicht nur grammatikalisch sehr fragwürdig: Vattenfall ist seit langem kein "Lieferant" mehr, sondern ein Unternehmen, das für seine Anteilseigner das Maximale herausholen will - zum Beispiel durch Rückforderung an die lokalen Behörden.

Doch wir gehen auf Abwege: Muehlhausmoers' Inserenten erhalten einen weiteren Galaxy-Award mit folgendem Titel: "News from Vattenfall" ist der Name eines der Produktneuheiten der Werbeagentur. Die Klimaproblematik wäre ohne fossile Unternehmen wie Vattenfall nicht so ernst, und ohne den Klimaschutz wäre der Hungertod weniger fatal. Alles, was sich rund um Vattenfall abspielt, ist für Liebhaber der energetischen Umstellung äußerst anregend.

Vattenfall hatte in einer Pressemitteilung erklärt: "Nach 15 ökonomisch gelungenen Jahren in der Lausitz sind wir uns unserer gesellschaftlichen und umweltbewusst. Die Vattenfall AG setzt sich zu 100% für eine nachhaltige Entwicklung ein, zu 100% für die Zukunftsfähigkeit und zu 100% für die Lausitz. 3. Der Vattenfall ist in der Lausitz! Was? "Und Vattenfall Chef Tuomo Hatakka sagte: "Bis 2030 wollen wir deshalb allen Mitarbeitern aus Braunkohlenkraftwerken und Tagebaubetrieben eine gesicherte und berechenbare Zukunftsperspektive in anderen Vattenfall-Bereichen wie Customers & Solutions, Windkraft oder Vertrieb anbieten.

Weil bei Vattenfall immer der Mensch an erster Stelle steht. "SENSATIONAL: Vattenfall aus Kohle bis 2030! Unglücklicherweise aber kein Vattenfall-Statement, sondern eine schlichte Lüge: Es waren die Action-Künstler aus Berlin von Peng! Kollektiv, der nur gegen Vattenfall spielte und am vergangenen Wochenende den Austritt des Energiekonzerns aus der Kohle verkündete, um seinen Arbeitsplatz zu sichern.

Mit einer solchen Entwicklung habe Vattenfall nichts zu tun, so Vattenfall. Greenpeace hat am vergangenen Montagmorgen eine Untersuchung des Institutes für Ökologische Wirtschaftsforschung veröffentlicht, die zeigt, dass Vattenfall sein Braunkohlekraftwerk in Ostdeutschland innerhalb von 15 Jahren stilllegen und auf den Umstieg auf regenerative Energieträger ohne Gefährdung der Beschäftigung umstellen könnte.

Kollektiv am Freitags im Auftrag von Vattenfall. Was macht Vattenfall? Dem schwedischen Energieunternehmen Vattenfall droht eine gezielte Verteilung von nachgeahmten Unternehmensinformationen. "Und dann sagt die dpa: "Heute haben wir es mit dem Tourismus zu tun. Jeder, der schon einmal am Rande eines Tagebaus gestanden hat, der die Kühlturmkamine der Vattenfall Kraftwerke hautnah miterlebt hat und das Kettenklappern der Überlagerungsbagger in ihren Nerven (als Test: hier ab 1:48 und ab 2:48), ist sich bewusst, dass in großen Teilbereichen der Lausitz nur Katastrophentourismus wirkt.

In diesem Zusammenhang ist folgende Werbung, die Vattenfall beispielsweise am Lübbenauer Hauptbahnhof im Großformat platziert hat, interessant: Wer das Landgasthaus "Zum Stern" von Peter Franke besuchen will, muss die A 13 in Ve?tschau abfahren. "Deshalb wurde ein Aktions-Bündnis "Klare Spree" ins Leben gerufen, um Vattenfall auf die Beine zu stellen und gegen die Sache vorzugehen.

Ob sich Peter Franke als Gesellschafter dieses Aktionsbundes für den Erhalt des Spreewaldparadieses einsetzt, ist nicht bekannt. "Das ist die Braunkohle", meint der Koch Franke. Er ist Koch. "Ich freue mich, dass auch unser Premierminister die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt hat", erläutert Peter Franke dem Klima-Lügendetektor.

"In Cottbus arbeitet das Braunkohle-Komitee gerade an einem neuen Braunkohletagebau für Vattenfall - damit das staatliche Unternehmen auch nach 2040 noch Strom aus Kohle erzeugen kann. Die Werbekampagne von Vattenfall - bereits im vergangenen Monat für uns ein wichtiges Gesprächsthema - soll bei den Menschen für diese Zerstörung des Hauses einen kräftigen Aufwind erzeugen.

