Evangelische Kirche in Westfalen

Protestantische Kirche in Westfalen

Zweites Kirchengesetz zur Änderung des Kirchengesetzes über die Verwaltung des Sakraments der Heiligen Taufe in der Evangelischen Kirche von Westfalen. Willkommen im Landeskirchenarchiv der Evangelischen Kirche von Westfalen! Evangelisch-Technische Kirche von Westfalen - Homepage "Frieden ist sein erstes Läuten": Am Weltfriedenstag (21.9.) erfolgt im Zuge des Jahres des europäischen Kulturerbes "Sharing Heritage" eine europaweite Glockenläutentwicklung.

Teilnehmen können auch Kirchengemeinden der Westfälischen Landeskirche, z.B. in Verbindung mit einem Friedensgottesdienst. Sämtliche Glockenbesitzer in Europa, auch die Evangelische Kirche von Westfalen, sind herzlich dazu aufgerufen, am Glockenschlag am 20. Oktober 2018 von 18:00 bis 18:15 Uhr teilzunehmen und alle Läutewerke zusammenzulegen und so eine gemeinsame Erlebniswelt zu haben.

Taufverordnung (TaufO) - Kanonisches Recht Online-Fachbuch

1 Die Kirche Jesu Christi hat den Taufauftrag von ihrem Herren erhalten. Auch Jesus Christus befahl seiner Kirche und versprach: "Alle Macht im Himmels und auf der Erde ist mir anvertraut worden. Geht nun und macht alle Nationen zu Nachfolgern; tauft sie im Namen auf den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch gebot.

Nach dem biblischen Glaubensbekenntnis wirkt der Dreifaltige Gott selbst in der Heilige Schrift auf den getauchten Menschen und gewährt ihm seine Gunst. Er bringt ihn in die Gefährtenschaft des Todes und des Lebens Jesu Christi und verspricht ihm seinen heiligen Geiste. 5 Die Wassertaufe leitet in die Gemeinde der Gläubigen durch das verkündete Gebet, auf das die Täuflinge mit ihrem eigenen Herzen reagieren.

So ist die Wassertaufe der Anfang eines neuen Leben in der Erwartung Gottes in Jesus Christus (Römer 6,3 und 4, Markus 16,16). Sie ist naturgemäß nicht wiederkehrbar. Eine gemeinsame Aufgabe der Taaufe für alle christichen Gemeinden und damit ein Zeichen für die Geschlossenheit des Körpers von Jesus Christus.

Zwei " Ein Körper und ein Verstand, wie ihr zur Erfüllung eurer Aufgabe gerufen seid; ein Herrgott, ein Glaube, ein Taufstein" (Eph 4,4 und 5). Dabei wird die Wassertaufe nach dem Befehl Christi im Auftrag des Dreifaltigen Gott durchgeführt. Es gilt nur eine Wassertaufe im Auftrag des Dreieinen GOTT.

Auch wenn die Wassertaufe nicht nach dem Befehl Jesu Christi stattgefunden hat, muss sie nach dem Fundament erfolgen. Die Kirche bewahrt in der Regelfall das Taufsakrament durch ihre geweihten Amtsträger des Wortes. Zwei Personen sind berechtigt, bei lebensbedrohlichen Situationen die Wassertaufe (Nottaufe) durchzuführen.

Die vollendete Abtretung ist unverzüglich dem verantwortlichen Pastor unter Angabe der Geburtsurkunde und der Namen der Taufzeugen mitteilt. Sie wird in das Taufregister aufgenommen. Dazu gehört das Engagement von Erziehungsberechtigten für die christliche Kindererziehung, die Fürsprache der Kirche und, wo sonst gebräuchlich, der Segen der Väter.

Bei einer erwünschten Einweihung ist die Christian Church für eine adäquate Einweisung in den Christianismus und das Gemeindeleben aufkommen. Soll ein Kind oder ein kleines Kind getauft werden, wird der Pastor vor der Geburt ein Gespräch mit den Erziehungsberechtigten und, wenn möglich, auch mit den Taufpatinnen und Taufpaten führen.

Die Diskussion zielt darauf ab, Ursache, Sinn und Ordnung der Wiedertaufe zu klären. Fünf Erziehungsberechtigte müssen auf ihre Verantwortlichkeit für das christi-sche Glaubenszeugnis für das zu taufende Kinde und auf ihr Engagement für die Ausbildung im christi-schen Glaubensweg hingewiesen werden. Der Konfirmandenunterricht ist für nicht getaufte Söhne und Töchter im Konfirmationsalter der zur getauften Person führende Taufunterricht.

Deine Geburtstauglichkeit kann während des Unterrichts oder während der Konfirmationsverehrung stattfinden. Einer Erwachsenentaufe geht eine Taufanweisung voraus. Sie sollen mit der Verheißung und dem Beanspruchung des Evangeliums und den Lebensleistungen der Christengemeinschaft bekannt gemacht werden. 13 Wenn die Erziehungsberechtigten nicht wollen, dass ihre eigenen Söhne in den ersten Jahren ihres Lebens getauft werden, sondern dafür sorgen wollen, dass die Söhne sich für eine spätere Kindertaufe entschließen, ist auch die Kirche für diese Söhne und Töchter zuständig.