Dementsprechend wird die Produktion von Kohle nicht, wie Peter Franke verlangt, in 20 Jahren eingestellt, sondern erst in 32 Jahren. Fühlen sich Peter Franke von Vattenfall misshandelt? "Das habe ich für einen wichtigen Grund getan", sagt Peter Franke. Laut Frankes geht die Gebühr für seine Vattenfall Werbung an die gemeinnützige Organisation "Familien in Not".

P.S. am zweiten Mai: Der Verband LobbyControl hat vor kurzem die Braunkohlekampagne(n) von Vattenfall illuminiert. Die Firma Vattenfall läßt in Cottbus und der näheren und weiteren Region folgende Plakate aufhängen: Im Jahr 2042 sollen Ortschaften wie Proschim, Karlsruhe und ein Teil von Welzow aufgegeben werden; Vattenfall will sich im Zulassungsverfahren behaupten. In der neuen Koalitionsvereinbarung haben sich SPD und CDU/CSU Klimaziele gesetzt: "National wollen wir die Treibhausgasemissionen bis 2020 um wenigstens 40 Prozentpunkte gegenüber 1990 reduzieren", steht auf S. 50. Bis 2050 sollen in Deutschland 80 bis 95 Prozentpunkte erreicht werden; den Resultaten der Klimakonferenz von Paris 2015 zufolge soll bis dahin ein Konzept mit Zwischenzielen erfolgen.

Für Vattenfall bleibt zu hoffen, dass der Schutz des Klimas keine Rolle spielt. Allerdings wird bereits jetzt ein Anleger gesucht, an den das Unternehmen sein Braunkohlegeschäft veräußern kann. Früher war Bilfinger + Berger einer der großen und traditionellen Baustoffkonzerne Deutschlands; heute heisst das Unternehmen nur noch Bilfinger, beschreibt sich als Industriedienstleister und hat - wie bei einer solchen Neuausrichtung gewohnt - erst einmal eine fatale Anzeigenkampagne aufgesetzt.

Das Werbemotiv des Kohlekraftwerks, das Vattenfall derzeit in Hamburg-Moorburg baut, steht unter dem Motto "We make Clean Power work". Das Kleingedruckte steht im Kleingedruckten: Nicht umsonst: Wenn man sich die Steinkohlekraftwerke etwas näher ansieht, wird deutlich, dass sie überhaupt nicht intakt sind. Dabei werden alle Grenzen eingehalten, könnte Vattenfall aufzeigen.

Aktuelles aus der laufenden Kampagne von Vattenfall in Berlin, die Hälfte der Berliner City ist zur Zeit mit diesem Plakat-Motiv gepflastert: Der Hintergund der Werbe-Offensive ist offenkundig, dass Vattenfall um die Genehmigung zum Stromnetzbetrieb der City fürchtet. Natürlich wird Vattenfall nicht schweigen, wie wir vor fünf Wochen berichtet haben. Leider hat das staatliche Unternehmen in Schweden einige seiner eigenen Bauplätze verloren - bei Vattenfall läuft nicht immer alles reibungslos.

Im Jahr 2007 kam es beispielsweise im Kernkraftwerk Brünnbüttel und kurz darauf im Reaktor Krümmel Vattenfall zum ersten Mal zu einem Vorfall. So zitiert das Hamburger Abendblatt einen damaligen Vattenfall-Sprecher: "Solche Vorfälle können über das Netz in Europa kompensiert werden. Was ist ein großes Hindernis für Vattenfall?

In der Zwischenzeit gibt es einen Ausstieg aus der Kernenergie, und Vattenfall hat einen Prozess zur Demontage seines Reaktor in Braunschweig initiiert. Doch Vattenfall ist beim Wrestling im Internet natürlich nicht nur auf sein volles Werbebudget angewiesen. Vattenfall strebe laut dem Bericht der Tageszeitung Berliner Morgenpost unter dem Titel "How to fight for the electricity grid in Berlin" eine Vereinbarung mit dem Bundesrat an, um die Zugeständnisse noch vor dem Referendum zu erhalten.

Zu dumm, dass Sie den Gentleman auf Vattenfall Plakaten nicht vorfinden. P.S.: Erst am gestrigen Tag hat das Wuppertal Institut für Klimaschutz, Ökologie und Ökonomie eine Kurzfassung herausgegeben, die die Kniffe der Energieversorger im Wettstreit um die Netzwerke aufzeigt. Mit einer Werbekampagne von Vattenfall haben sich die Berliner Tageszeitungen heute gefreut.

Beispielsweise die Berlinische Tageszeitung, wo auf der einen Seite das Thema Geborgenheit transportiert werden soll: "Denn das Elektrizitätsnetz unseres Betreibers ist eines der modernsten und sicherste weltweit. Jährlich werden rund 240 Mio. EUR für Erweiterung und Instandhaltung aufwendet. "Es handelt sich um das Elektrizitätsnetz in Berlin und den so genannten Konzessionsvertrag: Ende 2014 endet die von Berlin dem Vattenfall Konzern erteilte Vertragsgenehmigung zur Nutzung seines Stromnetzes.

Dies war offensichtlich ein sehr lohnender Auftrag: Vattenfall möchte sich erneuern, um seinen Stromvertrieb über das Netz in Berlin fortzusetzen. Ein Grund dafür ist, dass der Netzbetrieb von Vattenfall nach Berücksichtigung aller anfallenden Aufwendungen in den vergangenen Jahren jedes Jahr mehrere zehn Millionen Euro in seine Staatskasse investiert hat. Die Zielsetzung: Vattenfall aus dem Straßenverkehr zu drängen und das Netz in Berlin gemeinsam zu nutzen.

"Stefan Taschner, Pressesprecher des Energietisches Berlin, spült "50 Mio. EUR Jahresgewinn " lieber in die Stadtkasse als in die Tasche der Vattenfall Aktionäre. Und nicht nur das: "Wer wie Vattenfall weiterhin auf Braunkohletagebau angewiesen ist, zeigt, dass er nicht in der Position ist, eine Großstadt wie Berlin mit zukunftsfähigem Elektrizitätsbedarf zu versorgen".

Vattenfall muss sich also etwas ausdenken. Wir von Vattenfall haben viel investiert! Drei. Auf geht's - Vattenfall - auf geht's, wir machen's!!!!! Die Energierevolution ist da: "Die Fachleute von Vattenfall liefern seit Berlin ein komplettes Stromnetz". Unter dem Titel "News" gibt es eine Rubrik: "Vattenfall betont seinen eigenen Anteil an der Energiewende".

Begründung 1: "Vattenfall hat über Jahrzehnte hinweg wertvolles Know-how für den gesicherten und verlässlichen Netzbetrieb der Stadtwerke gesammelt. "Falsche: Vattenfall ist erst seit 2002 Eigentümer des Stromversorgungsnetzes in Berlin, so dass "Jahrzehnte" nicht halten können. Zur Begründung 4 heisst es: "Zwei Drittel der rund 250 Mio. EUR, die Vattenfall pro Jahr für die Wartung und Erneuerung des Elektrizitätsnetzes aufwendet, gehen an überwiegend mittelgrosse Installateure in der Umgebung.

"Das ist schön von Vattenfall, aber eine Eile. Die beiden anderen "guten Gründe" von Vattenfall sind daher aufregender als 1 und 4. Eigentlich wollte Vattenfall seine Treibhausgasemissionen in der Landeshauptstadt bis 2020 um die Hälfte reduzieren, ein Steinkohlekraftwerk durch ein Biomassekraftwerk ablösen und ab 2014 ein hochmodernes Gas- und Dampfturbinenkraftwerk in Berlin-Lichterfelde in Betrieb setzen.

Aber das wird jetzt nicht passieren: Vattenfall wird die neuen Anlagen in Lichterfelde, Marzahn und Lichtenberg voraussichtlich erst ab 2020 in Gang setzen. Verbleibt der oberste "gute Grund": "Vattenfall kann Netzwerke machen und niemand dementiert es. Keinerlei Anzeichen dafür, dass Ökonomie oder Praxis an der Leistungsfähigkeit von Vattenfall zweifeln.

Die Vattenfall kann Netzwerke fälschen und niemand dementiert es. Die Vattenfall AG zahlt eine Reihe von Politikern, um entweder die Schnauze zu halten oder für das Unternehmen auszusagen. Das zeigt allein der Verwaltungsrat der Vattenfall-Tochtergesellschaft "Mining": Der europäische Politikerin Rolf Linkohr (SPD), der frühere brandenburgische Wirtschaftsminister Burkhard Dreher (SPD), der frühere Landtagsabgeordnete Ulrich Freese (SPD), der beste verkabelte Bundestagsabgeordnete Reinhard Schultz (SPD) oder die Umweltsprecherin der SPD-Landtagsfraktion in Brandenburg Martina Gregor-Ness (SPD) werden hier bezahl.