Sie läd sie zu Kirchengottesdiensten und Unterweisungen ein und unterstützt sie bei der Vorbereitung ihrer Kleinen auf die Geburtstaufe. Auf Antrag der Erziehungsberechtigten akzeptiert die Kongregation diese Minderjährigen mit Dankbarkeit in der Einvernahme. Jeweils in der Kongregation, zu der die Erziehungsberechtigten oder die zu taufende Person gehört, erfolgt die Einweihung.

Die unter dem Gotteswort gesammelte Kirche beteiligt sich an der Einweihung mit dem Preis des Herrn, mit dem Bekenntnis ihres Glaubens und mit ihrer Fürsprache. Bei besonderen Taufgottesdiensten sollte die Kongregation miteinbezogen werden. 7 Alle Einweihungen sind der Versammlung durch Kündigung mitzuteilen. Die Getauften werden in die Fürsprache der Kirche einbezogen.

Es wird davon ausgegangen, dass die Erziehungsberechtigten an der Kindertaufe ihres Sohnes teilhaben, sofern nicht Sonderfälle dies vereiteln. Zwei, wenn weder Familie noch Mütter bei der Einweihung anwesend sein können, wird die Einweihung verschoben. Der Einweihung der Kinder kann der Segen der Erziehungsberechtigten folgen, wenn nötig mit ihren Nachkommen.

Bei der Kindertaufe stehen die Pate neben ihren Vorfahren. Der Dienst der Patenschaft ergibt sich aus der Verantwortlichkeit der Christengemeinschaft für ihre getauchten Mitglieder und entspricht damit einem gemeinschaftlichen Auftrags. Drei Taufpatinnen sind Zeugen der Wassertaufe und haben teilgenommen. Die Täuflinge sind verpflichtet, mit den Erziehungsberechtigten zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass sich das Täufling der Wichtigkeit seiner eigenen Geburt bewußt wird.

Dazu wird für das Kleinkind und mit ihm gebetet, es an seine eigene Geburt gewendet und ihm zu einem altersgerechten Umgang mit dem Glaube und der Kirche verholfen. Wenigstens eine Patentante ist für die Kindertaufe bestimmt. Darüber hinaus können auch Mitglieder einer anderen kirchlichen Einrichtung als weitere Taufpaten aufgenommen werden.

Sektenmitglieder, z.B. der Neuapostolischen Kirche, der Sektionsmutter ( "Mormonen"), der Zeugin Jehovas ( "Wachtturm-Gesellschaft"), der christlichen Gemeinschaft usw., können nicht als Patin oder Taufpatin aufgenommen werden. Wenn es den Erziehungsberechtigten nicht gelingt, passende Taufpatinnen zu nominieren, sollte der Pastor sie bei der Suche mitwirken.

In einem solchen Falle können 11 Presbyteriumsmitglieder oder andere Gemeindemitglieder aufgefordert werden, das Amt des Paten zu übernehmen; in Ausnahmefällen kann die Abtretung mit Einverständnis des Pfarrhauses durchgeführt werden, wenn wenigstens ein Elternmitglied der protestantischen Kirche ist und die christtheoretische Ausbildung des Kleinkindes gewährleistet. Bei der Taufanmeldung müssen nicht zur Pfarrei gehörende und dem Pastor nicht bekannte Persönlichkeiten eine Berechtigungsschein zur Amtsübernahme einreichen.

Kann eine Taufpatin in Ausnahmefällen nicht selbst bei der Geburt dabei sein, so ist die Übernahmebereitschaft für das Patentamt in schriftlicher Form zu erklären. Die Kindertaufe sollte verschoben werden, wenn weder Familie noch Kind der protestantischen Kirche gehören. In Ausnahmefällen kann sie mit Genehmigung des Pfarrhauses durchgeführt werden, wenn zumindest eine evangelische Patentante oder ein protestantischer Patenonkel sich um die christmäßige Ausbildung des Kleinkindes anstelle der Erziehungsberechtigten kümmert.

Auch wenn die christmäßige Kindererziehung nicht garantiert ist, wenn die Taufgespräche oder die Ernennung von geeigneten Persönlichkeiten für das Patenschaftsbüro abgelehnt werden, sollte die Einladungen zu 4 Kindern, deren Einberufung verschoben wurde, auch zum Gottesdienst, zur Kirchenpädagogik und zur Kirchenjugendarbeit aufgeschoben werden.

Ein Aufschub der Erwachsenentaufe erfolgt, wenn sie nicht an einer Tauflehre mitgewirkt haben oder wenn sich aus dem Gespräch herausstellt, dass der Wunsch nicht ernst ist. Der Betreffende kann beim Pfarrhaus Widerspruch einlegen, wenn die Einweihung verschoben oder eine Patenschaft verweigert wird. Eine Registrierung der Einweihung ist beim verantwortlichen Pastor vorzunehmen.

Er wird in das Pfarrregister der Gemeinde eingetragen, in der er gemacht wurde. Wenn die getaufte Person einer anderen Pfarrei angehört, muss diese benachrichtigt werden. Ein Pfarrerbrief muss der Gemeinde bei der Durchführung der Einweihung beigefügt werden. Diese Kirchenakte tritt am I. Jänner 2003 in kraft. Zugleich erlischt das kirchliche Gesetz über die Verabreichung des Allerheiligsten in der EKvW vom 26. Okt. 1950 (KABl. 1950 S. 67), letztmals ergänzt durch das kirchliche Gesetz vom 26. Okt. 1970 (KABl. 1970 S. 217).

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