Die Vattenfall " kann Netz machen ": Der von Vattenfall gezahlte Umweltsprecher Gregor-Ness appelliert an die Presse, "nicht so viele Dramen zu produzieren". Vattenfall ist der mutigste Lügner unter allen Energieunternehmen. Vattenfall forderte in Großanzeigen und im Netz die Politiker auf, sich mit unserer Signatur für mehr Umweltschutz einzusetzen.

Erinnern wir uns auch an das von Vattenfall mit einer CCS-Technologie versprochene Kernkraftwerk Hamburg-Moorburg, d.h. mit einer integrierten CO ²-Abtrennung aus den Abgasemission. Eine Lüge, wie der Leitspruch "We harness wind energy for your future", mit dem Vattenfall im Frühling 2008 wirbt: Damals erzeugte der Betrieb gut 1 Prozent seiner Energie mit Windkraftanlagen, heute sind es noch gut 1 Prozent.

"Vattenfall liegt auf dem Klima-Lügendetektor ist nicht sehr neu. Einige PR-Agenturen haben sogar dazu geführt, dass sie die semi-true Werbebotschaften ihrer fossilien Klienten weniger offensichtlich vermarkten und damit die menschlichen Intelligenzen beleidigen. Doch dann kommen Vattenfall-Werbestrategen und die Arbeiten der Melder sind wieder so einfach, dass sich die Autorinnen und Autoren die Frage stellen, ob so etwas im fünften Jahr des Daseins für die reguläre Öffentlichkeit überhaupt noch sinnvoll ist.

Ganz konkret: Vattenfall liegt. Das hatte Vattenfall letztes Jahr zugesagt. "Vattenfall wollte ein ehemaliges Steinkohlekraftwerk durch ein Biomassekraftwerk mit einer Jahreskapazität von rund 500.000 t Brennholz ab 2019 ablösen.

In der taz steht nun aber: Michael Schäfer, der klimapolitische Sprecher in der taz, beschuldigt Vattenfall in der taz, Vattenfall aus der Verantwor-tung für das bedeutsamste Klimaschutz-Projekt des Gesetzgebers zu befreien. Über einen späten Abgang wollte Vattenfall der taz nichts ausrichten. Was Vattenfall erreichen will - dazu konnte der Redner nichts sagen.

Soeben hat Vattenfall eine Anzeigenoffensive eingeleitet. "Mitmachen", steht zum Beispiel in der Berlinischen Tageszeitung. Wie die Sächsische Tageszeitung schreibt: "Braunkohle ist eine moderne, flexible und bezahlbare Energiequelle - und trägt wesentlich zur Schaffung von Arbeitsplätzen und Werten in der Lausitz bei.

Wenn man sich vor Augen hält, dass Menschen umsiedeln müssen, bevor viele tausend t Braunkohle verlagert werden können, um schließlich die tonnenweise rohe Braunkohle zu fördern, wird klar, wie "flexibel" Braunkohle wirklich ist. Da die Politiker viele Lücken im EU-Emmissionshandel geschlossen haben, kosten die Treibhausgase zurzeit genauso viel wie zwei Glaser.

Natürlich bezahlt Vattenfall nichts für Klimaschulden in anderen Staaten. Laut Greenpeace-Forschung sind die Kohlekraftwerke von Vattenfall in Deutschland für rund 70 Mio. t Kohlenstoffdioxid pro Jahr verantwortlich - zweimal so viel wie ganz Bangladesh. Der Vattenfall liegt wie ein Uhrwerk, denn das Unternehmen benötigt eine gute Atmosphäre für einen neuen Bergbau. Gegenwärtig finden Verhandlungen über den vorgesehenen Bergbau Welzow South statt.

Vattenfall beabsichtigt, hier erst 2027 den Braunkohleabbau durchzuführen. So berichtete die Rundschau (beachten Sie die damit verbundene Werbung): Die Zwangsumsiedlungspolitik von Vattenfall ist nicht ganz "modern": 800 Menschen würden ihre Häuser bei Genehmigung des Tagebaus einbüßen. Aus diesem Grund ist Vattenfall führend im Kampf gegen "Beschäftigung und Wertschöpfung". Hier sagt Vattenfall die eigentliche Realität.

Getreu dem Motto: "Wenn viele Menschen das Schlechte tun und viel Geld damit machen, dann kann das Schlechte von Vattenfall nur das Nötige sein.

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